03.11.2010 16:00 Uhr in Alternative Energien und Klimapolitik

Phoenix Solar AG: Stromkunden können durch angemessene Bewertung der Photovoltaik entlastet werden

(ddp direct) Die Unternehmensberatung A.T. Kearney hat im Auftrag der Phoenix Solar AG den Wert des Photovoltaikstroms für den deutschen Verbraucher ermittelt: Die Studie „Wahrer Wert der Photovoltaik in Deutschland“ kommt zu dem Ergebnis, dass durch die derzeitige Form der Differenzkostenberechnung deutlich zu hohe Kosten ausgewiesen werden. Ebenso zeigt sie auf, dass ab dem Jahr 2010 erstmalig der Nutzen für die Volkswirtschaft die Kosten der Photovoltaik übersteigt. Die Ergebnisse der Studie zusammengefasst:

  • Der Börsenpreis an der Leipziger Strombörse ist kein geeigneter Maßstab, Photovoltaikstrom angemessen zu bewerten. Photovoltaikstrom ersetzt Spitzen- und Mittellastkraftwerke im Stromnetz, die mit den Energieträgern Gas und Steinkohle betrieben werden. Deswegen sollten auch die Vollkosten dieser fossilen Stromerzeugungsarten mit den Kosten der Photovoltaik verglichen werden.
  • Im Jahr 2010 überwiegt in Deutschland erstmals bei den im Jahr 2010 zugebauten Photovoltaikanlagen der Nutzen die Kosten.
  • Photovoltaik kann innerhalb der nächsten fünf bis acht Jahre im Vergleich zu neuen Gas- und Steinkohlekraftwerken wettbewerbsfähigen Strom liefern. Voraussetzung ist der faire Ansatz von Kosten sowohl bei der Photovoltaik als auch bei Kraftwerken der konventionellen Energieerzeugung.
  • Photovoltaik beschleunigt den strukturellen Übergang in eine effiziente, intelligente Energiewelt mit einem hohen Anteil dezentraler Erzeugung. Zudem entstehen Impulse für die Entwicklung innovativer dezentraler Energiesysteme und integrierter Anwendungen wie beispielsweise Ladestationen für Elektromobile, welche den technologischen Führungsanspruch Deutschlands im Bereich erneuerbare Energien bekräftigen.
  • Weitere Informationen und Details zur Studie: www.phoenixsolar.de/presse/studien
  • Unsere langjährigen Zweifel an der Korrektheit der bisherigen Form der Differenzkostenberechnung haben sich durch die Studienergebnisse bestätigt. Wir wollen mit der Studie die dringend notwendige Diskussion über den wahren Wert der Photovoltaik anregen.

    Dr. Andreas Hänel, Vorstandsvorsitzender der Phoenix Solar AG

  • Überraschend war für uns vor allem, dass die Kombination von starken Tarifabsenkungen und hohem Zubau im Jahr 2010 das Überschreiten der Gewinnschwelle für Deutschland ermöglicht haben. Gerade in der Phase starker Kritik an der EEG-Förderung demonstriert die Photovoltaik somit ihre Fähigkeit, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu einer nachhaltigen Stromerzeugung in Deutschland beizutragen.

    Jochen Hauff, Manager & Expert, A.T. Kearney (federführender Autor der Studie „Wahrer Wert der Photovoltaik in Deutschland“)

  • Ergebnisse der Studie „Wahrer Wert der Photovoltaik in Deutschland“

    www.phoenixsolar.de/presse/studien

Über die Phoenix Solar AG

Die Phoenix Solar AG mit Sitz in Sulzemoos bei München ist ein international führendes Photovoltaik-Systemhaus. Mit Gesamtumsatzerlösen von 473 Millionen Euro erzielte der Konzern im Geschäftsjahr 2009 ein EBIT von 12,2 Millionen Euro. Phoenix Solar entwickelt, plant, baut und übernimmt die Betriebsführung von Photovoltaik-Großkraftwerken und ist Fachgroßhändler für Solarstrom-Komplettanlagen, Solarmodule und Zubehör. Führend ist der Konzern in der Photovoltaik-Systemtechnik. Dabei liegt der Fokus auf der konsequenten Senkung der Systemkosten. Mit einem deutschlandweiten Vertrieb und Tochtergesellschaften in Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Singapur, Malaysia, Oman, Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika hat der Konzern derzeit über 350 Beschäftigte. Die Aktien der Phoenix Solar AG (ISIN DE000A0BVU93) sind im regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und gehören dem Technologieindex TecDAX der Deutschen Börse AG an.