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Herr Lars Gurow
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CeBIT 2011 - Was ist eigentlich „Cloud Computing“? (Beitrag)
(ddp direct) Ab 1. März dreht sich in Hannover fünf Tage lang alles um Bits und Bytes: Da startet die weltgrößte Computermesse, die CeBIT. Und man muss kein Prophet sein, um zu sagen: IT-Experten und Computer-Freaks werden in Scharen in die niedersächsische Landeshauptstadt pilgern - angelockt von spektakulären Weiterentwicklungen und brandneuen Innovationen. Für besonders viel Gesprächsstoff sorgt gerade das sogenannte „Cloud Computing“, zu deutsch: Rechner in der Wolke. Was genau hinter diesem etwas mysteriösen Begriff steckt, verrät Ihnen Christine Heuer.
BEITRAGSTEXT
Sprecherin: Kinofilme, Musik, Fotos: All das landet heutzutage auf der Festplatte unseres Computers. So lange, bis sie voll ist. Dann weicht man halt einfach auf den Rechner in der Wolke aus, sagt René Wienholtz von der STRATO AG.
O-Ton 1 (René Wienholtz, 0:15 Min.): „Also, all das, was sie früher auf Ihrem PC gemacht haben oder auch gespeichert haben, machen Sie eigentlich jetzt über das Internet. Das heißt, Sie beziehen zum Beispiel Programme über das Internet, führen das dort aus. Oder: Im Fall von der Datenspeicherung speichern Sie es nicht mehr lokal, sondern zum Beispiel bei einem Online-Speicherdienst.“
Sprecherin: „Cloud Computing“ funktioniert also nach dem gleichen Prinzip wie eine angemietete Lagerbox, wo man seine Möbel und Kartons abstellt, wenn der Keller überquillt.
O-Ton 2 (René Wienholtz, 0:14 Min.): „Wenn Sie die Daten nicht mehr zu Hause speichern wollen oder auch nicht mehr speichern müssen, dann nehmen Sie sich so einen Online-Speicherdienst und packen die Daten dorthin. Der Vorteil ist halt eben, ich habe sie überall weltweit verfügbar und kann die Daten teilen. Das ist sicherlich besser, als wenn ich sie nur lokal auf dem PC habe.“
Sprecherin: Außerdem sorgt ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept dafür, dass Ihre Daten dort so sicher sind wie das Gold in Fort Knox.
O-Ton 3 (René Wienholtz, 0:22 Min.): „Jetzt kann ich natürlich nur für unseren Speicher-dienst, also für HiDrive sprechen: Wir selber sind beheimatet in zwei Rechenzentren, das heißt, wir verteilen die Daten. Die Rechenzentren sind TÜV-zertifiziert, nach einer sehr strengen Norm ISO 27001, die eigentlich nur für Banken und ähnliche Hochsicherheits-unternehmen Anwendung findet. Darüber hinaus werden die Daten halt eben auch noch sehr stark verschlüsselt, damit die Daten unterwegs nicht abgegriffen werden können. Das heißt, die Dateiübertragung ist sehr sicher.“
Sprecherin: Cyberkriminelle beißen sich daran schnell die Zähne aus. Deshalb nutzen viele Unternehmen diesen Service besonders gern. Aber auch für Privatpersonen wird er immer interessanter.
O-Ton 4 (René Wienholtz, 0:13 Min.): „Es gibt immer mehr PC-Endgeräte im heimischen Haushalt, dann gibt es Smartphones, also mobile Endgeräte, und alle brauchen irgendwie einen gemeinsamen Datenablageort. Ansonsten kopiert man alles auf alle Geräte und das dauert ewig und die Datenstände sind nie gleich.“
Sprecherin: Mit dem Rechner in der Wolke kriegen Sie dieses Problem aber für kleines Geld schnell in den Griff - 100 Gigabyte virtueller Speicher kosten 4 Euro 90.
ABMODERATIONSVORSCHLAG
Wenn Sie mehr darüber wissen wollen, wie Sie Ihre Daten auslagern und sicher online speichern können, klicken Sie sich doch einfach mal ins Netz: Auf Strato.de finden Sie mehr Infos dazu, oder Sie schauen einfach mal direkt am CeBIT-Stand in Halle sechs vorbei.
