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Herr Ulf-Malte Wünsch
Robert Bosch GmbH
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- O-Ton-Paket
Schlagworte
- BoschElektroautosIAA
„Das Auto der Zukunft“- Umweltfreundliche Alternativen zu Diesel und Benziner auf der IAA (O-Ton-Paket)
(ddp direct) Über 50 Millionen Autos gibt es allein in Deutschland. Nicht nur deswegen ist umweltfreundliches Autofahren eines der großen Themen der Internationalen Automobil-Ausstellung in diesem Jahr in Frankfurt. Etliche Automobilhersteller stellen ihre umweltfreundlichen Modelle auf der IAA zur Schau, weiß Dr. Stefan Kampmann von Bosch – hallo!
O-Ton 1: „Hallo, grüße Sie!“
Was bringt die Zukunft bei den Autos?
O-Ton 2 : „Es hat sicher ein gesellschaftliches Umdenken stattgefunden: Nachhaltigkeit, geringer Verbrauch, Umweltfreundlichkeit rücken näher in die Kaufentscheidung, in das Bewusstsein der Kunden und Alternativen zum Diesel und Benziner werden gesucht. Und die Technik macht erhebliche Fortschritte – sowohl beim Verbrennungsmotor als gerade auch bei den elektrischen Antrieben.“ 00:20
Was können Autos mit einem Diesel oder Benziner und einem zusätzlichen Elektromotoren an Bord?
O-Ton 3: „Der Fokus liegt hier gerade bei Bosch auf zwei Vollhybrid-Konzepten, die zum einen über kurze Distanzen das rein elektrische Fahren ermöglichen. Beide unterstützen mittels Boostfunktion den Verbrenner, das heißt, sie können zusätzlich beschleunigen. Damit haben sie die Möglichkeit, den Verbrenner zu reduzieren, in seiner Größe, damit auch verbrauchsärmer zu machen. Und letztendlich Verbrauchsreduktionen in der Größe von 20 bis 30 Prozent zu ermöglichen.“ 00:24
Hybrid-Autos und Fahrfreude. Widerspricht sich das nicht?
O-Ton 4: „Nein, ganz und gar nicht! Der Axle-Split-Hybrid verfügt zum Beispiel über einen Verbrennungsmotor auf der Vorderachse und einen Elektroantrieb auf der Hinterachse. Mit dieser Auslegung ist zugleich ein Allradantrieb ins Fahrzeug integriert – ein zusätzlicher Nutzen für den Kunden und Spaß für den Autofahrer. Wir liefern ja auch schon seit 2010 die Vollhybridtechnik für Porsche Cayenne und Volkswagen Touareg.“ 00:21
Was gibt es neben den Elektromotoren für Entwicklungen?
O-Ton 5: „Hier muss man darauf hinweisen, dass Bosch ja nicht nur den Motor entwickelt und fertigt, sondern das gesamte System. Das heißt, wir haben Elektromotoren für Hybridfahrzeuge, für Elektrofahrzeuge, wir liefern aber auch die Leistungselektronik, die sie brauchen, um die Energie in den Motor einzuspeisen und die entsprechende Batterietechnologien.“ 00:19
Die Elektroautos werden über die Steckdose aufgeladen – wie kann man sicherstellen, dass auch dieser Strom umweltfreundlich ist?
O-Ton 6: „Ja das ist, glaube ich, gerade eine Stärke des Hauses Bosch. Dass wir nicht nur auf das Kraftfahrzeug fokussieren, sondern auch in Bereichen der erneuerbaren Energien unterwegs sind. Unser Technologieunternehmen entwickelt und produziert Getriebe für Windkraftanlagen, unterstützt zum Beispiel Projekte für Gezeitenkraftwerke. Und nicht zuletzt gehört Bosch Solar Energy international zu den großen Herstellern von Zellen und Modulen für die Photovoltaikanlagen und damit generieren wir den Strom, den wir zukünftig dann in den Fahrzeugen CO2-frei nutzen, um von A nach B zu kommen.“ 00:32
Dr. Stefan Kampmann von der Robert Bosch GmbH – vielen Dank!
O-Ton 7: „Herzlichen Dank!“
Auf fliegende Autos müssen wir noch etwas warten, aber die Entwicklung in der Automobilindustrie schreitet zügig voran und die Zukunft gehört den Elektroautos. Weitere Infos zu dem Thema können Sie sich auf der IAA in Frankfurt holen (15. bis 25. September) oder auch im Internet unter www.bosch.de.
