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Pressekontakt
Herr Dr. Martin Dopychai
Deutsche Post AG
Charles-de-Gaulle-Straße 20
53113 Bonn
Deutschland
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- Deutsche PostE-PostbriefE-BriefInternetonlinePostBrief
Der „Neue“ von der Post - E-Brief wird immer beliebter (Beitrag)
(ddp direct) Kaum zu glauben, aber vor gut 130 Jahren wurden Briefe in Deutschland noch mit der Postkutsche transportiert. Da musste man auf einen Brief manchmal Tage oder Wochen warten. Und weil die Kutschen auch gern mal von Räubern überfallen wurden, kam so mancher wichtiger Brief erst gar nicht beim Empfänger an. Dank des E-Briefs der Deutschen Post kann das heute nicht mehr passieren. Christine Heuer berichtet.
BEITRAGSTEXT
Sprecherin: Normale Briefe sind out, elektronische Post dagegen in. Weltweit gehen jeden Tag rund 250 Milliarden E-Mails auf die Reise. In Sekundenschnelle landen sie beim Empfänger, manchmal geraten sie aber auch in die falschen Hände. Das kann mit dem neuen E-Brief nicht mehr passieren, sagt Dr. Martin Dopychai.
O-Ton 1 (Dr. Martin Dopychai, 0:27 Min.): „Die Deutsche Post hat quasi das Briefgeheimnis ins Internet gebracht. Zunächst einmal sind alle Nutzer identifiziert, durch ihren Personalausweis. Dann ist jeder E-Postbrief von Anfang bis Ende verschlüsselt, anders als eine E-Mail. Und das Dritte ist: E-Postbriefe, die ausgedruckt werden, werden in einem Hochsicherheitsdruckzentrum bearbeitet. Auch dort ist absolute Vertraulichkeit gewährleistet. Niemand kann in diese Briefe hineinschauen.“
Sprecherin: Wer sie verschicken will, muss sich nur auf Epost.de registrieren. Empfangen kann man sie aber sogar ohne diese Prozedur.
O-Ton 2 (Dr. Martin Dopychai, 0:15 Min.): „Selbst jemand, der gar keinen Computer besitzt, kann einen solchen Brief bekommen, weil elektronisch verschickte E-Postbriefe können ausgedruckt werden. Dann werden sie einkuvertiert und ganz normal am nächsten Morgen vom Postboten in den Briefkasten gesteckt.“
Sprecherin: Gut ein halbes Jahr erst gibt’s den E-Brief, in seiner Probezeit hat er mit all seinen Vorteilen aber bereits viele Anhäger gefunden.
O-Ton 3 (Dr. Martin Dopychai, 0:22 Min.): „Wir haben jetzt schon rund eine Million Privatleute, die sich angemeldet haben für das System. Weil sie es praktisch finden, weil sie es bequem finden, weil es eine schnelle, sichere Methode ist, im Internet zu kommunizieren. Wir haben aber auch einige hundert Firmen, die dieses Produkt in Zukunft nutzen wollen. Darunter ganz große Namen, wie Allianz, SAP, Banken, Sparkassen, Kranken-versicherungen.“
Sprecherin: Verschickt werden mit den E-Briefen vor allen Dingen vertrauliche Dokumente, Verträge, Rechnungen, aber auch Urlaubsgrüße an die Oma.
O-Ton 4 (Dr. Martin Dopychai, 0:17 Min.): „Also der E-Postbrief wird für kleines Geld in absehbarer Zeit ein ganz bedeutendes Medium der Online-Kommunikation werden, da sind wir fest von überzeugt. Für Firmen, die mit ihren Kunden kommunizieren, für Behörden, die mit Bürgern kommunizieren, aber auch für Privatleute, die untereinander korrespondieren.“
Sprecherin: Dass deswegen aber mal die Briefträger aussterben, so wie damals die Postkutschen, ist wohl eher ausgeschlossen – zumindest so lange es noch Leute gibt, die keinen PC haben.
ABMODERATIONSVORSCHLAG
Wenn Sie noch mehr über den E-Brief-Service der Post erfahren wollen, klicken Sie sich doch mal rein, unter Epost.de.
