Eisige Kälte treibt Heizölpreis nach oben - So sparen Sie trotzdem Heizkosten (O-Ton-Paket)
(ddp direct) Deutschland friert. Und zwar so richtig. Nachts werden es stellenweise unter minus 20 Grad und ein Ende der eisigen Temperaturen ist erst mal nicht in Sicht. Wer hätte denn auch gedacht, dass nach diesem milden Januar doch noch mal der Winter kommt? Außer ein paar Wetterexperten wahrscheinlich niemand und deswegen sind auch viele Heizöltanks leer. Ist ja logisch! Warum auch Heizöl bestellen, wenn es relativ warm ist? Jetzt ist die Nachfrage aber groß, weiß Oliver Klapschus von Heizöl24 – hallo!
O-Ton 1: „Hallo, aus Berlin!“
Was heißt denn ‚Die Nachfrage ist groß‘ und was hat das für Folgen?
O-Ton 2: „Also die Heizölnachfrage ist im Moment zirka 5 Mal so groß wie noch Mitte Januar. Im Januar herrschte ein ausgesprochener Käuferstreik, aufgrund der milden Witterung und der hohen Preise. Und das wird sich jetzt recht bald bemerkbar machen anhand steigender Lieferfristen und steigender Preise. Das wird man auch zum Beispiel beim Diesel an der Tankstelle sehen.“ 00:16
Ist die hohe Nachfrage hier in Deutschland der einzige Grund, warum der Preis steigt?
O-Ton 3: „Nein, ganz und gar nicht. Also die Heizölpreise werden sehr stark zu über 90 Prozent von Steuern und vom Weltmarkt aus dirigiert und so aktuelle Sachen, wie jetzt die Griechenlandproblematik schwächt zum Beispiel den Euro, was hier die Importpreise erhöht oder auch der Iran-Konflikt könnte kurzfristig dazu führen, dass die Heizölpreise stark steigen.“ 00:17
Wie viel Heizöl braucht man denn noch in diesem Winter?
O-Ton 4: „Das hängt jetzt natürlich stark vom Wetter ab, wie lange es kalt bleibt – ich würde aber sicherheitshalber von 1000 Litern ungefähr ausgehen, die ich noch brauche. Faustregel ist immer so, dass man sagt man braucht 3000 Liter für ein Ein-Familien-Haus für einen Winter. Das lässt sich aber übrigens durch Heizungsmodernisierung, Wärmedämmung oder auch ein Kamin Ofen ist ein guter Tipp, stark nach unten drücken.“ 00:20
Was raten Sie nun, damit man keine leeren Tanks hat und nicht zu viel bezahlt?
O-Ton 5: „Auf jeden Fall rechtzeitig Heizöl bestellen und die Preise das ganze Jahr über im Internet beobachten, nicht erst wenn es kalt ist. Bei Heizöl24 zum Beispiel lässt sich das auch stark automatisieren. Da haben wir zum Beispiel eine Limit-Order, die der Kunde hinterlegen kann oder ein Preis-Alarm per E-Mail – da kann er sich vollautomatisch benachrichtigen lassen.“ 00:19
Was gibt es noch für Möglichkeiten, wenn der Heizöltank leer ist?
O-Ton 6: „Wenn der Heizöl-Tank schon leer ist, ist das Internet ausnahmsweise nicht ganz die richtige Adresse. Da sieht es dann so aus, dass man sich am besten an seinen regionalen Heizölhändler wendet, der dann kurzfristig im Notdienst was machen kann. Ansonsten sieht es so aus, dass Rohrleitungen platzen können, zum Beispiel sogar wenn der Frost ins Haus eindringt – das ist sehr unangenehm, das sollte man auf jeden Fall vermeiden. 00:18
Oliver Klapschus von Heizöl24 – vielen Dank!
O-Ton 7: „Danke auch. Auf Wiederhören!“
Also schnell Preise vergleichen und Heizöl bestellen, damit ihre Heizung nicht kaputt geht und es für Sie auch nicht so teuer wird. In den kommenden zwei Wochen bleiben die Temperaturen übrigens weit unter dem Gefrierpunkt – wir werden also weiter bibbern. Alle Infos zum Thema Heizöl finden Sie auch im Internet unter www.heizoel24.de.
