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Erkältung besiegen – Nebenwirkungen vermeiden- Wie Arzneimittel auf den Körper wirken (O-Ton-Paket)
(ddp direct) „Eine Erkältung dauert eine Woche, mit Arzt aber nur sieben Tage“, das sagt zumindest der Volksmund. Gerade jetzt im Winter kämpfen viele Menschen mit Erkältungssymptomen – zum Arzt muss man damit aber nicht unbedingt. Mittel gegen Schnupfen und Kopfschmerzen bekommt man schließlich auch ohne Rezept in jeder Apotheke – allerdings nicht immer risikofrei. Warum man sich auch über diese Arzneien vorab gründlich informieren sollte, weiß Marion Wüst, Apothekerin und Geschäftsführerin der Versandapotheke fliegende-pillen.de – hallo!
O-Ton 1: „Hallo!“
Wie lange dauert eine Erkältung denn nun: eine Woche oder sieben Tage?
O-Ton 2: „Eine Erkältung dauert schon eine gute Woche – es ist meist eine Viruserkrankung, die sehr gut selbst zu therapieren ist. Der Körper muss sich da ein bisschen selbst helfen und man bekommt in der Apotheke – unter kompetenter Beratung – verschreibungsfreie Medikamente und kann sich damit die Symptome erleichtern.“ 00:17
Ab wann sollte ich denn zum Arzt gehen?
O-Ton 3: „Man sollte zum Arzt gehen, wenn nach zwei bis drei Tagen keine Verbesserung eintritt oder sogar eine Verschlimmerung. Auch ist es nicht von Vorteil für den Patienten, wenn Grippemittel zu lange selbst genommen werden. Nasensprays oder pseudo-ephedrinhaltige Sachen sollten immer nur vorübergehend genommen werden – und daher muss da der Arzt drüber gucken, ob nicht was Stärkeres gegeben werden muss.“ 00:22
Welche anderen Risiken und Nebenwirkungen können bei rezeptfreien Medikamenten auftreten?
O-Ton 4: „Das Risiko besteht, wenn man zu lange zu viele Medikamente gleichzeitig nimmt, weil diese Medikamente dann um das gleiche Abbausystem im Körper konkurrieren und die therapeutischen Stoffe zu lange im Körper verbleiben. Dann können die Nebenwirkungen – die Wechselwirkungen – können sich potenzieren, beziehungsweise verstärken, weil der Körper überfordert ist mit dem Abbau. Deswegen darf man nicht zu viele Sachen gleichzeitig nehmen.“ 00:27
Welche Medikamente können sich gegenseitig in der Wirkung hemmen?
O-Ton 5: „Da gibt es ein ganz gutes Beispiel, das ist die Acetylsalicylsäure, ein sehr bekanntes Schmerzmittel. Die hat als Wirkung, dass es zu einem blutverdünnenden Effekt kommt. Dieser blutverdünnende Effekt wird durch Ibuprofen – ein anderes Schmerzmittel – herabgesetzt. Auch gibt es bei Paracetamol die Beeinflussung, dass wenn man sich gleichzeitig ballaststoffreich ernährt, dann ist die Aufnahme sehr stark gehemmt. Also wir sagen, dass man eine Stunde vorher oder zwei bis drei Stunden nachher keine ballaststoffreiche Ernährung zu sich nehmen soll.“ 00:32
Worauf sollte man achten, um Nebenwirkungen der Medikamente auszuschließen?
O-Ton 6: „Man sollte darauf achten, dass man sehr gut die Einnahmehinweise in den Packungs-beilagen sich durchliest. Wir legen bei uns in der Versandapotheke ‚Fliegende Pillen‘ immer Einnahmehinweise mit dazu, wo man genau sehen kann, in welcher Dosierung man das nehmen darf und soll. Gleichzeitig machen wir bei der Bestellung einen Abgleich, ob die Medikamente sich untereinander beeinflussen. Das gilt natürlich auch für Medikamente, die bei vorhergehenden Bestellungen bestellt wurden – da wird auch geschaut ob sich ein Medikament nicht verträgt mit der vorher gehenden Bestellung.“ 00:33
Marion Wüst, Apothekerin und Geschäftsführerin der Versandapotheke fliegende-pillen.de – vielen Dank!
O-Ton 7: „Vielen Dank!“
Fragen Sie also wie immer Ihren Arzt oder Apotheker. Alle weiteren Infos gibt es ansonsten auch im Internet unter www.fliegende-pillen.de.
