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- O-Ton-Paket
Schlagworte
- Mein schönes LandBurdaGesundheitKräuterHeilpflanzenSchmerzApothekeArzt
Erste Hilfe aus der Natur - Tipps und Tricks für die Küchenapotheke (O-Ton-Paket)
(ddp direct) Schon Miraculix wusste, welche Kräfte in Kräutern stecken und braute daraus seinen berühmten Zaubertrank. Bei Asterix und dem Rest der Gallier sorgte die geheime Rezeptur für übermenschliche Kräfte. Gut, das ist nur ein Comic und vielleicht ein bisschen übertrieben. Dass Pflanzen und Kräuter tatsächlich heilsame Wirkungen haben, steht aber außer Frage, sagt Marie-Luise Schebesta, stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift „Mein schönes Land“, hallo.
O-Ton 1: „Hallo. Guten Tag!“
1. Frau Schebesta, kann man wirklich einen Zaubertrank aus Kräutern und Pflanzen zusammenbrauen?
O-Ton 2: „Na, vielleicht jetzt nicht gleich einen Zaubertrank wie bei Asterix und Obelix, aber in Pflanzen und Kräutern, da schlummern ganz viele Heilkräfte, die machen gesund und stärken den Körper. Und die können einfach auch Manches wieder ins Gleichgewicht bringen. Die Natur ist sozusagen eine grüne Apotheke, die bei vielen Wehwehchen helfen kann.“
2. Können Sie uns einige Beispiele nennen?
O-Ton 3: „Zum Beispiel jetzt im Sommer kann man sich den Sonnenschutz auch von Mutter Natur holen. Wenn man nämlich zwei Wochen vor Urlaubsbeginn dreimal täglich zehn Tropfen Sanddorn-Öl einnimmt, dann entsteht ein ganz natürlicher Sonnenschutz, da sich die Karotinoide in der Haut einlagern. Aber bitte die Sonnencreme trotzdem nicht vergessen.“
3. Und wenn man dann doch mal Sonnenbrand hat: Gibt’s da auch ein Mittel aus der Natur?
O-Ton 4: „Auch da hilft das gute Sanddorn-Öl. Wenn man das nämlich auf die geschädigte Haut aufträgt oder einfach Dinge, die jeder bei sich im Kühlschrank hat, wie zum Beispiel rohe Kartoffelscheiben, Gurken, Tomaten, Naturjoghurt, Quark. Denn das kühlt und beruhigt die Haut. Sollte der Kreislauf wegen der Hitze irgendwie mal schlapp machen, dann bringt ihn eine Tinktur aus Rosmarin wieder so richtig in Schwung.“
4. Jetzt im Sommer sind auch wieder die Mücken unterwegs – was hilft gegen die juckenden Stiche?
O-Ton 5: „Da helfen ganz einfach Zwiebeln oder Zitronen. Die schneidet man auf und legt die Schnittfläche auf den Stich. Aber auch Pfefferminze oder Spitzwegerich sind echt heilsame Helfer aus der Natur-Apotheke. Da nimmt man die Blätter, dreht und drückt die, bis der Saft herauskommt. Und dann tupft man das auf den Insektenstich. Das lindert den Juckreiz und nimmt den Schmerz.“
5. Welche Kräuter sollte man im Garten oder auf der Fensterbank haben, um im Notfall gerüstet zu sein?
O-Ton 6: „So pauschal kann man das auf die Schnelle nicht beantworten, weil einfach jeder ganz andere Wehwehchen hat und dann braucht er ganz andere Kräuter dann dafür. Aber eine Frau, die kennt sich damit besonders gut aus, das ist die Ursel Bühring. Die hat nämlich die erste Heilpflanzenschule in Deutschland gegründet. Und die wird unseren Lesern in den nächsten Ausgaben zeigen, wie jeder die Kraft der Natur für sich entdecken und eben auch nutzen kann."
Marie-Luise Schebesta, stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift „Mein schönes Land“ mit Tipps und Tricks aus der Natur-Apotheke. Vielen Dank.
O-Ton 7: „Gern geschehen.“
Mehr Infos über die Heilpflanzen-Schule finden Sie in der aktuellen Ausgabe von „Mein schönes Land“. Ab sofort bei Ihrem Zeitschriftenhändler.
