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- O-Ton-Paket
Schlagworte
- Mein schönes LandBienenMarie-Luise Schebesta
Hübsch anzuschauen- Und attraktiv für Insekten und Schmetterlinge (O-Ton-Paket)
(ddp direct) Blauer Himmel, Sonnenschein und angenehme Temperaturen: Was gibt es da Schöneres als einfach mal raus in die Natur zu gehen. Erst einen Spaziergang im Wald, danach dann vielleicht Picknicken auf einer grünen Wiese. Dort kann man es sich im Gras gemütlich machen, sich an den bunten Wiesenblumen freuen. Um einen herum allerdings summt und brummt es eifrig. Für Bienen, Hummeln & Co gibt es keine Ruhepause – sie leisten jetzt ganz wichtige Arbeit, weiß Marie-Luise Schebesta, stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift „Mein schönes Land“, hallo.
O-Ton 1 (Marie-Luise Schebesta, 0:01 Min.): „Hallo!“
1. Frau Schebesta, auf den blühenden Wiesen und Bäumen herrscht jetzt reger, manchmal lästiger Flugverkehr – aber nach dem Motto „Leben und leben lassen“ sollten wir nicht um uns schlagen, denn Bienen, Hummeln & Co verrichten jetzt eine wichtige Arbeit, oder?
O-Ton 1 (Marie-Luise Schebesta, 0:35 Min.): „Ja, das tun sie auf jeden Fall. Denn bei der Nahrungssuche, während sie von Blume zu Blume fliegen und Pollen sammeln, da helfen sie dann gleich auch bei der Bestäubung der Obstbäume mit. Indem sie nämlich den Blütenstaub vom männlichen zum weiblichen Teil der Blüte übertragen. Und nur aus befruchteten Blüten können später Früchte entstehen. Die wichtigsten Helfer dabei sind natürlich die Bienen, die Hummeln, zum Teil auch die Schwebfliege. Der Wind, der spielt dabei eigentlich eine ziemlich geringe Rolle. Sind keine Insekten da, dann wird wenig bestäubt und dann gibt’s im Herbst kaum Früchte an den Bäumen.“
2. Aber was tun, wenn mal in einem Jahr keine oder zu wenige Bienen da sind – auf Früchte verzichten?
O-Ton 2 (Marie-Luise Schebesta, 0:17 Min.): „Nein, für solche Fälle gibt es Hilfe von sogenannte Bestäubungs-Imkern. Das ist ein Trend aus den USA und den Niederlanden, der sich jetzt auch bei uns langsam durchsetzt. Man kann diese quasi mieten, dann kommen die mit ihren Bienen vorbei. Je größer die Obstplantage, desto mehr mobile Bienenvölker werden gebraucht - und die sorgen dann für die Bestäubung.“
3. Aber das geht doch sicher nur auf größeren Obstanbauflächen?
O-Ton 3 (Marie-Luise Schebesta, 0:32 Min.): „Nein, auch Kleingärtner können sich so Hilfe holen und beispielsweise einen Hummelkasten zur Bestäubung für ihre Obstbäume via Kurier zuschicken lassen. Wer sich allerdings die Wildbienen und Hummeln lieber auf ganz natürlich Weise in den Garten holen will, der kann ihnen zum Beispiel Insekten-Hotels als Behausung bauen oder eine natürliche Blumenwiese anlegen als Nahrungsquelle. Und das gelingt in nahezu jedem Garten, wenn man auf die Bodenbeschaffenheit achtet. Denn es gibt eben Wiesenblumen, die entweder auf normalem, auf relativ magerem oder auf eher feuchtem Boden gedeihen.“
4. Solche Blumenwiesen sehen ja immer schön aus, aber machen die nicht viel Arbeit?
O-Ton 4 (Marie-Luise Schebesta, 0:29 Min.): „Eigentlich nicht, und das sage ich nicht nur so durch die Blume. Es muss wirklich nur die gewünschte Fläche umgegraben werden, von Unkraut befreit, dann schön glattgerecht und darauf streut man dann den Wiesenblumensamen aus, entsprechend der Bodenbeschaffenheit. Und dann natürlich Gießen nicht vergessen, dann ist man eigentlich schon fertig. Die Pflanzen keimen dann nach mehreren Wochen. Die spätere Pflege ist auch sehr einfach, da die Wiese maximal zweimal im Jahr gemäht werden muss. So kann man eben bis in den Herbst schöne Blütenpracht haben, ohne viel Arbeit zu investieren.“
5. Und Blumen sind nicht nur schön, man kann sie sogar essen. Wie kann man Blüten zubereiten?
O-Ton 5 (Marie-Luise Schebesta, 0:23 Min.): „Ein tolle Idee sind kandierte Blüten.
Essbar sind beispielsweise Apfelblüten, Gänseblümchen, Veilchen, Flieder oder natürlich auch die wunderschönen Rosen. Da werden die Blüten mit Eiweiß eingepinselt und anschließend lässt man so ganz feinen Streuzucker aus der Hand darüber rieseln. Der bleibt dann da hängen und damit kann man dann Kuchen und Desserts wunderschön verzieren. Das ganze Rezept gibt’s übrigens nochmal zum Nachlesen in unserem aktuellen Heft.“
Marie-Luise Schebesta, stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift „Mein schönes Land“ mit Tipps rund um Blumen, Blüten und mehr. Vielen Dank.
O-Ton 7 (Marie-Luise Schebesta, 0:01 Min.): „Gerne, auf Wiedersehen!“
Mehr Infos darüber, wie Sie Ihren Garten in eine wahre Blütenpracht verwandeln, finden Sie in der aktuellen Ausgabe von „Mein schönes Land“. Ab sofort bei Ihrem Zeitschriftenhändler.
