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Jung, aufgeklärt und risikofreudig – Generation Internet pokert hoch - Norton Cybercrime Report 2011 (Beitrag)
(ddp direct) Die sogenannte Generation Internet, also die Generation der nach 1980 Geborenen, leben im Netz besonders gefährlich. Das ist ein Ergebnis des Norton Cybercrime Reports 2011. Die jungen User sind mit dem Netz aufgewachsen und kennen sich aus. Trotzdem ist der Anteil an Cybercrime-Opfern bei Jugendlichen und Twens besonders hoch. Mein Kollege Mario Hattwig weiß mehr.
Sprecher: Kreditkartenbetrug, Datendiebstahl, Hacking: 8 von 10 Erwachsenen in Deutschland sind schon einmal Opfer von Cyberkriminellen geworden. Bei den Usern unter 30, liegt der Anteil sogar bei 87%. Gründe für diese hohe Zahl junger Cybercrime Opfer gibt es viele, wie der Norton-Internetsicherheitsexperte Candid Wüest weiß:
O-Ton 1: „Wer besonders häufig online ist und über verschiedene Geräte ins Internet geht, ist natürlich häufiger Gefahren ausgesetzt. Andererseits hat der Norton Cybercrime Report gezeigt, dass es oft auch Einstellungssache ist.“
Sprecher: So nutzen die User unter 30 das Internet viel aktiver als ältere Generationen. Ob Zugverbindung, Stadtplan oder Restaurant-Tipp: Das Netz hat auf alles eine Antwort. Die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist nutzt das Web in jeder Lebenslage, immer mehr mit Smartphones oder Tablets. Sicherheit ist dabei eher zweitrangig.
O-Ton 2: „Einerseits kennt sich gerade die Internet-Generation natürlich besonders gut aus und kennt auch die Gefahren. Andererseits nehmen sie es aber im Internet oft nicht so genau. Sie probieren vieles aus nach dem Motto: Es wird schon nichts passieren. Das Risiko gehört für sie einfach dazu.“
Sprecher: Derart riskantes Verhalten im virtuellen Netz hat aber ganz reale Konsequenzen.
O-Ton 3: „Wenn zum Beispiel im Internet mein Bankkonto gehackt wird oder jemand meine Kreditkartennummer klaut, hat das auch im realen Leben Folgen. Allein im letzten Jahr sind in Deutschland mehr als 16 Milliarden € finanzieller Schaden durch Cyberkriminalität entstanden. Hinzu kommt der Zeitverlust, der für mehr als 40% der Opfer der größte Schaden ist.“
Sprecher: Und Schutz geht jeden an. Wer allzu unbesorgt im Netz unterwegs ist, wird nämlich leicht selbst zum Täter.
O-Ton 4: „Ein einfaches Beispiel sind Facebook-Würmer. Ich bekomme eine Nachricht mit einem schädlichen Link. Wenn ich ihn anklicke, verbreitet sich die Nachricht automatisch an meine Freunde weiter. Hier hat jeder Einzelne eine Verantwortung für sich selbst, aber auch für andere.“
Sprecher: Also immer mit einer gewissen Skepsis und gesundem Menschverstand im Netz surfen und vor allem mit einer aktuellen und umfangreichen Sicherheitslösung.
Den kompletten Norton Cybercrime Report und Tipps zum sicheren Surfen finden Sie unter www.norton.de
