13.09.2011 15:25 Uhr in Digital World und Internet

Jung, aufgeklärt und risikofreudig – Generation Internet pokert hoch - Norton Cybercrime Report 2011 (O-Ton-Paket)

(ddp direct) Die sogenannte Generation Internet, also die Generation der nach 1980 Geborenen, leben im Netz besonders gefährlich. Das ist ein Ergebnis des Norton Cybercrime Reports 2011. Die jungen User sind mit dem Netz aufgewachsen und kennen sich aus. Trotzdem ist der Anteil an Cybercrime-Opfern bei Jugendlichen und Twens besonders hoch. Dazu sprechen wir jetzt mit Candid Wüest von Symantyc. Er ist Norton-Internetsicherheitsexperte.


O-Ton 1: „Hallo, guten Tag.“

Warum ist die sogenannte „Generation Internet“ besonders betroffen?

O-Ton 2 (0:25 Min.): „Das hat verschiedene Gründe. Einerseits hat es mit dem Nutzungsverhalten zu tun: Wer besonders häufig online ist und über verschiedene Geräte ins Internet geht, ist natürlich häufiger Gefahren ausgesetzt. Andererseits hat der Norton Cybercrime Report gezeigt, dass es oft auch Einstellungssache ist. Aktuell sind 8 von 10 Erwachsenen schon einmal Opfer von Cyberkriminalität geworden. In der Generation der sogenannten Millenials haben 87% Erfahrung mit Cyberkriminalität gemacht.“

Was unterscheidet denn das Nutzungsverhalten der jungen Generation von anderen Gruppen?

O-Ton 3 (0:14 Min.): „Jüngere User sind häufig online und wechseln ständig zwischen realer und virtueller Welt hin und her. Sie sind zum Beispiel sehr aktiv in sozialen Netzwerken und greifen via Smartphone von überall auf das Internet zu. Die Online-Welt ist einfach ein fester Bestandteil ihres Lebens."

Wie gehen denn diese jungen User mit Gefahren im Internet um?

O-Ton 4 (0:13 Min.): „Einerseits kennen sie sich natürlich besonders gut aus und kennen auch die Gefahren. Andererseits nehmen sie es aber im Internet oft nicht so genau. Sie probieren Vieles aus nach dem Motto: Es wird schon nichts passieren. Das Risiko gehört für sie einfach dazu.“

Welche Folgen hat ein solches Verhalten?

O-Ton 5 (0:21 Min.): „Riskantes Verhalten im Netz hat ganz reale Konsequenzen: Wenn z.B. im Internet mein Bankkonto gehackt wird oder jemand meine Kreditkartennummer klaut, hat das auch im realen Leben Folgen. Allein im letzten Jahr sind in Deutschland mehr als 16 Milliarden Euro finanzieller Schaden durch Cyberkriminalität entstanden. Hinzu kommt der Zeitverlust, der für mehr als 40% der Opfer der größte Schaden ist.“

Was kann man tun um sich vor Internetkriminalität zu schützen?

O-Ton 6 (0:15 Min.): „Einerseits kann man natürlich seinen Computer gegen Angriffe aus dem Internet schützen. Hier hilft eine umfassende Sicherheitslösung wie Norton Internet Security. Der beste Schutz reicht aber nicht wenn man sich gedankenlos verhält. Denn damit bringt man nicht nur sich selbst in Gefahr, sondern wird auch leicht unfreiwillig zum „Täter“."

Was kann passieren, wenn man sich als Nutzer gedankenlos im Internet verhält?

O-Ton 7 (0:20 Min.): „Online-Angriffe zielen ja auch darauf ab, dass Schädlinge weiterverbreitet werden. Ein einfaches Beispiel sind Facebook-Würmer, die ja in letzter Zeit immer wieder auftauchen: Ich bekomme eine Nachricht mit einem schädlichen Link. Wenn ich ihn anklicke, verbreitet sich die Nachricht automatisch an meine Freunde weiter. Es gibt viele weitere solcher Beispiele. Hier hat jeder Einzelne eine Verantwortung für sich selbst, aber auch für andere.“

Das war Candid Wüest von Symantec über den neuen Norton Cybercrime Report.

O-Ton 8: „Vielen Dank, Tschüss.“


Den kompletten Norton Cybercrime Report und Tipps zum sicheren Surfen finden Sie unter www.norton.de.