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Herr Gunnar Will
Deutsche Energie-Agentur GmbH
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10115 Berlin
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Kostenloser Stromsparcheck - Verbrauch senken und bis zu 25 Prozent der Kosten einsparen (Beitrag)
(ddp direct) Deutschland hat die Energiewende beschlossen. Erneuerbare Energiequellen wie Sonne und Wind werden im Energiesystem der Zukunft eine immer wichtigere Rolle übernehmen. Wie viel das alles kosten wird, darüber streiten die Experten noch. Aber schon jetzt ist klar: Die Energiewende gibt’s nicht zum Nulltarif. Die Zeiten billiger Energie sind wohl endgültig vorbei. Eine gute Gelegenheit also, mal die Stromfresser in den eigenen vier Wänden aufzuspüren und rauszuschmeißen. Marcel Horzenek hat sich mit dem Thema näher beschäftigt.
Sprecher: Waschmaschine, Geschirrspüler und Herd schlucken im Haushalt am meisten Strom, dann folgen Fernseher und Computer und zum Schluss die Beleuchtung. Wie viel genau, kann jeder mit einem Strommessgerät aus dem Baumarkt überprüfen. Oder, noch einfacher, mit einem Stromsparcheck im Internet, sagt Roman Zurhold von der Deutschen Energie-Agentur.
O-Ton 1: „Den finden Sie auf www.Stromeffizienz.de. Sie geben zuerst Ihren Jahresstromverbrauch an, dann machen Sie Angaben zu den Elektrogeräten, die Sie zuhause im Haushalt haben, und auch zur Nutzung und am Ende bekommen Sie dann einen Überblick: Wo sind die Einsparpotenziale, und Sie bekommen Nutzungstipps, wie Sie den Strombedarf Ihres Haushaltes gering halten können.“
Sprecher: Zum Beispiel auch, dass es nach zwanzig Jahren vielleicht doch so langsam an der Zeit ist, sich von seinem alten stromfressenden Kühlschrank zu trennen.
O-Ton 2: „Sie sollten grundsätzlich darauf achten, dass Sie ein energieeffizientes Gerät kaufen, zu erkennen am EU-Effizienz-Label, was auf vielen Großgeräten pappt, neuerdings auch auf Fernsehern beispielsweise. Dass Sie also hier immer sehen, dass Sie ein effizientes Gerät der Klasse A oder A+++ erwerben.“
Sprecher: Und wenn das immer im Stand-by-Modus bleibt, unbedingt eine ausschaltbare Steckerleiste dazwischenschalten, um es vom Netz zu trennen.
O-Ton 3: „Oder einfach darauf achten, dass ein Gerät aus der Steckdose gezogen wird, wenn’s länger nicht gebraucht wird, Sie in den Urlaub fahren.“
Sprecher: Wer alle diese Tipps beherzigt, kann bis zu 25 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs einsparen.
O-Ton 4: „Und damit sind Sie bei einer durchschnittlichen Stromrechnung von 1.000 Euro, die ein deutscher Vier-Personen-Haushalt hat, bereits bei 250 Euro pro Jahr.“
Sprecher: Genug Geld für einen schönen Kurzurlaub mit der Familie.
Sind Sie auch genervt von den ständig steigenden Strompreisen? Dann klicken Sie doch einfach mal im Internet auf Stromsparcheck.stromeffizienz.de. Dort können Sie schnell und kostenlos prüfen, wo Sie zuhause noch Energie sparen können und so Ihre Stromrechnung deutlich reduzieren.
