03.05.2010 13:00 Uhr in Gesundheit und Naturmedizin

Natürlich sicher - Einfache und bequeme Verhütungsmethoden ohne Nebenwirkungen! (Beitrag)

(ddp direct) Sie ist gerade mal einen halben Zentimeter groß – eigentlich völlig unscheinbar. Aber ihre Auswirkungen waren gewaltig: die Pille! Vor 50 Jahren wurde mit ihr ein Meilenstein in der Geschichte der Emanzipation gesetzt. Millionen Frauen hat sie das Leben erleichtert. Ohne dieses patente Verhütungsmittel hätte es wahrscheinlich in der „Love und Peace Hippiezeit“ einen unschlagbaren Babyboom gegeben. Schließlich gab es bis dahin kaum eine andere Möglichkeit, eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Wie die Pille die Sexualität der Frau verändert hat, weiß die Frauenärztin Dr. Anita Schmidt-Jochheim!


O-Ton 1 (Dr. Anita Schmidt-Jochheim, 0:10 Min.): „Die Einführung der Pille war ein Meilenstein, eine sexuelle Revolution. Und zum ersten Mal konnten Frauen, ohne enthaltsam zu leben, Sex genießen und selbst entscheiden, wann und wie oft sie schwanger werden wollten.“

Sprecherin: 50 Jahre danach verzichten viele Frauen aber mittlerweile ganz bewusst auf die Pille, weil sie Bedenken hinsichtlich arzneimittelbedingter Nebenwirkungen haben.

O-Ton 2 (Dr. Anita Schmidt-Jochheim, 0:22 Min.): „Statt der Pille käme natürlich noch Spirale infrage, andere alternative hormonelle Verhütungsmittel, aber auch die natürlichen Verhütungsmethoden. Das ist zum Beispiel die so genannte Basaltemperaturkurve, dann die Billings-Methode, eine Art der Schleimbeurteilung, die Symptothermale Methode - und dann gibt es da inzwischen auch Geräte, die diese Methoden aufgenommen haben und die dann etwas bequemer in der Anwendung sind.“

Sprecherin: Besonderer Vorteil dieser natürlichen Verhütungsmethoden: Die Frauen müssen sich intensiv mit ihrem Zyklus auseinandersetzen und lernen so ihren Körper besser kennen.

O-Ton 3 (Dr. Anita Schmidt-Jochheim, 0:10 Min.): „Damit ist aber auch gleich wieder der Nachteil verbunden, dass man sehr viel Disziplin aufbringen muss, dass man jeden Tag erstmal sich überlegen muss, habe ich jetzt einen fruchtbaren Tag oder ist es ein Tag, wo nix passieren kann.“

Sprecherin: Ganz schön aufwendig. Einer aktuellen Studie zufolge bevorzugen allerdings 37 Prozent der deutschen Frauen eher eine einfache und möglichst bequeme Verhütungsmethode, wie PERSONA zum Beispiel.

O-Ton 4 (Dr. Anita Schmidt-Jochheim, 0 :07 Min.): „Ein kleiner Mini-Computer, der über einen Urintest anzeigt, ob eine Frau jetzt gerade ihre fruchtbaren Tage hat oder nicht.“

Sprecherin: Leuchtet der Mini-Computer rot, herrscht Alarmstufe eins. Dann ist die Gefahr besonders hoch, schwanger zu werden. Leuchtet er grün, ist sie eher gering. Aber Vorsicht.

O-Ton 5 (Dr. Anita Schmidt-Jochheim, 0:28 Min.): „Es braucht eine Anlaufzeit, um Daten erstmal zu gewinnen. Der Computer muss auch erstmal eine gewisse Weile beobachten, wie läuft das bei dieser Frau jetzt im Einzelnen ab? Und wenn das dann alles eingehalten ist, liegt bei korrekter Anwendung die Sicherheitsquote etwa bei 94 Prozent. Heißt aber im Umkehrschluss auch: Schwangerschaften sind trotz hoher Sicherheit und trotz korrekter Anwendung möglich. Und deshalb ist die Einbindung und das Verständnis des Partners ganz wichtig – und der Rat, trotzdem vielleicht Kondome zu verwenden.“


Ein Beitrag von Dörte Bandmann. Mehr Infos dazu gibt es unter www.persona.info. Oder jetzt bei mir im Studio anrufen und die Frage „Wann genau ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, schwanger zu werden?“ richtig beantworten und ein Fachbuch rund ums Thema „Natürliche Verhütung“ gewinnen. Dann sind Sie bestens informiert, welche Methode für Sie in Frage kommt – für ein total entspanntes Liebesleben. Jetzt anrufen ……………………!