Social Media
Pressekontakt
Herr Wolfgang Zehrt
Reinhardtstr. 52
10117 Berlin
EMail:Kontakt aufnehmen
Website:www.dapd.de
Telefon:+49 (0) 30 23122 215Kategorie
- Gebauter Beitrag
Schlagworte
- Prinz WilliamKate MiddletonHochzeitKönigshausRoyalsBrautkleidHochzeitstorteGroßbritannien
Rummel um den Fummel – Was wird Großbritanniens angehende Prinzessin bei ihrer Hochzeit tragen? (Beitrag)
(ddp direct) Großbritannien fiebert der Hochzeit des Jahres entgegen. In gut einem Monat werden sich Prinz William und Kate Middleton das Ja-Wort geben, das nicht nur für sie einen Traum wahr werden lässt. Auch die Fans der britischen Royals sind schon voller Vorfreude. Das Warten verkürzt man sich, wie vor jeder Monarchenhochzeit in Großbritannien, mit Spekulationen. Frage Nummer eins: In welchem Brautkleid wird Kate vor die Weltöffentlichkeit treten? Doch dieses Geheimnis hütet das Königshaus fast so sorgsam wie die Kronjuwelen der Queen.
Bislang weiß man nicht einmal, welcher Modemacher das Kleid designen darf. Die Kurse in den Wettbüros sprechen allerdings eine eindeutige Sprache: Favorit ist der britische Designer Bruce Oldfield. Der hatte auch schon Prinzessin Diana zur Hochzeit in Seide hüllen dürfen. Seine Ehefrau Elizabeth Emanuel, kann sich an den Rummel um den royalen Fummel noch gut erinnern: Wie das Kleid letztlich aussehen würde verkam dabei fast zur Nebensache...
“Wir mussten auf andere Dinge achten. Wir hatten Wächter, einen metallenen Schrank, in den wir jede Nacht das Kleid eingeschlossen haben. Wir mussten viele Vorkehrungen treffen. Wir verschlossen die Fenster mit Rolladen. Unsere Mitarbeiter wurden von der Presse angesprochen, sie haben jedoch nichts verraten. Am Ende beschlossen wir ein weiteres Kleid anzufertigen, im Falle, dass das Geheimnis gelüftet werden würde. Aber glücklicherweise mussten wir es nicht benutzen.”
Viele Designer haben in den letzten Monaten ihre Kleidervorschläge eingereicht. So auch Promischneiderin Suzanne Neville. Sie hat schon eine Vorahnung, in welche Richtung es gehen könnte:
“Sie kleidet sich sehr anspruchsvoll. Es wird wenig Haut gezeigt werden. Sie wird sehr hoheitsvoll aussehen, das Kleid wunderschön geschneidert, dass ihre wunderbare Figur hervorhebt. Ich würde mich auf tolle Stoffe konzentrieren, wunderschöne Perlenstickereien, dass alles aber eher dezent.”
Doch die Anhänger des Königshauses treibt noch eine weitere Frage um: Wie wird die Hochzeitstorte aussehen? Die britische Konditorei „The Cake Store“ beliefert seit Jahren die Gartenparties der Queen und würde gerne mehrere dieser Torten produzieren. Doch den Auftrag, so glaubt Konditormeister
Steve Howard, bekommen andere.
“Traditionell sind es immer die Armee und die Marine, die den Auftrag für den Kuchen bekommen. Ich glaube, es gibt einen offiziellen Kuchen, aber es wird
wahrscheinlich noch 8 bis 9 weitere geben, die dann stückweise verschickt werden.”
Diese Schätzung könnte allerdings reichlich untertrieben sein, denn schon bei der Hochzeit von Charles und Diana vor 30 Jahren wurden sage und schreibe 22 Torten gebacken. Zum Essen sind die königlichen Marzipanschnitten jedoch eigentlich zu schade. 2008 wurde ein Stück von Dianas Torte für 1.500 Euro versteigert. Ob dem Käufer das Kuchenstück aus dem Jahr 1981 allerdings noch geschmeckt hat, ist nicht bekannt.
