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SCHAU HIN! was Deine Kinder machen- Tipps rund ums Weihnachtsgeschenk „Games“ (O-Ton-Paket)
(ddp direct) Fantasiewelten entdecken, spannende Aufgaben lösen oder tolle Abenteuer erleben: Games für den Computer oder die Konsole stehen bei Kindern und Jugendlichen ganz hoch im Kurs. Deshalb tauchen sie auch auf vielen Weihnachts-Wunschzetteln auf. Verständlich, dass Sie Ihren Kindern oder Enkeln diese Wünsche erfüllen möchten, allerdings sollten Sie sich zunächst selbst ein Bild von den Spielen machen, für die sich Ihre Kinder begeistern. Denn nicht alle Games sind für jedes Alter geeignet, sagt Kristin Langer, Medienpädagogin und Medien-Coach der Initiative SCHAU HIN!, hallo.
O-Ton 1 (Kristin Langer, 0:01 Min.): „Hallo, guten Tag!“
1. Frau Langer, wie kann ich mich im Spieledschungel orientieren und rausfinden, welches Spiel für welches Alter wirklich geeignet ist?
O-Ton 2 (Kristin Langer, 0:30 Min.): „Die erste Orientierung für Eltern ist die Alterskennzeichnung der USK. Das ist eine freiwillige Selbstkontrolle der Unterhaltungssoftware-Industrie. Dort sind aber auch Experten versammelt aus dem pädagogischen und Jugendschutzbereich und Vertreter von Ministerien. Die schätzen Spiele ein, ob sie überhaupt für Kinder geeignet sind, und wenn ja, ab welcher Altersstufe. Dann habe ich einen ersten Anhaltspunkt. Danach schaue ich dann, welcher Spieltyp ist mein Kind und um welche Inhalte geht es denn?“
2. Warum sollte die Alterskennzeichnung nur eine erste Orientierungshilfe sein?
O-Ton 3 (Kristin Langer, 0:28 Min.): „Bei der Alterskennzeichnung weiß ich, das Spiel ist zum Beispiel ab 6 oder ab 12. Aber ich weiß auch: Jeder Sechsjährige ist ja anders. Der eine ist mathematisch begabt, den anderen kann schnell lesen, der andere wieder nicht. Ich muss für mein Kind als Eltern herausfinden: Welches Spiel passt zu meinem Kind? Das heißt: Wenn ich die Alterskennzeichnung habe, habe ich die erste Einstufung. Und danach schaue ich dann, welches Spiel passt nun wirklich genau zu meinem Kind.“
3. Wie sage ich es meinem Kind, wenn ich ihm sein Wunsch-Game auf keinen Fall unter den Weihnachtsbaum legen möchte?
O-Ton 4 (Kristin Langer, 0:22 Min.): „Eltern sollten das gut begründen. Es kann ja zum Beispiel sein, dass das Spiel viel zu teuer ist und dann andere Weihnachtsgeschenke nicht mehr möglich sind, ein wichtiger Aspekt in der Familie. Es kann aber auch sein, dass vielleicht das Kind noch nicht alt genug ist. Da hilft mir ja die Alterskennzeichnung. Also: Die Gründe sammeln, mit dem Kind besprechen, dann ist die Enttäuschung am Weihnachtstag auch nicht so groß.“
4. Wo finden Eltern weitere Infos zu diesem Thema?
O-Ton 5 (Kristin Langer, 0:16
Min.): „Es gibt die Initiative ‚Schau Hin!‘. Dort finden Eltern regelmäßige Spielebewertungen zu Spiel- und Lernsoftware für Kinder und Beurteilungen: Was kann ich von so einem Spiel halten? Dies alles findet man auf ‚www Schau Minus Hin Punkt Info´.“
Die Medienpädagogin Kristin Langer von der Initiative SCHAU HIN! mit Tipps rund ums Weihnachtsgeschenk „Games“, vielen Dank.
O-Ton 6 (Kristin Langer, 0:01 Min.): „Sehr gerne!“
Informieren Sie sich über die Games, die auf den Wunschzetteln Ihrer Kinder stehen. Manchmal sind nämlich gerade diese Spiele nicht für Ihr Kind geeignet. Weitere Infos dazu und jede Menge Spielbewertungen finden Sie im Internet unter Schau-hin.info.
