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Schützt Eure Kinder! Sicher surfen geht alle an (Beitrag)
(ddp direct) Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner schätzt ihn sehr: den mündigen Bürger, der weiß, was er zu tun oder zu lassen hat. Der sich auskennt mit den Gefahren im Internet zum Beispiel und bewusst surft. Ein hehrer Anspruch, den viele aber gar nicht erfüllen können. Weil sie sich damit erst gar nicht beschäftigen, oder weil sie denken, es wird schon alles gut gehen. Besonders Kinder und Jugendliche, die mit Computer und Internet groß geworden sind, denken oft so. Welche Gefahren auf sie im Netz lauern und wo sie sich zusammen mit Eltern und Lehrern darüber schlau machen können, darüber berichtet Jessica Ciotta (sprich: Tschotta).
BEITRAGSTEXT
Sprecherin: Die Würde des Menschen ist laut Grundgesetz unantastbar. Allerdings scheint das im Internet nicht immer zu gelten. In der virtuellen Welt sind fiese Attacken längst Alltag – und gehen oft unter die Gürtellinie. Laut aktueller Studie haben 30 bis 40 Prozent der Jugendlichen bereits Erfahrungen mit Internet-Mobbing gemacht.
O-Ton 1 (Heiko Genzlinger, 0:13 Min.): „Die häufigste Form von Mobbing erfolgt durch Cyberbulling, sprich die üble Nachrede, Beleidigungen in Foren und Social Networks. Dann immer mehr verbreitet ist auch Sexting, also Nacktfotos von der Exfreundin ins Netz zu stellen und sie dadurch zu beleidigen.“
Sprecherin: So Heiko Genzlinger von Yahoo! Deutschland. Die Angriffe aus dem Netz wirken sich auch auf das echte Leben aus. Die Opfer kapseln sich ab und schweigen aus falscher Scham. Das ist aber genau der falsche Weg.
O-Ton 2 (Heiko Genzlinger, 0:12 Min.): „In jedem Fall ist es wichtig, mit anderen zu kommunizieren, auf Freunde zugehen, mit Eltern darüber zu sprechen, Lehrern. Also, mit wem auch immer, auf jeden Fall Hilfe suchen. Und wenn’s wirklich ganz schlimme Fälle sind, auch die Polizei alarmieren.“
Sprecherin: Wichtig ist auf jeden Fall, dass die jungen User im Vorfeld auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden. Hier ist Aufklärungsarbeit gefragt – getreu dem Motto ‚Steter Tropfen höhlt den Stein‘.
O-Ton 3 (Heiko Genzlinger, 0:14 Min.): „Man muss mit den Jugendlichen reden, wenn sie surfen, welche Gefahren lauern da für die Jugendlichen und für die Kinder. Aber was auch hilft, dass man mit den Kindern zusammen surft und sehen kann, auf welchen Foren, auf welchen Seiten sich die Kinder da entsprechend aufhalten.“
Sprecherin: Konkrete Tipps zum sicheren Surfen gibt es im Internet, zum Beispiel auf De. Safely.Yahoo.com. Dort finden Sie viele wichtige Infos, unter anderem diese goldene Regel.
O-Ton 4 (Heiko Genzlinger, 0:14 Min.): „Man sollte auf jeden Fall beachten, dass das Internet kein Verfallsdatum hat. Das heißt Inhalte, Fotos, Informationen sind sehr, sehr lange bis hin zu ewig abrufbar. Und dementsprechend sollte man hier aufpassen, was ich hochlade und mit wem ich Informationen teile.“
Sprecherin: Generell gilt also: Weniger ist mehr - dann ist man auch nicht so leicht angreifbar.
ABMODERATIONSVORSCHLAG:
Wer mehr über die Gefahren im Internet wissen will und wie man sich davor schützen kann, klickt einfach mal auf ‚DE PUNKT Safely PUNKT Yahoo PUNKT COM‘ Auf dieser neuen Website gibt’s jede Menge Informationen zu diesem Thema.
