Social Media
Pressekontakt
Frau Daniela Rechenberger
Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF)
Hegelplatz 1
10117 Berlin
EMail:Kontakt aufnehmen
Website:http://www.izmf.de
Telefon:+49 - (0)30 - 2091698 - 23Kategorie
- Gebauter Beitrag
Schlagworte
- IZMFTag des europäischen Notrufs 112
Tag des europäischen Notrufs 112- Das Handy als mobiler Retter in der Not (Beitrag)
(ddp direct) Jetzt mal ganz ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal gesehen, dass jemand eine der orangefarbenen Notrufsäulen an der Autobahn genutzt hat? Irgendwie stehen die heutzutage ja doch eher verlassen am Straßenrand. Denn im Handyzeitalter wählt der in Not geratene mal eben die 112 und schon ist die Rettung unterwegs. Und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Zum Tag des europäischen Notrufs 112 (11.02.2011) berichtet Oliver Heinze.
Sprecher: Vor gut 20 Jahren beschloss die EU eine einheitliche Notrufnummer für alle europäischen Staaten – die 112. Die funktioniert inzwischen auch reibungslos, sagt Judith Linnemann von der gemeinnützigen Kinder-Umwelt GmbH.
O-Ton 1 (Judith Linnemann, 0:32 Min.): „Mittlerweile gilt die kostenfreie 112 in allen EU-Ländern. Dazu auch in Island, in der Ukraine, in Liechtenstein, in der Schweiz und sogar in Norwegen. Die 112 ist überall zu erreichen. Was aber wirklich ganz wichtig ist: Rufen Sie die 112 nur im Notfall an und nicht für allgemeine Informationen. Schließlich soll die Leitstelle für Hilfesuchende wirklich erreichbar sein. Übrigens: Die 112 hat im Mobilfunknetz Vorrang. Wenn also mal ganz viel los ist, wird nötigenfalls eine andere Verbindung dafür getrennt.“
Sprecher: Die Leitstellen sind übrigens in der Regel mehrsprachig besetzt, sodass man auch Hilfe bekommt, wenn man die Muttersprache des Landes nicht beherrscht. Im Zweifelsfall klappt´s mit Englisch aber immer. Und wer vor lauter Aufregung mal nicht weiß, wo er sich gerade befindet, sollte…
O-Ton 2 (Judith Linnemann, 0:24 Min.): „… einfach am Telefon bleiben, bis die Leitstelle das Gespräch beendet. Denn im Notfall kann über das Funknetz der Standort bestimmt werden. Aber das dauert einen Moment. Grundsätzlich sollte man das Gespräch nicht von sich aus beenden, damit die Leitstelle noch offene Fragen klären kann oder Anweisungen zur Ersten Hilfe erteilen kann. Außerdem: Für die neuen Smartphones gibt es auch so Apps, die eben auch zeigen können, wo man sich gerade befindet.“
Sprecher: Am besten also Smartphone oder Handy im Urlaub jeden Tag mitnehmen - sozusagen als mobile Notrufsäule. Denken Sie aber daran:
O-Ton 3 (Judith Linnemann, 0:13 Min.): „Ein geladener Akku wäre gut, eine eingelegte SIM-Karte, damit das Telefon funktioniert. Das Telefon sucht sich dann automatisch das Netz, wenn sie jetzt nicht gerade im Heimatnetz sind. Ein Prepaid-Guthaben brauchen Sie nicht unbedingt, denn der Anruf ist kostenlos.“
Sprecher: Und Sie sind für den nächsten Notfall immer gut gerüstet.
Mein Tipp: Speichern Sie sich die Notrufnummer 112 für Ihren nächsten Urlaub gleich in Ihr Handy ein. Weitere Infos dazu gibt’s auf der Webseite vom Informationszentrum Mobilfunk unter www.izmf.de.
