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Herr Martin Grundler
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Weltposttag: Von analog bis digital - Briefe gibt es nicht nur für den Briefkasten, sondern auch im Internet (Beitrag)
(ddp direct) Wer gerne tanzt, feiert vielleicht den Welttanztag. Wer mal ausgiebig lachen will, der strapaziert sein Zwerchfell am besten mit vielen anderen am Weltlachtag ein bisschen mehr. Und wer mal über den Tourismus der Welt nachdenken möchte, der kann das am Welt-Tourismustag tun. Auch für die Post gibt es einen Gedenktag: den Weltposttag (9.Oktober). Was es mit diesem Tag auf sich hat, darüber berichtet jetzt Jessica Ciotta.
Sprecherin: Schnell mal eine E-Mail in den Computer tippen ist heute selbstverständlich. Aber einen Brief schreiben? Das gibt’s vor allem zu besonderen Anlässen, sagt Martin Dopychai von der Deutschen Post:
O-Ton 1 (Dr. Martin Dopychai, 0:11 Min.): „Ob das Liebesbriefe sind, handgeschriebene Grüße zum Geburtstag, Weihnachtsgrüße. Das sind alles Dinge, die sehr emotional bedeutend sind und die die Menschen auch sehr eng mit dem Brief verknüpfen.“
Sprecherin: Und deshalb schreiben sie auch heute noch auf Papier, kleben eine Briefmarke auf den Umschlag und ab damit in den Briefkasten. Dann kümmern sich viele Menschen, damit der Gruß auch ankommt.
O-Ton 2 (Dr. Martin Dopychai, 0:12 Min.): „Weltweit sind über sechs Millionen Menschen in Postunternehmen tätig, jedes Jahr werden 440 Milliarden Sendungen weltweit zugestellt. Allein in Deutschland werden jeden Tag 70 Millionen Briefe verschickt.“
Sprecherin: Das ist Wahnsinn und wird gefeiert. Am Weltposttag zum Beispiel. In einigen Ländern Afrikas sogar mit Sonderbriefmarken und Feierstunden im Parlament. In Deutschland gibt es das nicht.
O-Ton 3 (Dr. Martin Dopychai, 0:07 Min.): „Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass in Deutschland die Menschen telefonieren können, Internet haben, Handys haben.“
Sprecherin: Im Zeitalter von Internet und Mobiltelefon geht es aber auch nicht ohne Brief. Zusätzlich zur Papierform gibt es noch etwas Neues.
O-Ton 4 (Dr. Martin Dopychai, 0:12 Min.): Wir als Deutsche Post haben gesagt: wir bringen jetzt den Brief mit allen seinen Qualitäten ins Internet, als E-Postbrief. Und damit setzen wir auch in diesen neuen Kommunikationszeiten ein echtes Zeichen.“
Sprecherin: E-Postbriefe gibt’s von Computer zu Computer. Sie können aber wie Liebesbriefe auch im Briefkasten landen. Dann, wenn der Empfänger keinen Computer hat.
O-Ton 5 (Dr. Martin Dopychai, 0:10 Min.): Und deswegen werden leider die 80.000 Briefträgerinnen und Briefträger in Deutschland auch in Zukunft sehr aufpassen müssen, dass sie bei ihrem Zustellgang nicht gebissen werden.“
Abmoderationsvorschlag:
Briefträger, die vom Hund gebissen werden – das ist also eine wahre Geschichte. An sie und an viele andere wird am Weltposttag erinnert. Wenn Sie mehr über den Weltposttag erfahren wollen oder weitere Informationen zum E-Postbrief brauchen, dann klicken Sie sich doch einfach mal auf deutschepost.de.
