20.06.2011 21:55 Uhr in Vermischtes

Wischen, Waschen, Bügeln- Die Mehrheit der Deutschen verbringt täglich bis zu zwei Stunden mit Hausarbeit (O-Ton-Paket)

(ddp direct) Die schmutzigen Klamotten häufen sich im Wäschekorb, in der Spüle stapelt sich das
dreckige Geschirr und die Staubschicht auf dem Fernseher wird immer dicker: Spätestens
dann ist es mal wieder Zeit, in die Hände zu spucken und Klarschiff zu machen. Aber
machen das die Deutschen auch? Deutschlands größtes Wohnungsunternehmen, die
Deutsche Annington, hat das jetzt herausgefunden. Katja Weisker kann uns mehr dazu
erzählen, hallo.

O-Ton 1 (Katja Weisker, 0:01 Min.): „Hallo!“

1. Frau Weisker, wie viel Zeit investieren denn die Deutschen in die Hausarbeit?

O-Ton 2 (Katja Weisker, 0:16 Min.): „Wir haben tausend Mieter in Deutschland befragt, wie
viel Zeit sie denn mit Putzen, Waschen und Kochen verbringen, und die erstaunliche Zahl
ist, dass tatsächlich die meisten bis zu zwei Stunden täglich mit Hausarbeit verbringen. Und
wenn man das auf das Jahr rechnet, dann ist das immerhin ein ganzer Monat.“

2. Gibt’s denn Unterschiede oder ist das in ganz Deutschland gleich?

O-Ton 3 (Katja Weisker, 0:25 Min.): „Es gibt da große regionale Unterschiede. Es ist zum
Beispiel so, dass Westdeutsche täglich einige Minuten mehr mit Hausarbeit verbringen als
ostdeutsche Menschen. Und aufs Jahr hochgerechnet sind das immerhin vier Tage, die die
Westdeutschen mehr im Haushalt tun als die Ostdeutschen. Und wenn man die
Bundesländer vergleicht, dann wird in Rheinland-Pfalz mit 141 Minuten am Tag am meisten
geputzt.“

3. Was raubt beim täglichen Hausputz denn so viel Zeit?

O-Ton 4 (Katja Weisker, 0:28 Min.): „Man darf nicht vergessen, es geht ja nicht nur wirklich
um Putzen, Staubsaugen und Bügeln, sondern auch um die Dinge, die häufiger noch
anfallen, wie Müll entsorgen, Geschirr spülen, Wäsche waschen und natürlich auch Kochen.
Also, ich denke, dass viele Menschen tatsächlich doch einmal am Tag kochen und die Zeit,
die dabei draufgeht, die darf man nicht unterschätzen. Ein nicht so überraschendes
Ergebnis unserer Umfrage war, dass tatsächlich Frauen die meiste Hausarbeit machen. Da
ist es so, dass sie fast doppelt so viel im Haushalt leisten, wie die Männer.“

4. Wer sich nicht verzetteln will: Wie geht man denn am besten beim Hausputz vor?

O-Ton 5 (Katja Weisker, 0:24 Min.): „Ich kenn das ja selber. Man steht im Supermarkt vor
diesen unglaublich vielen Flaschen und Fläschchen, die so angeboten werden für den
Hausputz. Es ist allerdings so, dass die Fachleute sagen, ein paar Reiniger reichen aus: Ein
Allzweckreiniger, eine kalklösende Zitronensäure, eine Scheuermilch und ein mildes
Handspülmittel. Damit kommt man eigentlich aus - und das schont die Umwelt, die
Atemwege und die Haut. “

5. Für manche ist der Hausputz ja auch eher ein übles Muss als eine Freude. Haben
Sie einen Tipp wie man sich besser motivieren kann?

O-Ton 6 (Katja Weisker, 0:12 Min.): „Einerseits ist es sehr hilfreich, wenn man sich die
Dinge, die man braucht, schon einmal zurecht legt, dass man also nicht unnötige Wege
auch noch gehen muss. Und dann mache ich es immer so, dass ich mir meine
Lieblingsmusik anstelle - und dann geht die Arbeit schon auch ein bisschen leichter von der
Hand. “ Katja Weisker von der Deutschen Annington über den täglichen Hausputz und wie viel
Zeit die Deutschen dafür opfern, vielen Dank.

O-Ton 7 (Katja Weisker, 0:02 Min.): „Vielen Dank und einen schönen Tag!“

Mehr Tipps für den Hausputz sowie alle Ergebnisse der aktuellen Mieterumfrage finden Sie
auf www.deutsche-annington.com.