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Wolkige Aussichten „Cloud Computing auf der IFA“ (Beitrag)
(ddp direct) Festnetztelefon und Desktop-Rechner mit Monitor? Angesagt sind stattdessen heute eher Smartphones und Tablet PCs. Und die kleinen Gadgets übernehmen immer mehr Aufgaben: Wir checken unsere E-Mails, bearbeiten Textdokumente, hören Musik und schauen Videos. Kein Wunder, dass irgendwann der Speicherplatz knapp wird. Zum Glück gibt es die so genannte „Cloud“ – damit lässt sich der Speicherplatz unserer Unterhaltungselektronik-Geräte ganz einfach aufstocken. Auch auf der IFA vom 2. bis zum 7. September dreht sich deshalb viel um die „Wolke“ – oder auf Englisch eben „Cloud“. Mein Kollege Jens Breuer weiß mehr.
Mobile Endgeräte – also Smartphones und Tablet PCs – sind auch in diesem Jahr ganz klar auf dem Vormarsch. Und dadurch, dass immer häufiger jede Menge Fotos, Videos, Musik und auch Textdokumente auf diesen Geräten genutzt werden, wird so manches Mal der Speicherplatz knapp. Kein Wunder, dass Cloud-Dienste, also Dienste im Netz, immer wichtiger werden. René Wienholtz von der STRATO AG.
O-Ton 1: „Cloud-Dienste sind generell alle Dienste und Programme, die man über das Internet ausführen kann oder wo man auch Daten ablegen kann. Sie speichern die Daten damit nicht mehr nur lokal auf der Festplatte, sondern in der Wolke, also in der Cloud und haben die Daten immer und überall dabei.“
Die Vorteile der Cloud-Dienste liegen klar auf der Hand: Nutzer haben viel mehr Speicherplatz zur Verfügung.
O-Ton 2: „Selbst wenn Sie sich für so einen mittelgroßen Online-Speicher zum Beispiel entscheiden, dann haben Sie dort mindestens hundert Mal mehr Speicherplatz als auf dem Smartphone, was Sie da in den Händen halten. Und Sie haben die Daten auf dem Online-Speicher immer dabei, quasi auf jedem internetfähigen Gerät, egal wo Sie sich befinden. Und wenn auch das Telefon mal verloren geht oder gestohlen wird, dann haben Sie die Daten auch noch da, weil sie liegen ja nicht auf Ihrem Gerät, sondern im Internet.“
Der Weg in die Wolke ist ganz einfach: Einfach bei einem Anbieter anmelden und die Daten hochladen – die Anwendung erfolgt meist ganz einfach über den Browser am PC, oder eben für unterwegs über die Smartphone- oder Tablet-PC-Applikationen der Anbieter. Und die Daten sind dadurch sogar sicherer als zuhause auf der Festplatte.
O-Ton 3: „Wir sorgen auf der technischen Seite dafür, zum Beispiel dass wir die Daten verteilen und zwar nicht nur über mehrere Festplatten, sondern auch über mehrere Systeme, so dass ein Hardware-Ausfall, ein Ausfall einer Festplatte, Ihren Dateien eigentlich überhaupt gar nichts anhaben kann. Und auf der anderen Seite können die Nutzer über verschlüsselte Verbindungen auf ihre Daten zugreifen, dass Sie sicher sein können, dass niemand die Daten auf dem Weg von Ihnen zum Rechenzentrum oder umgekehrt diese Daten abgreifen kann.“
Nicht also über den Wolken, sondern IN der Wolke ist die Freiheit grenzenlos.
Mehr zum Thema „Cloud Computing“ finden Sie übrigens auch im Internet unter www.strato.de und natürlich auch vom 2. bis 7. September auf der IFA – direkt in Halle 17.
