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Frau Julia Stahl
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Wunder der Natur- Warum Muttermilch fürs Baby so wichtig ist (O-Ton-Paket)
(ddp direct) Gute Nachrichten - passend zum Frühling: Die Deutschen bekommen wieder mehr Kinder! 685.000 neue Erdenbürger waren es allein im letzten Jahr. Und der Babyboom hält an: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder wird im Sommer Mutter, Comedy Star Oliver Pocher bald sogar Vater von Zwillingen. Und das, obwohl seine Frau gerade mal vor 15 Monaten eine Tochter geboren hat. Da weiß er inzwischen sicher genau, wie er Kinder zum Lachen bringt und hat genügend Routine beim Füttern und Wickeln. Worauf es gerade beim Füttern besonders ankommt, verrät uns die Expertin für Milchnahrung bei HiPP, Dr. Kristin Ritzenthaler, hallo.
O-Ton 1 (Kristin Ritzenthaler, 0:01 Min.): „Hallo!“
1. Frau Dr. Ritzenthaler, worauf sollten junge Eltern denn in punkto Babynahrung besonders achten?
O-Ton 2 (Kristin Ritzenthaler, 0:08 Min.): „Das einzige, was das Baby wirklich braucht, ist Milch. Und da ist natürlich Muttermilch mit den wertvollen Inhaltsstoffen und ihrer einzigartigen Zusammensetzung das Beste fürs Baby.“
2. Wenn eine Mutter noch nicht stillt, oder nicht stillen kann: Was macht sie in diesem Fall am besten und wie findet sie eine gute Alternative?
O-Ton 3 (Kristin Ritzenthaler, 0:12 Min.): „Die einzige Alternative zu Muttermilch ist natürlich Säuglingsnahrung. Und da schaut sie zuerst nach dem Alter. So ist in der Nahrung für die Kinder, die älter sind zum Beispiel, mehr Eisen drin. Und die andere Sache, sie schaut nach der Zusammensetzung der Nahrung.“
3. Was empfehlen Sie da besonders?
O-Ton 4 (Kristin Ritzenthaler, 0:26 Min.): „Grundlegend ist es so, dass die Grundbausteine aller Säuglingsnahrungen sehr ähnlich sind. Aber zusätzlich gibt es bei manchen Säuglingsnahrungen Inhaltsstoffe, die dem Vorbild Muttermilch dann noch näher kommen. Und das sind zum Beispiel mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die nennt man auch LCPs. Und sind wichtig für die Gehirn- und Nervenentwicklung. Andere sehr wichtige Zusatzstoffe sind probiotische Milchsäurekulturen und präbiotische Ballaststoffe.“
4. Wieso spielen die denn jetzt plötzlich auch in der Babynahrung eine Rolle? Probiotische Kulturen kennt man doch eher von Joghurts…
O-Ton 5 (Kristin Ritzenthaler, 0:19 Min.): „Ja, da haben Sie recht. Aber man weiß in den letzten Jahren, dass probiotische Milchsäurekulturen auch in Muttermilch vorkommen. Und diese Kulturen zusammen mit den präbiotischen Ballaststoffen, die auch in Muttermilch vorkommen, helfen dem Kind, die Abwehrkräfte zu unterstützen, indem sie für eine gesunde Darmflora wirken und das ist sehr, sehr positiv.“
5. Es gibt ja Studien, die belegen, dass gestillte Kinder gesünder sind, als die anderen. Woran liegt’s?
O-Ton 6 (Kristin Ritzenthaler, 0:24 Min.): „Einfach an der einzigartigen Zusammensetzung von Muttermilch und ihren Schutzstoffen, die sie beinhaltet. Und zwei davon hab ich ja schon mal genannt: die Probiotika und die Präbiotika. Und man sieht in Studien von Kindern, die nicht gestillt sind, wenn man Probiotika und Präbiotika einsetzt, dass auch diese Kinder weniger Infekte haben, weniger Magen- Darmprobleme. So insgesamt fördert es wirklich die Gesundheit auch der Kinder, die nicht gestillt werden.“
Kristin Ritzenthaler, Expertin für Milchnahrung bei HiPP mit Infos rund um die optimale Babynahrung, vielen Dank.
O-Ton 6 (Kristin Ritzenthaler, 0:01 Min.): „Bitteschön!“
Fragen rund um’s Baby beantworten natürlich auch immer gern die Hebammen, die durch ihre Erfahrung vielen Müttern sehr gute praktische Tipps geben. Wie und womit Sie Ihr Baby am Besten füttern, weiß zum Beispiel die Hebamme Dorothee Hiltmann, hallo.
O-Ton 1 (Dorothee Hiltmann, 0:01 Min.): „Hallo!“
1. Frau Hiltmann, man sagt ja, dass Stillen das Beste ist fürs Baby und für die Mutter. Warum ist das so?
O-Ton 2 (Dorothee Hiltmann, 0:14 Min.): „Das Tolle an der Muttermilch ist, dass sie sich an die Bedürfnisse des Kindes anpasst. Das heißt, sie ist leicht verdaulich, enthält alle wichtigen Nährstoffe, die das Baby braucht und stärkt dadurch die Abwehrkräfte. Und für die Mutter ist es natürlich insofern praktisch, weil die Milch immer verfügbar ist und trinkfertig.“
2. Aber dennoch stillen nicht alle jungen Mütter: Woran liegt’s?
O-Ton 3 (Dorothee Hiltmann, 0:21 Min.): „Das kann verschiedene Gründe haben: Ein Grund kann sein, dass eine Mutter aus gesundheitlichen oder auch anatomischen Gründen nicht stillen darf. Es kann auch sein, dass manche Kinder nicht gerne an der Brust trinken, beziehungsweise sich sehr schwer tun. Oder die Frau möchte das aus persönlichen Gründen nicht tun, was natürlich auch in Ordnung ist, weil sie soll sich ja schließlich - wenn sie stillt - dabei auch wohl fühlen. Und es gibt ja mittlerweile auch gute andere oder neue Alternativen.“
3. Wenn man an die große Auswahl von Säuglingsnahrung in den Regalen denkt, da fällt eine Entscheidung gar nicht so leicht. Was empfehlen Sie in solchen Fällen?
O-Ton 3 (Dorothee Hiltmann, 0:33 Min.): „Einmal muss man sich nach dem Alter des Kindes richten. Ob man Anfangsnahrung oder Folgenahrung benötigt. Und dann ist natürlich die Zusammensetzung wichtig. Und ich finde, sie sollte sich an der Muttermilch orientieren. Das heißt, sie sollte ebenso die wichtigen Nährstoffe und die Schutzstoffe enthalten. Das wären zum Beispiel Probiotika und Präbiotika. Die Probiotika sind natürliche Milchsäurekulturen, die Präbiotika deren Nahrung quasi. Und das ist eine natürliche Kombination, die das Immunsystem des Kindes stärkt und damit wären auch die nicht gestillten Kinder gut geschützt. Und das ist ja letztendlich das Wichtigste: dass es dem Kind und damit auch der Mutter gut geht.“
Hebamme Dorothee Hiltmann über die optimale Nahrung für Ihr Baby, vielen Dank.
O-Ton 4 (Dorothee Hiltmann, 0:01 Min.): „Gerne, tschüss!“
Und falls Sie jetzt richtig neugierig geworden sind: Im Internet können Sie noch mal in Ruhe alles nachlesen! Auf www.hipp.de finden Sie alle wichtigen Infos rund ums Baby, die optimale Säuglingsnahrung und die besten Stilltipps.
