04.08.2010 16:25 Uhr in Internet und Wirtschaft

Top 10: Computerschädlinge im Juli 2010

(ddp direct) Onlinekriminelle setzen nach Analysen der G Data SecurityLabs verstärkt auf webbasierte Angriffe, wie Drive-by-Infektionen oder verseuchte Multimedia-Dateien in P2P-Tauschbörsen. Seit sechs Monaten unangefochten auf Platz eins der Schadcode Top Ten: „JS:PdfkaOE [Expl]“. Dieser Schädling setzt auf nicht geschlossene Sicherheitslücken in PDF-Programmen und versucht aus Schwachstellen in JavaScript Engines von PDF Programmen Kapital zu schlagen. Der höchste Neueinsteiger des Monats, HTML:IFrame-U [Trj], lauert auf Internetseiten und versucht Sicherheitslücken im Browser und Plug-Ins auszunutzen, um so den Rechner mit Schadcode zu infizieren.

Onlinekriminelle setzen seit längerem zur Verbreitung von Schadcode auf webbasierte Angriffe. Der Besuch einer manipulierten Internetseite mit einem ungeschützten Rechner reicht dabei bereits aus, um diesen umgehend mit Schadcode zu infizieren. Seit längerem beobachtet G Data diesen Trend und empfiehlt Anwendern neben der Installation einer leistungsstarken Internet-Sicherheitslösung, das Betriebssystem, den eingesetzten Browser und seine Komponenten immer auf dem aktuellsten Stand zu halten und alle Updates und Sicherheits-Patches umgehend zu installieren.

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