08.07.2013 10:30 Uhr in Verbraucherthemen

Heizkesseltausch geplant? Ein hydraulischer Abgleich zahlt sich für Hauseigentümer dreifach aus

KfW-Bank übernimmt zehn Prozent der Kosten / Nutzer von Brennwertkesseln profitieren besonders


(Mynewsdesk) In Deutschland sind Heizkessel im Schnitt 24 Jahre alt. Wer seinen alten Kessel durch einen wesentlich effizienteren Brennwertkessel ersetzen will, sollte jetzt aktiv werden. Im Sommer ist das Abschalten der Heizung leicht möglich und der Installateur hat oft weniger zu tun als während der Heizperiode. Beim Einbau des Kessels muss laut der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) vom Fachhandwerker eine Optimierung der Heizanlage durch einen hydraulischen Abgleich erfolgen. Darauf weist die Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ hin, die vom Bundesumweltministerium gefördert wird. „Von dieser richtigen Einstellung der Anlage profitieren Verbraucher dreifach“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. „Erstens spart der hydraulische Abgleich Heizkosten, zweitens ist er Voraussetzung für eine staatliche Förderung und drittens sorgt er dafür, dass das Einsparpotenzial der Brennwerttechnik voll ausgeschöpft wird“, so Loitz. Wie schnell sich ein hydraulischer Abgleich individuell rechnet, können Hauseigentümer mit dem Online-Ratgeber WärmeCheck auf www.meine-heizung.de herausfinden.

Neuer Kessel? Mit hydraulischem Abgleich gibt´s Geld geschenkt

Eigentümer, die ihren alten Heizkessel durch einen Brennwertkessel ersetzen, profitieren im Rahmen des Programms 430 (Energieeffizient Sanieren) von den Fördertöpfen der KfW-Förderbank. Dies ist aber nur möglich, wenn ein hydraulischer Abgleich nachgewiesen wird. Ab einer Gesamtinvestitionssumme von 3.000 Euro gewährt die Bank dann einen Zuschuss von zehn Prozent. Kostet der neue Heizkessel inklusive eines hydraulischen Abgleichs 10.000 Euro, gibt der Staat 1.000 Euro dazu – und die Kosten für den hydraulischen Abgleich sind wieder drin.

Brennwertkessel: hydraulischer Abgleich besonders zu empfehlen

2,5 Millionen der etwa 3,7 Millionen Brennwertheizungen in Deutschland bleiben in der Praxis unter ihren Möglichkeiten. Die erhoffte Einsparung an Heizkosten wird oft nicht erreicht. Die Erklärung: Der energiesparende Brennwerteffekt ist abhängig von der Temperatur des Wassers, dasvon den Heizkörpern zurück in den Kessel fließt. Nur wenn dieses Wasser kühl genug ist, kann es die heißen Abgase im Kessel abkühlen und den Brennwerteffekt unterstützen. Deshalb profitieren Hauseigentümer mit Brennwertkessel besonders vom hydraulischen Abgleich. Denn nur in einer hydraulisch abgeglichenen Heizungsanlage strömt das Heizungswasser langsam genug durch die Rohre und kann sich entsprechend abkühlen.

Hydraulischer Abgleich – Geheimtipp für sparsames Heizen

Wer seine Heizung möglichst sparsam betreiben will, kommt an einem hydraulischen Abgleich nicht vorbei. Für diese Maßnahme werden die verschiedenen Komponenten der Heizanlage – vom Heizkessel über die Pumpe bis zu den Thermostatventilen – richtig eingestellt und auf den Gebäudebedarf abgestimmt. Dabei reguliert ein Fachmann für jeden einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser so, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich erforderliche Wärme transportiert wird. Das reduziert den Energieverbrauch. Den passenden Handwerker finden Hauseigentümer mit dem Online-Branchenbuch „Rat und Tat“ auf http://www.meine-heizung.de .Ein hydraulischer Abgleich kostet – je nach Zustand der Heizung – zwischen 400 und 1.000 Euro und spart im Einfamilienhaus jährlich Heizkosten von 110 Euro.

Über co2online und „Meine Heizung kann mehr“

Die gemeinnützige co2online GmbH setzt sich für die Senkung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes ein. Mit interaktiven Energiespar-Ratgebern, einem Energiesparkonto, Heizspiegeln und Heizgutachten motiviert sie den Einzelnen, mit aktivem Klimaschutz auch Geld zu sparen. „Meine Heizung kann mehr“ (http://www.meine-heizung.de/) ist eine bundesweite Kampagne von co2online. Sie wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von der Verbraucherzentrale Energieberatung unterstützt. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ist wissenschaftlicher Partner. Gemeinsam mit einem branchenübergreifenden Netzwerk – mit Partnern aus Verbänden, Wirtschaft und Fachmedien – werden Verbraucher über persönliche Effizienzpotenziale informiert und motiviert, selbst in Sachen hydraulischer Abgleich aktiv zu werden.

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