Pressemitteilung

07.12.2011 09:45 Uhr in Energie und Verbraucherthemen

Teilnehmer starten Fortführung des Trianel Smart-Meter-Konzepts

Stadtwerke und Regionalversorger beim Kick-off in Köln

(ddp direct) Im Oktober hat Trianel das 200seitige Umsetzungskonzept „Smart Metering – Phase I“ inklusive individueller Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen für den Roll-out von intelligenten Zählern an die Vertreter von 41 Energieversorger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz übergeben. Am heutigen 7. Dezember starteten 42 neue und „alte“ Teilnehmer die Phase II des Umsetzungskonzepts.

Köln/Aachen. Die Bundesregierung hat mit der Energiewende auch die gesetzlichen Pflichten für den Einbau intelligenter Zähler bei be¬stimm¬ten Kundensegmenten und die Anforderungen an die Messsysteme ge¬ändert. Schon vor diesen Änderungen, genauer seit April 2011, befassten sich vier Arbeitskreise des Umsetzungskonzepts Smart Metering mit der Technologie, dem rechtlichen Rahmen, Betreiberrollen und Prozesseffizienz sowie der Beschaffung und weiterführenden Produkten als Ergänzung zum Smart Metering. Insgesamt engagieren und engagierten sich mehr als 50 Stadtwerke mit rund 5 Millionen Zählpunkten im Bereich Smart Metering der Trianel.

„Mit der Verabschiedung des neuen Energiewirtschaftsgesetzes sind viele Regelun¬gen in noch zu erstellende Rechtsverordnungen und technische Richtlinien verscho¬ben worden“, so Tim Karnhof, Leiter Smart Metering der Trianel GmbH. „So sehr dieses Verfahren die Verabschiedung der Gesetze in Bundestag und Bundesrat beschleunigt hat, so sehr wurden die Erstellung der klaren Voraussetzungen und Grundlagen in die Zukunft verschoben. Dies führt zwangsläufig zu einer Verschiebung der Ein¬führung von intelligenten Messsystemen.“

Nicht zuletzt deshalb haben die Projektbeteiligten beschlossen, die gebildete Gemein¬schaft zusammenzuhalten und den begonnenen Weg weiter zu beschreiten. Die gesetzliche Entwicklung im Bereich Smart Metering wird in Phase II weiter intensiv beobachtet. „Unser Ziel ist, die Kooperation auf eine noch breitere Basis zu stellen. Das Projekt ist nach wie vor für weitere Teilnehmer offen“, erläutert Karnhof.

„Die Kernthe¬men der abgeschlossenen Phase I des Projektes werden auch in Phase II detail¬liert betrachtet und weiterentwickelt. Selbstverständlich werden die neuen Teilnehmer auf den aktuellen Stand gebracht“, so Thomas Spinnen, Bereichsleiter Geschäfts¬entwicklung Stadtwerke der Trianel. Ergänzt werden diese Inhalte durch service¬orientierte Themen wie Smart Home, Smart Security, Energieeffizienz und Altersge¬rechtes Wohnen. „Bei Smart Home geht es um Dienstleistungsangebote für Stadt¬werke in den Bereichen Haustechnik. Gemeint sind damit Energiezähler, Heizungs-, Belüftungs- oder Lichtsteu¬erung, aber auch das Vernetzen von Elektrohaushalts-, oder Multimedia-Geräten“, so Karnhof.

Im Bereich Altersgerechtes Wohnen werden Konzepte, Produkte und Dienstleis¬tungen gebündelt, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden. Ziel ist, endkun¬denorientierte Dienstleistungspakete zu schnüren, die die Le¬bens¬qualität für Menschen in allen Lebensabschnitten erhöhen. Intelligente Lösungen sorgen im Bereich der Energieeffizienz dafür, dass gleicher Komfort mit weniger Energieeinsatz im Bereich Haushalts-, Heiz- und Energietechnik erreicht wird. „Stadt¬werke sind längst schon nicht mehr ,nur’ Energie- oder Wasserlieferant“, betonte Karnhof.

„Mit ihren zahlreichen Beratungs- und Service-Angeboten wandeln sich Stadtwerke zu¬nehmend zu Energiedienstleistern“, so Thomas Spinnen. „Seit unserer Gründung ist es die Aufgabe der Trianel, kommunal und regional geprägte Energiedienstleister mit unseren Angeboten auf diesem Weg zu unterstützen.

Trianel GmbH - Die führende Stadtwerke-Kooperation in Europa

Mit über 100 Partnern und Gesellschaftern aus dem kommunalen Bereich.
Die Aktivitäten reichen von der Gasspeicherung und der Stromerzeugung in Großkraftwerken
bis zur Belieferung, Beschaffungsoptimierung und Vertriebsunterstützung für Stadtwerke und Regionalversorgungsunternehmen.

Trianel funktioniert nur gemeinsam - der Netzwerkgedanke:
Die Idee für das innovative Netzwerk resultiert aus der Liberalisierung des Energiemarktes.
Seit 1999 steht der Name Trianel für die effektive Nutzung von Synergien, die aus den Einzelleistungen kommunaler und regionaler Versorgungsunternehmen entstehen. Aus der Vereinigung individueller Fähigkeiten schöpfen wir die Kraft für Innovationen auf dem deutschen Energiemarkt. Der Fokus unseres Engagements liegt überall dort, wo die Wettbewerbsfähigkeit und dadurch auch die Eigenständigkeit der Stadtwerke gestärkt werden.