Pressemitteilung

28.07.2011 12:40 Uhr in Familie und Gesundheit

Béarnice und Gordon unterstützen die Therapie

Seit Anfang Juni ergänzt ein zweiter Therapiehund das Therapieangebot der Geriatrie im Krankenhauses St. Barbara Attendorn.


(Mynewsdesk) Bereits seit November 2007 ist der ausgebildete Therapiebegleithund Gordon im Krankenhaus St. Barbara Attendorn im Einsatz. Unter Anleitung der beiden Initiatorinnen des Projekts, der Gesundheits- und Krankenpflegerin Nicole Hermes und der selbstständigen Logopädin und Hundebesitzerin Bianca Hartelt, finden auf ärztliche Anordnung einmal wöchentlich Einzeltherapien unter Beteiligung des Therapiehundes statt.

Das Tier dient dabei als Brücke zwischen Therapeut und Patient, es erleichtert die Kontaktarbeit und den Zugang zum Patienten. Häufig ist zu beobachten, dass Patienten die im Pflegealltag verschlossen und zurückgezogen sind, in der tiergestützten Therapie offen und kontaktfreudig werden. Die Patienten führen unter Anleitung der Therapeutin mit Gordon verschiedene Spiel- und Konzentrationsübungen durch. In machen Fällen dient der Hund als Gesprächspartner oder Zuhörer. Er reagiert auf Sicht- und Sprachkommandos. Manche Patienten haben auch nur das Bedürfnis Gordon zu streicheln. Während und nach der Therapie sind verschiedene Reaktionen zu beobachten. Die Patienten zeigen Freude, werden körperlich und geistig aktiv, nehmen Kontakt zu Mitpatienten auf und die zwischenmenschliche Kommunikation wird angeregt. Desorientierte oder demenzerkrankte Patienten zeigen häufig während der tiergestützten Therapie reges Interesse an Gesprächen und Abläufen. Die Patienten freuen sich auf die Therapie und empfinden dieses Angebot als eine besonders positive Abwechslung im Klinikalltag. Sie werden mit Hilfe von Gordon von ihren Sorgen, ihrer Krankheit und persönlichen Problemen abgelenkt.

Aufgrund dieser positiven Erfahrungen erschien es naheliegend, das Angebot mit einen zweiten Therapiehund zu ergänzen. Anfang Juni nahm nun die Gesundheits- und Krankenpflegerin Sara Birlenbach mit ihrer zweijährigen geprüften Therapiehündin Béarnice ihre Tätigkeit auf. In Zusammenarbeit mit der leitenden Ergotherapeutin der Klinik, Verena Schäfers, wurde ein neues Therapiekonzept erarbeitet, das nun das Angebot in der Attendorner Geriatrie ergänzt.

Die Idee der „Ergotherapie mit tiergestützter Intervention“ basiert darauf, Patienten mit Störungen im motorisch- funktionellen Bereich auszuwählen und Béarnice als „kuscheligen“ Co- Therapeuten einzusetzen. Durch die Einbeziehung des Therapiehundes werden Therapieblockaden gelöst, den Patienten wird Sicherheit vermittelt und ihre Belastbarkeit gestärkt. Durch gemeinsame Übungen von Patient und Therapiehündin Béarnice werden „Ängste“ vergessen und die Therapieziele schneller erreicht.

Um die Effekte der tiergestützten Therapie zu evaluieren, werden im Rahmen eines Pilotprojektes vor und nach der halbstündigen Einzeltherapie verschiedene Parameter gemessen, um den Einfluss des Therapiehundes darzustellen.

Die Therapiehunde hatten mittlerweile auch Gelegenheit sich kennen zu lernen und gegenseitig zu „beschnuppern“.

<h1>Béarnice und Gordon unterstützen die Therapie</h1><h2>Seit Anfang Juni  ergänzt  ein zweiter Therapiehund das Therapieangebot der Geriatrie im Krankenhauses St. Barbara Attendorn.</h2><br/>
 
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