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Herr Ulf Rödde
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GEW: „Aktionsplan der Bundesregierung enttäuschend“
Bildungsgewerkschaft zum Integrationsgipfel
(ddp direct) Frankfurt a.M./Berlin – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Aktionsplan der Bundesregierung zur Integration als „enttäuschend“ bezeichnet. „Von einem Integrationsgipfel, den sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) persönlich zum Anliegen gemacht hat, muss man mehr erwarten. Es geht darum, Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund zu beseitigen, Benachteiligung zu überwinden und Rassismus zu bekämpfen. Der Gedanke der gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist dabei der Dreh- und Angelpunkt. Hierfür ist Bildung der Schlüssel“, sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Berlin. Es sei zweifelsohne ein Fortschritt, dass kürzlich etwa die Meldepflicht von Kindern ohne Pass in Schulen und Kitas aufgehoben worden ist. „Nötig ist im Sinne der Integration jedoch, dass alle Kinder das Recht auf einen Schul- oder Kitabesuch haben und hier gleichberechtigt willkommen geheißen werden“, unterstrich Thöne. Der GEW-Vorsitzende vertritt die Gewerkschaften auf dem Integrationsgipfel.
