Pressemitteilung

Neue Studie zeigt: Milchsäure-Bakterien verschaffen dem Reizdarm Ruhe

Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung und Durchfall: Reizdarm verursacht bei acht Millionen Deutschen Beschwerden – ohne organische Ursache. Bisher können Ärzte nur seine Symptome lindern – die Krankheit aber nicht heilen. Jetzt kommt neue Hilfe aus der Apotheke: Eine Pilotstudie am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg zeigte: Hochdosierte Milchsäure-Bakterien lindern nach vier Wochen deutlich den Durchfall und die Patienten müssen weitaus seltener die Toilette aufsuchen.


(Mynewsdesk) Das Reizdarm-Syndrom ist eines der letzten Rätsel der modernen Medizin: Die Patienten haben massive Beschwerden – aber die Ärzte finden keine organische Ursache: Darmspiegelung, Ultraschall, Stuhl-, Blutuntersuchungen und Analysen zu Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten wie Lactose- oder Fructose-Intoleranz bleiben ohne Befund. Auch die Ursache der Erkrankung ist bis heute nicht geklärt: „Frühere Infektionen, psychische Einflüsse wie Stress und Ärger werden z. B. für die Krankheit verantwortlich gemacht, die Frauen häufiger trifft als Männer“, weiß Dr. med. Winfried Häuser, Facharzt für Innere Medizin sowie Psychotherapeutische Medizin vom Klinikum Saarbrücken. Je nach Beschwerden verordnen Ärzte entweder Abführmittel, Durchfall-Präparate oder Schmerzmittel. Auch krampflösende Präparate, Antidepressiva oder psychologische Behandlungsmethoden kommen zum Einsatz.

Lactobazillen: Gesunde Darmflora – bessere Abwehrkräfte

Jetzt zeigte eine Pilotuntersuchung am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg: Hochdosierte Milchsäure-Bakterien (z. B. Lacteol®, Apotheke) lindern die Beschwerden. Das Präparat enthält 10 Milliarden Lactobazillen pro Kapsel, die auf der Darmschleimhaut einen schützenden Biofilm bilden. Damit verhindern die Milchsäure-Bakterien, dass sich krankmachende Durchfallerreger oder andere reizende Substanzen an der Darm-Schleimhaut anheften können und Durchfall auslösen. Außerdem regenerieren Lactobazillen die Darmflora und stärken die Abwehrkräfte der Darmschleimhaut.

Und das hilft auch bei Reizdarm: Bei 43 Prozent der Reizdarm-Patienten, die an der Untersuchung teilgenommen hatten, reduzierte sich die Stuhlfrequenz um mindestens 25 Prozent. Und bei jedem dritten Patienten nahm die Stuhlfrequenz um 30 Prozent ab. Und bereits in der ersten Therapiewoche reduzierte sich im Vergleich zur therapiefreien Vorphase die mittlere Anzahl von Tagen mit imperativem Stuhldrang deutlich.

Quelle: Andresen V et al; DMW 2012, 137:1792-1796

Kombi-Publikum Lacteol® Kapseln/Pulver

Lacteol® Kapseln / Pulver. Wirkstoff: Gefriergetrocknete Milchsäurebakterien (Lyophilisat), inaktiviert in ihrem Kulturmedium. Zur symptomatischen Behandlung von Durchfallerkrankungen, die nicht organischen Ursprungs sind. Warnhinw.: Lacteol® Kapseln enthalten Lactose / Lacteol® Pulver enthält Lactose u. Sucrose (Zucker). Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilagen und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Aptalis Pharma SAS, F-78550 Houdan, Mitvertrieb: G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG, D-25551 Hohenlockstedt (7/9)

Pohl-Boskamp: Spüren, wie es wirkt

Mit starken internationalen Marken wie Nitrolingual® oder GeloMyrtol® und wachsenden Betriebsstätten (rund 500 Mitarbeiter) am Standort im Raum Itzehoe / Kreis Steinburg gehört die G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG zu den aufstrebenden familiengeführten Pharmaunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen produziert und vertreibt hochqualitative Arzneimittel und Medizinprodukte zur Behandlung von akuten Erkrankungen. Schwerpunkte sind dabei Präparate gegen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems, der Harnwege, des Magen-Darm-Traktes - und zur Behandlung des Kopflausbefalls. Pohl-Boskamp ist nicht nur auf dem deutschen Markt, sondern nahezu weltweit geschäftlich aktiv. Dabei bekennt sich das Unternehmen zum Produktionsstandort Deutschland und stellt hier alle seine Pharmaprodukte her, die Vertriebspartner und eigene Gesellschaften bis in entfernte Länder vermarkten. Entsprechend ist der Verkaufswert (Herstellerabgabepreis) aller produzierten Medikamente bereits 9-stellig und höher als der mit 74 Millionen € (2010) zu bilanzierende Umsatz. Die wichtigsten Exportländer sind USA, China, Großbritannien, Niederlande, Russland und Österreich. Als Geschäftsführerin leitet Marianne Boskamp das Unternehmen zusammen mit ihrem Ehemann, Dr. Henning Ueck, und drei weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung das Unternehmen in der vierten Generation.

Mit starken Marken wie z. B. GeloMyrtol® forte (gegen Sinusitis und Bronchitis), Nitrolingual® (zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit) und NYDA® (gegen Kopflausbefall) hat sich Pohl-Boskamp in Deutschland und nahezu weltweit einen Namen gemacht. GeloMyrtol® gehört zu den top playern im Erkältungsmarkt. Mit Nitrolingual® hält das Unternehmen einen Marktanteil von 90 % bei den Akutnitraten in Deutschland und behauptet als Akut-Spray die Marktführerschaft in USA und Kanada, Australien und Neuseeland, in Großbritannien, Holland, Norwegen, Österreich sowie Griechenland. Dazu vertreibt Pohl-Boskamp mit NYDA® den deutschen Marktführer unter den Kopflausmitteln.

Innovationen zum Wohle des Patienten
Pohl-Boskamp konzentriert sich im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) darauf, die Darreichungsformen bereits erprobter Substanzen zu verbessern und neue Therapiekonzepte zu entwickeln. Als weltweit erstes Unternehmen hat Pohl-Boskamp den Wirkstoff Nitroglycerin als Zerbeißkapsel und Akutspray angeboten. Beides gewährleistet eine sichere, präzise und patientenfreundliche Applikation. Zu den frühesten Innovationen der 1835 gegründeten Pionierfirma zählt die Kapseltechnologie, die empfindliche flüssige Substanzen in Gelatinekapseln einhüllt und es ermöglicht, wertvolle Arzneistoffe für die Medizin nutzbar zu machen. Nitrolingual® und GeloMyrtol® beruhen auf dieser galenischen Revolution.

Beispiele für neue Therapiekonzepte sind NYDA®, Gepan® instill und GeloRevoice® Halstabletten. NYDA® – Marktführer unter den deutschen Kopflauspräparaten – beseitigt Kopfläuse und ihre Vorstufen physikalisch mit einem speziellen Silikonöl. Dieses 2-Stufen-Dimeticon dringt tief in die Atemöffnungen der Parasiten und ihrer Vorstufen ein, verdrängt den Sauerstoff und lässt die Plagegeister einfach ersticken. Gepan® instill mit Chondroitinsulfat „repariert“ einen Defekt der äußersten Blasenschutzschicht, der die wahrscheinliche Ursache für chronische Cystitiden ist und lindert damit zuverlässig Beschwerden wie häufige Miktionsfrequenz, imperativen Harndrang oder Schmerzen im Beckenbereich. Mit den GeloRevoice® Halstabletten hat Pohl-Boskamp die Hyaluronsäure für die Behandlung von Halsbeschwerden nutzbar gemacht. Das Präparat setzt beim Lutschen ein hochwertiges Hydrogel frei, das die Mund- und Rachenschleimhaut nachhaltig befeuchtet. Halsbeschwerden wie Hustenreiz, Heiserkeit und Halskratzen klingen so zuverlässig ab. Typisch bei Pohl-Boskamp, auch Dauerbrenner wie der Nitrolingual® akut Spray werden ständig verbessert, zuletzt durch eine Flasche aus Hightech-Kunststoff.

Große Investitionen in klinische Studien
Um die Wirksamkeit und Verträglichkeit seiner Präparate nach den hohen Anforderungen der evidenzbasierten Medizin zu belegen, initiiert das Unternehmen aktuelle klinische Untersuchungen. Allein für das Arzneimittel GeloMyrtol® forte sind bis heute 98 präklinische und 27 klinische Studien durchgeführt worden, an denen insgesamt 6.000 Patienten teilgenommen haben.

Weltweit aktiv
Pohl-Boskamp ist nicht nur auf dem deutschen, sondern auch auf den wichtigen und zukünftigen internationalen Pharmamärkten wie Europa, Nordamerika oder China präsent. Im Ausland bestehen Kooperationen mit Vertriebspartnern. Selbst in kleineren Märkten werden die Geschäftsmöglichkeiten ausgelotet und die Aktivitäten erstrecken sich so weltweit auf über 40 Länder. „Unser langfristiges strategisches Ziel ist es, den Exportanteil auf rund 50 Prozent zu steigern“, sagt Marianne Boskamp.

Auf Wachstum zielt auch die Gesamtstrategie des Unternehmens. Als privates Unternehmen ist Pohl-Boskamp in der Lage, ehrgeizige Pläne auch dann umzusetzen, wenn sie sich an langfristigen Zielen orientieren. So lassen sich technisch und wissenschaftlich ambitionierte Entwicklungsprojekte ohne Rücksicht auf anstehende Quartalsberichte realisieren. Im Zentrum der Unternehmenskultur steht der einfache Gedanke, dass es auf jeden einzelnen Mitarbeiter und seinen Beitrag ankommt. „Das bedeutet konkret: Mitarbeiter, die sich untereinander alle mit ‚Du’ anreden und interessante Aufgaben, kurze Wege, projektorientierte Strukturen. Dafür schaffen wir hier alle Voraussetzungen“, meint Norbert Klapszus, Mitglied der Geschäftsleitung. „So können sich alle auf das konzentrieren, was sie persönlich für unsere Kunden tun können und spüren, wie viel dabei von ihnen selbst abhängt.“ Auf diesen Ansatz vertraut man auch beim Engagement als Ausbildungsbetrieb mit aktuell 30 Auszubildenden. Dazu passt auch, dass sich Pohl-Boskamp beim Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pflicht sieht. Neben weitgehend flexiblen Arbeitszeiten bietet die Personalabteilung unterschiedliche Teilzeit-Modelle an, die auch von Führungskräften wahrgenommen werden. Mit einem zufriedenen Schmunzeln auf den Lippen erzählt Marianne Boskamp, Geschäftsführerin des Unternehmens und Mutter von vier Kindern, dass sich nun endlich auch ein männlicher Mitarbeiter in die Elternzeit verabschiedet hat.

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