Pressemitteilung

15.12.2015 09:15 Uhr in Gesundheit

Experteninterview: Tipps zur Gesundheitsvorsorge

(Mynewsdesk) Das allgemeine Gesundheitsbewusstsein der Deutschen nimmt zu: Eine Studie des Robert Koch-Instituts hat ergeben, dass immer mehr Menschen in Deutschland sportlich aktiv sind, wenig oder gar nicht rauchen und seltener Alkohol konsumieren. Demgegenüber steht jedoch eine Zunahme der Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauferkrankungen oder Allergien. Auch die Zahl der Menschen mit psychischen Belastungsstörungen steigt immer weiter an. Vorsorge ist also umso mehr von großer Bedeutung, um langfristigen und ernsthaften Erkrankungen vorzubeugen oder diese in einem frühen Stadium behandeln zu können. Prof. Dr. med. Klaus Wahle, Arzt für Innere und Allgemeinmedizin sowie Diabetologie, beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema:

Herr Prof. Dr. Wahle, was ist Ihrer Meinung nach die Ursache für den Anstieg von Zivilisationskrankheiten?
Zunächst einmal ist das steigende Gesundheitsbewusstsein der Deutschen eine erfreuliche Entwicklung. Wie dies mit einer weiteren Zunahme der Zivilisationskrankheiten zusammenhängt, hat verschiedene Ursachen: Der Alltag – vor allem in der westlichen Welt – wird immer schnelllebiger und hektischer. So steigt oft auch das Stresslevel, das einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit hat. Die Ernährung spielt in diesem Zusammenhang ebenso eine bedeutende Rolle. Der tägliche und zunehmende Verzehr von tierischen Lebensmitteln, fettiger Nahrung, Weißmehlprodukten und Zucker fördert natürlich das Risiko, an Adipositas oder Diabetes mellitus zu erkranken.

Was kann man im Alltag aktiv für seine Gesundheit tun?
Wichtig für die eigene Gesundheit ist vor allem ein starkes Immunsystem. Dies kann jeder durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützen. Das Vermeiden von Genussgiften wie Alkohol und Zigaretten sowie eine Verringerung des Stressempfindens ist von großer Bedeutung. Ausreichend Bewegung und frische Luft – und sei es nur ein täglicher Spaziergang – stärken zusätzlich die Abwehrkräfte. Um sich vor Krankheitserregern zu schützen, sollte man besonders auf die Hygiene achten. So ist es ratsam, sich regelmäßig gründlich die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren. Gegen Infektionskrankheiten wie Grippe oder Masern gibt es auch zuverlässige Schutzimpfungen. Zusätzlich sollten die allgemeinen Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen werden.

Welche Vorsorgeuntersuchungen gibt es?
Neben den verschiedenen Krebsvorsorgeuntersuchungen gibt es beispielsweise den Check-up 35, der zur Früherkennung von Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreis- oder Nierenerkrankungen dient. Dieser kann alle zwei Jahre ab dem 35. Lebensjahr wahrgenommen werden und wird von den Krankenkassen übernommen. Zur Vorsorge gehören auch die Überprüfung des Impfpasses und die Auffrischung notwendiger Impfungen wie beispielsweise gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten oder Masern.

Wieso kommt es in Deutschland immer noch zu großen Krankheitsausbrüchen wie beispielsweise den Masern Anfang 2015?
Die Durchimpfungsraten bei Erwachsenen sind in Deutschland immer noch zu gering. Gegen Masern haben vor allem die nach 1970 geborenen Erwachsenen Impflücken. Eine aktuelle Umfrage hat ergeben, dass sich weniger als die Hälfte der deutschen Frauen und Männer zum Schutz gegen Infektionskrankheiten impfen lässt. Über neun Prozent der Befragten wissen nicht, wo ihr Impfpass liegt und nur 39 Prozent lassen ihre Impfungen regelmäßig auffrischen. Deshalb empfehle ich dringend, den Impfstatus überprüfen zu lassen und sich gegen die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen Infektionskrankheiten impfen zu lassen.

GlaxoSmithKline

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir „wellcome – für das Abenteuer Familie“, den „Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V.“ und „Plan International“. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten „OrangeDay“ frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Prinzregentenplatz 9
81675 München

Website:www.glaxosmithkline.de
<h1>Experteninterview: Tipps zur Gesundheitsvorsorge</h1>
 
Weitere Pressemitteilungen
 
Jeder Schuss ein Treffer?  (Pressemitteilung)

Jeder Schuss ein Treffer?

Windpocken (Varizellen) sind eine hoch ansteckende Virus-Erkrankung, die vorrangig durch Tröpfcheninfektion beim Niesen, Husten oder Sprechen übertragen wird. Wer sie noch nicht hatte und nicht gegen Varizellen geimpft wurde, steckt sich beim Kontakt mit einem erkrankten Menschen fast immer an – dazu reicht es sogar schon, sich nur mit ihm im selben Raum aufzuhalten. Am 10. Juni ...

27.06.2016 09:18 Uhr in Gesundheit
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
„Krankheitsübertragung durch Zeckenstich?“ (Pressemitteilung)

„Krankheitsübertragung durch Zeckenstich?“

Zecken haben von Februar bis Oktober Saison. Liegt die Temperatur über fünf Grad Celsius, werden die Blutsauger aktiv. Sie können beim Blutsaugen gefährliche Erreger, wie die der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und der Borreliose auf den Menschen übertragen. FSME ist eine Viruserkrankung, für die es noch keine Therapie gibt. Eine Ansteckung kann schwere ...

31.05.2016 10:00 Uhr in Gesundheit und Medizinische Neuheiten & Wirkstoffe
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Experteninterview: Windpocken – eine hochansteckende Krankheit (Pressemitteilung)

Experteninterview: Windpocken – eine hochansteckende Krankheit

Windpocken sind eine hochansteckende Infektionskrankheit, die vor allem bei Kindern vorkommt. Nicht selten werden die Windpocken verharmlost, obwohl auch hier schwere Verläufe vorkommen. In der Zeit vor der allgemeinen Impfempfehlung im Jahr 2004 gab es pro Jahr etwa 750.000 Erkrankungen. Davon bekamen etwa 40.000 Kinder Mittelohr- oder Lungenentzündungen, Bronchitis oder sogar ...

30.05.2016 10:54 Uhr in Gesundheit
Pressemitteilung enthält BilderBild