Pressemitteilung

22.11.2017 11:42 Uhr in Gesundheit

Grippeimpfung 2017: Breiterer Schutz durch Vierfachimpfung

Seit Mai ist es per Gesetz vorgesehen, dass die Krankenkassen auch die Kosten für den Vierfach-Impfstoff übernehmen.


(Mynewsdesk) München, November 2017 – Hohes Fieber, starker Husten, Muskel- und/oder Kopfschmerzen als typische Symptome: Die Grippesaison steht vor der Tür. An der echten Virusgrippe (Influenza) könnten in diesem Jahr wieder Millionen Menschen in Deutschland erkranken. Gefürchtet sind Komplikationen wie Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung, die schwerwiegend verlaufen können. Als wirksamste Prävention gegen Influenza gilt die Grippeimpfung. Auch Kassenpatienten können sich nun besser schützen: Aufgrund einer Gesetzesänderung mit dem Ziel, die Versorgung der Bevölkerung mit Grippeimpfstoffen zu verbessern, ist es vorgesehen, dass die Krankenkassen die Kosten für den Piks mit dem breiteren Vierfach-Impfstoff für alle gefährdeten Personen erstatten.

Vier schützen breiter als drei
Entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden in jeder Grippesaison die Impfstoffe neu zusammengesetzt. Seit einigen Jahren sind vier unterschiedliche Grippe-Virusstämme im Umlauf: zwei A- und zwei B-Stämme. Vierfach- Impfstoffe richten sich gegen alle vier Stämme. Bislang kamen sie vor allem bei Privatpatienten zum Einsatz oder mussten selber bezahlt werden. Kassenpatienten erhielten dagegen die herkömmlichen Grippeimpfstoffe mit nur drei Komponenten. Nach einer Gesetzesänderung können in dieser Grippesaison nun gesetzlich Krankenversicherte ebenfalls die Vierfach-Grippeimpfung für einen breiteren Schutz erhalten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Dreifach-Impfstoffe abgeschafft sind. Ärzte sind dazu angehalten, diese weiterhin zu verwenden. Patienten müssen daher entschieden bei ihrem Arzt nach der Vierfach-Impfung fragen.

Was die echte Grippe von einer Erkältung unterscheidet
Der Unterschied zwischen der echten Grippe (Influenza) und einer Erkältung (grippaler Infekt) zeigt sich in Verlauf und Schwere der Erkrankung. Bei der Virusgrippe fühlen Infizierte sich schlagartig krank, klagen über hohes Fieber bis zu 40 °C, starke Kopf- und Gliederschmerzen. Typisch für Grippe-Erkrankungen können auch ein trockener Husten, ein Brennen im Rachen und Schmerzen hinter dem Brustbein sein (1, 2). Eine Erkältung hingegen beginnt meist eher schleichend, der Erkrankte fühlt sich unwohl, der Hals beginnt zu kratzen, gefolgt von Heiserkeit und Schnupfen. Während sich bei einer Erkältung im Regelfall innerhalb weniger Tage eine deutliche Besserung einstellt, kann eine Grippe langwieriger verlaufen. In einigen Fällen dauert die Genesungsphase mehrere Wochen. Vor allem vorhandene Risikofaktoren können zu einer schwereren und längeren Erkrankung beitragen (2).

Komplikationen sind möglich
Die echte Grippe kann zahlreiche Komplikationen nach sich ziehen – und ist daher insbesondere für Patienten mit Atemwegs-Erkrankungen, chronischen Herz-, Nieren-, Leber- und Stoffwechsel-Krankheiten und älteren Menschen über 60 Jahre gefährlich (1). Im Zuge einer Influenza können Lungenentzündungen, Mittelohrenentzündungen sowie eine Bronchitis auftreten.1 Darüber hinaus kann eine bedrohliche Herzmuskelentzündung die Folge einer Grippe sein. Durch die Schwächung der Abwehrkräfte aufgrund der Grippeinfektion kann es zusätzlich zu folgenschweren bakteriellen Infektionen (Superinfektionen) kommen (2). Eine Grippe-Erkrankung kann tödlich verlaufen.

Der beste Schutz gegen die Grippe ist eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung Personen, die durch eine Grippe-Erkrankung besonders gefährdet sind: Menschen über 60 Jahre, Schwangere sowie Personen jeden Alters (auch Kinder) mit Grunderkrankungen, wie z.B. chronischen Lungenerkrankungen (Asthma, COPD), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Immundefekten, sollten sich impfen lassen.

Weitere Informationen zu Grippe sowie den Impfempfehlungen für Kinder, Erwachsene und Reisende können unter www.impfen.de eingesehen werden. Sehenswert sind auch die Filme auf www.youtube.de: „Grippe – warum jährlich impfen?“, „Grippe-Mythen“ und
Die Fiesen 4“.

Quellen:
1 https://www.impfen.de/reiseimpfung/reiseindikationen/virusgrippe-influenza/
2 http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html#FAQId2436726

DE/QIV1/0008/17g; 10/17

GlaxoSmithKline

GlaxoSmithKline – eines der weltweit führenden forschenden Arzneimittel- und Healthcare-Unternehmen – engagiert sich für die Verbesserung der Lebensqualität, um Menschen ein aktives, längeres und gesünderes Leben zu ermöglichen. In Deutschland gehört GSK zu den wichtigsten Anbietern medizinischer Produkte und engagiert sich darüber hinaus in vielfältigen sozialen Projekten: So unterstützen wir „wellcome – für das Abenteuer Familie“, den „Verein zur Förderung kranker Kinder und Jugendlicher der Staatlichen Schule für Kranke München e.V.“ und „Plan International“. Zudem stellt GSK seine MitarbeiterInnen einen Tag im Jahr am so genannten „OrangeDay“ frei, um in sozialen Einrichtungen mitzuhelfen.

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Prinzregentenplatz 9
81675 München

Website:www.glaxosmithkline.de
<h1>Grippeimpfung 2017: Breiterer Schutz durch Vierfachimpfung</h1><h2>Seit Mai ist es per Gesetz vorgesehen, dass die Krankenkassen auch die Kosten für den Vierfach-Impfstoff übernehmen.</h2><br/>
 
Weitere Pressemitteilungen
 
Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen  (Pressemitteilung)

Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen

München, September 2017 – Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen – typische Anzeichen einer Grippe. Doch diese Symptome sind auch für eine Infektion mit Meningokokken charakteristisch. Da letztere im Vergleich zur Grippe eher selten vorkommt, wird sie oft erst erkannt, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Die Bakterien können sowohl eine Meningitis ...

13.09.2017 11:12 Uhr in Gesundheit
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Shary Reeves im Interview (Pressemitteilung)

Shary Reeves im Interview

Seit November 2016 ist sie Botschafterin für MENINGITIS BEWEGT. – eine Initiative zur Aufklärung über Meningokokken. Bekannt wurde Shary Reeves vor allem als Moderatorin der WDR-Sendung Wissen macht Ah!. Kinder liegen ihr besonders am Herzen und für ihr Engagement wurde Shary Reeves 2016 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ...

29.08.2017 09:57 Uhr in Gesundheit
Pressemitteilung enthält BilderBild
 
Urlaubszeit ist Zeckenzeit  (Pressemitteilung)

Urlaubszeit ist Zeckenzeit

München, Juni 2017 – Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm auch die Ferienzeit: Wandertouren in den Bergen, Badevergnügen am Meer oder Urlaub im heimischen Garten. So vielfältig ein Sommerurlaub sein mag, ein oft unterschätztes Risiko bleibt existent: die Zecke. Im Gepäck hat das kleine Spinnentier zahlreiche Krankheitserreger und kann beispielsweise FSME ...

05.07.2017 09:48 Uhr in Gesundheit und Reise
Pressemitteilung enthält BilderBild