Pressemitteilung

13.12.2011 15:50 Uhr in Gesundheit und Kinder & Jugend

Hauptsache gesund: Kleine Leute mit klaren Vorstellungen

Schon 7- bis 9-Jährige haben ein ausgeprägtes Gesundheitsbewusstsein / Fast 5.000 Grundschüler für Elefanten-Kindergesundheitsstudie befragt


(Mynewsdesk) KÖLN/ESSEN. Gesund sein und gesund bleiben – das ist schon jüngsten Kindern sehr wichtig. Bereits 7- bis 9-Jährige haben ausgeprägte Vorstellungen über ihre eigene Gesundheit, und sie sind bereit, selbst etwas dafür zu tun. An erster Stelle steht eine gesunde Ernährung, gefolgt von Sport und Bewegung. Zu diesen Ergebnissen kommt die „Elefanten-Kindergesundheitsstudie 2011/2012“ in Kooperation mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB). Für die größte und bundesweit einzige Studie dieser Art wurden fast 5.000 Kinder zwischen 7 und 9 Jahren in einer für Deutschland repräsentativen Stichprobe befragt.

Für 83 % der Kinder ist Gesundheit „sehr wichtig“.
Die mit weitem Abstand wichtigste Voraussetzung, um sich gesund zu fühlen, ist für 62 % der Kinder eine gesunde Ernährung. Für 34 % sind Sport und Bewegung sehr wichtig. Bereits an dritter Stelle nennen Kinder Aspekte der seelischen Gesundheit – zum Beispiel „Spaß haben“, „traurig sein dürfen“ oder „keine Angst haben“. Das körperliche Wohlbefinden spielt überraschenderweise keine besondere Rolle: Obwohl fast ein Drittel der Kinder häufig oder regelmäßig Schmerzen empfindet (29 %), nennt nur jedes zehnte Kind die Abwesenheit von Krankheit als wichtiges Kriterium, um sich gesund zu fühlen.

Kinder sorgen gerne für ihre Gesundheit vor
Eins der wichtigsten Ergebnisse der Studie: Kinder wissen nicht nur erstaunlich gut über Gesundheit Bescheid – sie sind auch selbst bereit, aktiv vorzusorgen. „Kinder zeigen ein ausgeprägtes Vorsorgeverhalten – und zwar aus eigener Motivation und nicht, um dem Wunsch der Eltern oder Lehrer zu entsprechen“, erklärt Anja Beisenkamp, Leiterin des PROSOZ-Instituts für Sozialforschung PROKIDS. „Die meisten Kinder wissen selbst, dass sie etwas für ihre Gesundheit tun können und tun bereits eine Menge.“ Die Elefanten-Kindergesundheitsstudie zeigt, dass der Einfluss der Eltern auf das Verhalten geringer sei als oft angenommen, so die Diplom-Psychologin.

Prof. Grönemeyer: „Bereitschaft der Kinder besser nutzen“
Die Elefanten-Kinderstudie gibt damit neue Ansatzpunkte, Kinder möglichst früh an einen gesundheitsorientierten Lebensstil heranzuführen: „In jungen Jahren gibt es eine erstaunlich hohe Bereitschaft, etwas für die eigene Gesundheit zu tun“, erklärte Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. „Diese Chance muss besser genutzt werden, indem die Bereitschaft der Kinder angeleitet und in die Tat umgesetzt wird“, so der Mediziner bei der Vorstellung der Studie im Kölner Elefantenhaus.

Schule als Türöffner zur Gesundheitsorientierung
Die Antworten der befragten Kinder weisen allerdings auch auf Defizite hin: Immerhin ein Drittel der befragten Grundschüler gibt an, dass Gesundheit im Unterricht nicht oder nur wenig vorkommt. Dabei kann gerade die Schule als Türöffner eine wichtige Rolle spielen: „Wird das Thema Gesundheit in der Schule behandelt, dann werden Kinder neugierig auf mehr Wissen und zeigen mehr Interesse an anderen Wissensvermittlern“, erläuterte Anja Beisenkamp, Leiterin des PROKIDS-Instituts.

DKSB: Kinder brauchen praktische Anleitung – sonst entstehen Defizite
Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) sieht die Grundschulen daher in einer zentralen Rolle: Zehn Prozent der 7- bis 9-Jährigen wissen nur wenig darüber, wie sie gesund bleiben können; mehr als jedes vierte Kind ist unsicher. „Es besteht die Gefahr, dass zu viele Kinder auf der Strecke bleiben – denn im Hinblick auf Information, Anleitung und Beteiligung tun sich schon in frühen Jahren erhebliche Unterschiede bei den Kindern auf. Es muss daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe werden, Kinder frühzeitig in eine ganzheitliche Gesundheitsförderung im Sinne von Bewegung, Ernährung, Entspannung einzubeziehen. Für Elternhaus, Kindergarten und Schule muss die Leitlinie gelten: Kinder mitnehmen – nicht berieseln“, fordert Friedhelm Güthoff, Sprecher des Deutschen Kinderschutzbundes. Die Antworten der befragten Kinder weisen allerdings auch auf Defizite hin: Immerhin ein Drittel der befragten Grundschüler gibt an, dass Gesundheit im Unterricht nicht oder nur wenig vorkommt. Dabei kann gerade die Schule als Türöffner eine wichtige Rolle spielen: „Wird das Thema Gesundheit in der Schule behandelt, dann werden Kinder neugierig auf mehr Wissen und zeigen mehr Interesse an anderen Wissensvermittlern“, erläuterte Anja Beisenkamp, Leiterin des PROKIDS-Instituts.

Kinder sehen auch Werbung als Wissensvermitttler
Ein differenziertes Bild gibt die Elefanten-Kinderstudie zu der Frage, woher die Kinder ihr Wissen über Gesundheit beziehen: Als wichtigste Quelle nennen fast drei Viertel der Kinder die Mutter, gefolgt von Ärztinnen und Ärzten (62 %), der Schule (60 %) und dem Vater (57 %). Auch die Medien spielen eine starke, aber zwiespältige Rolle als Wissensvermittler: 15 % der 7- bis 9-Jährigen glauben, in hohem Maße aus der Werbung über Gesundheit zu lernen. Ebenso häufig werden das Internet, noch häufiger das Fernsehen genannt. „Diese Ergebnisse zeigen, dass mehr kindgerechte Angebote geschaffen werden müssen, um dem Einfluss der Werbung seriöse Informationen entgegenzusetzen“, forderte Friedhelm Güthoff, Sprecher des DKSB.

Kinder sind glücklicher, wenn sie von Bezugspersonen lernen
Wie wichtig Gesundheit für 7- bis 9-Jährige ist, zeigt auch der Zusammenhang mit dem Wohlbefinden: Je mehr Kinder ihr Gesundheitswissen von Bezugspersonen – Eltern, Ärzte, Lehrer – vermittelt bekommen, desto wohler und glücklicher fühlen sie sich. Demgegenüber haben Kinder, die sich überwiegend aus Medien informieren, ein niedrigeres körperliches Wohlbefinden. Das Interesse an Gesundheitsthemen ist dabei in jedem Fall sehr groß: Mehr als drei Viertel (78 %) der Kinder möchten gerne mehr dazu wissen, wie sie gesund bleiben können.

Weitergehendes Engagement für Gesundheitsförderung
Die wichtigste Erkenntnis aus der Elefanten-Kinderstudie ist daher für die Experten die Forderung, gerade den jüngsten Kindern mehr lebensnahe, persönliche Anleitung zu geben: „Der Wissensdurst der Kinder beim Thema Gesundheit wird nicht ausreichend gestillt – hier wollen wir neue Wege gehen, indem wir praxisbezogenen Gesundheitsunterricht in den Schulen und gesundheitliche Aufklärung der Eltern fördern“, sagte Prof. Grönemeyer, der sich mit seiner Dietrich-Grönemeyer-Stiftung für Kindergesundheit und Prävention engagiert. Auch der Stifter Elefanten Schuhe will sein Engagement über die Forschungsförderung hinaus fortsetzen und daraus weitere Schritte ableiten: „Die Elefanten-Kinderstudie zeigt: Gesundheit ist ein Thema, das Kindern Spaß macht – diese Chance müssen wir viel konsequenter nutzen. Dafür wird sich die Marke Elefanten weiterhin stark machen“, erklärte Sprecher Ulrich Effing.




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