Pressemitteilung

19.03.2016 11:57 Uhr in Journalismus und Gesundheit

Sieben Journalisten mit dem Medienpreis – Medizin Mensch Technik 2016 ausgezeichnet

Jubiläumsveranstaltung zur 10. Medienpreisverleihung im festlichen Rahmen des Historischen Hörsaals der Charité – Universitätsmedizin Berlin


(Mynewsdesk) Berlin 17. März 2016: Zum zehnten Mal wurde der Medienpreis – Medizin Mensch Technik in Berlin verliehen. Den ersten Preis erhielten Jürgen Broschart und Johanna Romberg für ihren Beitrag „Das geplante Wunder“ in der Zeitschrift GEO. Fünf weitere Medizinjournalisten wurden von der siebenköpfigen Jury ausgezeichnet. Im Jubiläumsjahr war der von Charité – Universitätsmedizin Berlin und Medtronic vergebene Preis mit 15.000 Euro dotiert.

Es war eine Geschichte, die unter die Haut ging. Eine Geschichte, die GEO-Redakteur Jürgen Broschart aus einer ganz besonderen Perspektive erzählt – seiner eigenen. Schwer an Parkinson erkrankt, ließ sich Broschart einen Hirnschrittmacher implantieren. Eine Operation, die bisher nur 700 von ca. 300.000 Parkinson-Patienten in Deutschland jährlich wagen. Seine Kollegin Johanna Romberg begleitete ihn dabei. „Das geplante Wunder“ nennen Broschart und Romberg ihren Beitrag in der Zeitschrift GEO, den die Jury mit dem ersten Platz auszeichnete. Broschart – so die Jury – bewegt durch Authentizität, Direktheit und eine starke Sprache. Zusätzliche Spannung schafft der zweite Blickwinkel seiner Kollegin als Chronistin.

Den zweiten Preis erhielten Nadine Ahr und Joanna Nottebrock von der ZEIT für ihren Beitrag „Das Ende der Dunkelheit“. Nadine Ahr, die bereits zum zweiten Mal mit dem Medienpreis ausgezeichnet wurde, beschreibt den Kampf einer erblindeten Frau, mit einem neuentwickelten Chip, implantiert unter ihre Netzhaut, ihr Augenlicht zurückzuerhalten. Der dritte Preis ging an Vladimir Rydl für seinen Fernsehbeitrag „X:enius-Ultraschall - Neue Chancen für die Medizin“. Die in ZDF und Arte ausgestrahlte Sendung informiert in unterhaltsamer Form zur Funktionsweise des Ultraschalls und stellt neue, bisher unbekannte Diagnose- und Therapiemöglichkeiten vor.

Den zum zweiten Mal vergebenen Preis für Lokaljournalismus gewann Karsten Krogmann von der Nordwestzeitung für seinen Artikel „Ein echter Herzenswunsch“. Er beschreibt das Leben und Hoffen eines Mannes mit einem Kunstherzen – vor dem Hintergrund einer sinkenden Organspendebereitschaft. Eine Belobigung der Jury erhielt die Wissenschaftsjournalistin Christiane Löll für ihren Beitrag „Genexpressionen“ im Online-Magazin Substanz. Im Fokus stehen die Möglichkeiten und Chancen der immer noch sehr wenig genutzten Gentests bei der Krebserkennung und -behandlung.

Das zehnte Jubiläum des Medienpreises feierten Preisträger und Journalisten, Jury und Initiatoren traditionell in der historischen Hörsaalruine der Berliner Charité. „2007 wurde der Medienpreis erstmals verliehen. Und keiner konnte so recht vorhersagen: Was wird wohl daraus? Heute, nach zehn Jahren, ist das leicht. Er ist einer der bestdotierten und renommiertesten Journalistenpreise im Bereich Medizin und Medizintechnik“, zog Jury-Vorsitzender Carsten Schroeder stolze Bilanz. Insgesamt 1.346 Beiträge wurden in den letzten zehn Jahren eingereicht, 160.000 Euro Preisgelder vergeben.

In seiner Keynote stellte Prof. Dr. Dr. Manfred Dietel, Direktor des Instituts für Pathologie der Charité, eindrucksvoll die Fortschritte der personalisierten Medizin in der Onkologie vor. Ziel sei es, mithilfe molekularer Diagnostik genetische Veränderungen in Tumorzellen zu identifizieren, um so dem Patienten eine auf ihn zugeschnittene Therapie anzubieten. Dadurch könnten Behandlung verbessert, Nebenwirkungen reduziert und Leben verlängert werden.

Auch in diesem Jahr fiel der Jury die Entscheidung nicht leicht, galt es doch, aus insgesamt 142 Einreichungen die besten Arbeiten auszuwählen. Die hohe Zahl der Einsendungen im Jubiläumsjahr, 18 Prozent mehr als im Vorjahr, ist für die Jury ausdrucksvoller Beleg für das Bestreben der Medien, dem wachsenden Interesse der Öffentlichkeit nach Informationen zu Gesundheitsfragen immer stärker Rechnung zu tragen. In der Jury sind leitende Redakteure namhafter deutscher Medien vertreten. Ihr gehören Carsten Schroeder (Deutschlandfunk, Vorsitz), Dr. Bernhard Albrecht (Stern, erster Träger des Medienpreises), Susanne Kutter (Wirtschaftswoche), Christina Hucklenbroich (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Jochen Niehaus (Focus Gesundheit) an. Hinzu kommen Uwe Dolderer (Leiter Unternehmenskommunikation der Charité) und Dr. Holger Storcks (Leiter Marketing Communication & PR von Medtronic) als Vertreter der Stifter.

Der Medienpreis – Medizin Mensch Technik setzt es sich zum Ziel, die Qualität der Berichterstattung über innovative Technologien in der Medizin und Medizintechnik zu fördern. Prämiert werden Veröffentlichungen, die „medizintechnische Themen in herausragender journalistischer Qualität allgemeinverständlich kommunizieren“.

Information zu den Auslobern des Medienpreises - Medizin Mensch Technik
Millionen von Menschen führen dank Medtronic ein längeres, gesünderes und selbstbestimmteres Leben. Durch unser breites Portfolio können wir in vielen Bereichen der Medizintechnik innovative Therapien und neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten anbieten. Wir nutzen unsere umfangreichen Erfahrungen aus Medizin, Ökonomie und klinischem Alltag, um uns den Aufgaben der Gesundheitssysteme zu stellen. Deshalb sind wir auf der Suche nach neuen Partnern, die gemeinsam mit uns neue Wege gehen – Further, Together. Medtronic wurde 1949 als medizinischer Reparaturbetrieb gegründet. Heute sind wir ein international führendes Unternehmen für Medizintechnik und medizinische Serviceleistungen. Mehr als 85.000 Beschäftigte unterstützen Patienten, Ärzte und Krankenhäuser in nahezu 160 Ländern.
Informationen zur Medtronic Deutschland GmbH finden Sie auf www.medtronic.de

An der Charité – Universitätsmedizin Berlin werden diese High-Tech-Therapien angewendet, weiterentwickelt und vermittelt. Als eine der führenden wissenschaftlich-medizinischen Einrichtungen Europas bringt die Charité Spitzenmedizin ans Krankenbett und in den Hörsaal. Der transnationale Forschungsansatz der Universitätsmedizin verzahnt die Bereiche Wissenschaft und Klinik eng miteinander: Ziel ist es, Forschungserkenntnisse aus dem Labor in die breite medizinische Versorgung zu stärken und zu beschleunigen. Andererseits werden Fragestellungen aus der Klinik in die Forschung integriert.
Informationen zur Charité - Universitätsmedizin Berlin finden Sie auf www.charite.de

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Millionen von Menschen führen dank Medtronic ein längeres, gesünderes und selbstbestimmteres Leben. Durch unser breites Portfolio können wir in vielen Bereichen der Medizintechnik innovative Therapien und neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten anbieten. Wir nutzen unsere umfangreichen Erfahrungen aus Medizin, Ökonomie und klinischem Alltag, um uns den Aufgaben der Gesundheitssysteme zu stellen. Deshalb sind wir auf der Suche nach neuen Partnern, die gemeinsam mit uns neue Wege gehen – Further, Together. Medtronic wurde 1949 als medizinischer Reparaturbetrieb gegründet. Heute sind wir ein international führendes Unternehmen für Medizintechnik und medizinische Serviceleistungen. Mehr als 85.000 Beschäftigte unterstützen Patienten, Ärzte und Krankenhäuser in nahezu 160 Ländern.
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An der Charité – Universitätsmedizin Berlin werden diese High-Tech-Therapien angewendet, weiterentwickelt und vermittelt. Als eine der führenden wissenschaftlich-medizinischen Einrichtungen Europas bringt die Charité Spitzenmedizin ans Krankenbett und in den Hörsaal. Der transnationale Forschungsansatz der Universitätsmedizin verzahnt die Bereiche Wissenschaft und Klinik eng miteinander: Ziel ist es, Forschungserkenntnisse aus dem Labor in die breite medizinische Versorgung zu stärken und zu beschleunigen. Andererseits werden Fragestellungen aus der Klinik in die Forschung integriert.
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