CSCP Studie zeigt auf, wie Nachhaltigkeitsthemen verstärkt in die Medien kommen Detailansicht
Social Media
Roadmap: Meilensteine für mehr Nachhaltigkeitsthemen in den Medien

Nachhaltigkeitsthemen werden – gemessen an der Dringlichkeit des Themenfeldes und des in der ...
Infos zu UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production
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Frau Martina Hoffhaus
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Wie kommen Klimawandel, Ressourcenknappheit, Artensterben in die Daily Soap?
Lösungen für mehr Nachhaltigkeits-Themen in den Medien - CSCP-Studie zeigt Lösungen auf
(ddp direct) Frankfurt am Main, den 11. August 2010. Welche Strategien sind nötig, damit Themen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, Artensterben, ungesunde Ernährungsgewohnheiten und mangelnde Sozialstandards mehr Einzug in die Medien finden? Damit sich breite Bevölkerungsschichten für einen umweltfreundlicheren und sozialen Lebensstil begeistern? Welche massentauglichen Medienformate gibt es im In- und Ausland, die öffentliche Meinungen und Konsumverhalten in Richtung Nachhaltigkeit stärken können? Diesen Fragen geht die soeben veröffentlichte Studie nach, die unter Leitung des UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) entstanden ist.
- Medienhäuser/Verlage betreiben kaum Nachhaltigkeits-Management. Es herrscht mangelndes Bewusstsein, die öffentliche Meinung über Doku-Soaps, Reality Shows oder Infotainment-Formate in Richtung Nachhaltigkeit positiv zu beeinflussen. Das Ausland ist schon weiter.
- Neue Studie des UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) zeigt anhand von vier Handlungsfeldern konkrete Maßnahmen und Lösungen auf, damit mehr über Nachhaltigkeits-Themen in den Massenmedien berichtet wird.
- Neben engerer Kooperation zwischen Journalisten, Zuschauern, NGOs, Politik und Medienunternehmen braucht es: (1) Ein webbasiertes Kompetenzzentrum, das Daten und Fakten rund um das Thema Nachhaltigkeit sammelt und den Dialog fördert. (2) Spezielle Weiterbildungs- und Schulungsangebote, die die Journalisten/Medienmacher für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisieren und gezielt Wissen vermitteln. (3) Es braucht neue Medienformate, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, damit sie eine Verhaltensänderung - z.B. Stromsparen – bewirken. (4) Finanzielle Mittel für diese Projekte müssen vonseiten der Politik kommen.
Themen wie Klimawandel, Artensterben, ungesunde Ernährungsgewohnheiten oder mangelnde Sozialstandards finden langsam Einzug in die Medien, jedoch richten sich die Formate bisher in erster Linie an die „Bildungselite“. 
Michael Kuhndt, Geschäftsführer UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH
Was fehlt, sind langfristige Lösungen und Strategien zur Integration von nachhaltigen Themen in massentauglichen Medienformaten, die von breiten Bevölkerungsschichten angenommen werden und zu einem umweltfreundlicheren und sozialen Lebensstil anregen. Medien aus dem Bereich Unterhaltungs-TV, Print und Online können dabei eine zentrale Rolle einnehmen. 
Martina Hoffhaus, messagepool - NachhaltigkeitsKommunikation und Sarah Lubjuhn, Autorinnen der Studie
Wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass wenn Informationen in unterhaltsame Geschichten eingebettet werden, Mainstreammediennutzer das Gelernte auf ihren Alltag übertragen können, z. B. durch Darstellungen von Nachhaltigkeitsinhalten in Doku-Soaps, Seifenopern, Reality Shows oder Infotainment-Formaten 
Martina Hoffhaus, messagepool - NachhaltigkeitsKommunikation und Sarah Lubjuhn, Autorinnen der Studie
Download Studie "Wie kommen Nachhaltigkeitsthemen in die Medien?"
http://www.message-pool.de/index.php?option=com_content&view=article&id=166%3Abeispielartikel&catid=58%3Anews&Itemid=142&lang=de
UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH
Das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP) ist ein not-for-profit think- und do tank, welcher aus einer Kollaboration zwischen dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie entstanden ist. Das CSCP bearbeitet innovative Themen im Bereich des nachhaltigen Konsumierens und Produzierens.
Herr Michael KuhndtUNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH (CSCP)
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Wer ist messagepool?
messagepool ist eine inhabergeführte Full-Service Agentur für Nachhaltigkeitskommunikation mit einem umfassenden Expertennetzwerk (dem LOHAS CompetenceCenter) im Rücken. Seit 2004 verbindet die Agentur langjährige PR-Expertise mit Spezialwissen zu Nachhaltigkeit: messagepool führt „grüne“ Produkte ein, macht das CSR-Engagement von Firmen und Institutionen z. B. über Nachhaltigkeitsberichte (GRI) transparent und entwickelt CSR-Kampagnen, die zu nachhaltigem Verhalten anregen. Der in Frankfurt am Main ansässige Dienstleister, der auch als Interimsmanager agiert, leitet den CSR-Arbeitskreis innerhalb der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG). Das LOHAS CompetenceCenter, das messagepool gegründet hat, ist offizielles Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ 2009/2010 sowie Finalist der Cartier Women’s Initiative Awards.
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