Pressemitteilung

29.03.2011 17:55 Uhr in Kosmetik und Medizinische Neuheiten & Wirkstoffe

Mit Zucker gegen Falten – Vichy gelingt mit dem Wirkstoff Rhamnose die Aktivierung von Hautzellen

Die L`Oréal – Forschung entschlüsselt die Bedeutung wichtiger Bindegewebszellen in der Haut. Das Zuckermolekül Rhamnose spielt bei der Aktivierung dieser Zellen eine zentrale Rolle.

(ddp direct) Düsseldorf, 29. März 2011 – Ab einem Alter von etwa 40 Jahren verliert die Haut immer mehr an Elastizität und Festigkeit. Fältchen im Gesicht und am Hals werden in Folge deutlicher sichtbar. Die Ursachen für diese Zeichen der Hautalterung sind Veränderungen in der Epidermis, der Oberhaut, und in der darunter liegenden Hautschicht, der Dermis: Die Hautdicke nimmt mit zunehmenden Alter ab, wesentliche Bestandteile der Dermis wie kollagene und elastische Fasern, die für ein jugendliches Hautbild verantwortlich sind, werden abgebaut und die Zellregeneration lässt nach.

Vichy-Forschern ist es nun gelungen, den Wirkstoff Rhamnose zu identifizieren. Rhamnose ist ein Zuckermolekül und ist in der Lage, altersbedingte Hautveränderungen zu mindern. Dabei verfolgten die Forscher einen völlig neuen Ansatz: ihr Ziel war nicht, die Zellerneuerung in den einzelnen Hautschichten getrennt voneinander zu stimulieren. Vielmehr konzentrierten sie sich bei den Untersuchungen auf Zellen, die aktiv auf angrenzende Hautschichten einwirken und diese in ihrer Entwicklung positiv beeinflussen können.

Ihre Untersuchungen führten die Wissenschaftler zu Bindegewebszellen in der Dermis, die sogenannten Fibroblasten. Fibroblasten übernehmen wichtige Funktionen innerhalb der Haut. Ohne sie könnte die Produktion von Kollagen und Elastinfasern nicht stattfinden und eine Regulierung des Stoffwechsels innerhalb der Haut wäre nicht möglich.

„Im Verlauf unserer Forschungsarbeiten kamen wir zu dem Ergebnis, dass man bei den Fibroblasten jedoch differenzieren muss. Die Fibroblasten, die in der oberen Schicht der Dermis liegen, papilläre Dermis genannt, unterscheiden sich deutlich von denen in der darunter liegenden Schicht, der retikulären Dermis“, erläutert Marijane Bevanda, Leiterin der wissenschaftlichen Abteilung bei Vichy, „Nicht nur die Zusammensetzung und Gestalt der Zellen in den einzelnen Schichten ist anders, auch die jeweiligen Eigenschaften sind sehr unterschiedlich.“ Die Forscher entdeckten, dass eine Abnahme der papillären Fibroblasten mit dem Alter eine deutliche Strukturverschlechterung des gesamten Hautbildes zur Folge hat. Gleichzeitig zeigten Studien, dass nur die Fibroblasten der papillären Dermis auf die angrenzenden Hautschichten einwirken können. So hängt beispielsweise die Dicke der Oberhaut, die Dichte und Elastizität des Bindegewebsgeflecht und eine stärkere Verzahnung der Epidermis mit der Dermis vom Zustand und Anzahl der papillären Fibroblasten ab.

Marijane Bevanda sieht in diesen neuen Erkenntnissen einen Durchbruch für die Anti-Aging-Forschung: „Die Fibroblasten der papillären Dermis sind für das jugendliche Aussehen der Haut von besonders großer Bedeutung. Ein Wirkstoff wie Rhamnose, der die Aktivitäten dieser oberen Dermisschicht anregt, kann die Haut somit quasi ‚verjüngen‘. So wird auf allen Hautebenen der Hautalterung entgegen gewirkt.“

Vichy nutzt Rhamnose in der Dermis-Aktivator-Technologie für die Pflegeserie Liftactiv. Diese Kosmetikserie ist für Frauen ab 40 Jahren entwickelt, die sich eine straffere Haut und eine umfassende Korrektur von Falten wünschen. Rhamnose ist ein natürlicher Wirkstoff und wird aus den brasilianischen Pflanzen Fava D’Anta oder Uncaria gewonnen. Die Produkte sind frei von Parabenen und auch für empfindliche Haut geeignet. Liftactiv ist in 3 Referenzen erhältlich: für normale und trockene Haut und als Nachtpflege.

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