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LUX-Filmpreis 2010: Deutscher Film unter den drei Favoriten
Produktionen aus Belgien, Griechenland und Deutschland im Finale um LUX-Filmpreis
(ddp direct) Berlin, 27. Juli 2010 - Die deutsche Produktion Die Fremde hat es in die letzte Runde um den LUX-Filmpreis 2010 geschafft. Insgesamt stehen drei Filme im Finale um den diesjährigen LUX-Filmpreis des Europäischen Parlaments: Die Fremde von Feo Aladag, Akadimia Platonos (Deutschland/Griechenland) von Filippos Tsitos und Illégal von Olivier Masset-Depasse (Belgien). Das gab das Europäische Parlament heute bei einer Pressekonferenz der "Venedig-Tage"-Sektion der Internationalen Filmfestspiele Venedig bekannt.
Die drei Finalisten wurden aus zehn europäischen Produktionen ausgewählt, die Ende Juni für den Filmwettbewerb nominiert worden waren. Die drei Filme laufen am 10. und 11. September in der "Venedig-Tage"-Sektion. Vom 26. Oktober bis zum 19. November werden die Filme im Europäischen Parlament in Brüssel zu sehen sein. Die Europaabgeordneten werden dann den Gewinnerfilm wählen. Die Preisverleihung unter dem Vorsitz von Parlamentspräsident Jerzy Buzek wird am 24. November in Straßburg stattfinden.
Der Gewinner des LUX-Filmpreises 2010 wird wie in den vorangegangenen Jahren vom Europäischen Parlament finanziell gefördert. Der Filmpreis LUX finanziert die Untertitelung in alle 23 Amtssprachen der EU und die Überarbeitung der Originalversion des Films in eine Fassung für hör- und sehbehinderte Menschen. Zudem wird für jedes Mitgliedsland der EU eine 35mm-Kopie erstellt beziehungsweise die Verbreitung auf DVD gefördert.
Hintergrund
Der LUX-Filmpreis wurde 2007 eingeführt und soll als "greifbares" Symbol das Bekenntnis des Europäischen Parlaments zur europäischen Filmindustrie und ihrer Kreativität widerspiegeln. Jeder einzelne Filmbeitrag bietet, unabhängig von den darin dargestellten persönlichen, historischen oder sozialen Themen, einen Einblick auf die Europäer und ihr Leben, ihre Überzeugungen, ihre Zweifel und ihre Suche nach Identität. Gewinner der letzten Jahre waren die Filme Auf der anderen Seite (2007), Lornas Schweigen (2008) und Welcome (2009).
