Pressemitteilung

13.11.2015 09:48 Uhr in Kultur und Politik

SeaWorld’s new reported ‘restrictions’ on the Orca show is a “weak compromise”

(Mynewsdesk) SeaWorld manager Joel Manby announced that the controversial Orca shows in San Diego, California will only continue till end of 2016. From 2017 onwards the shows will be adapted to represent the “natural behaviour” of wild animals.

The German Whale and Dolphin Protection Forum (WDSF) describes the announcement as a “weak compromise”. WDSF manager Jürgen Ortmüller: “The shows will continue until the end of 2016 and then they will probably call it a ‘presentation of the Orcas’ after the reorganisation of the centre. This is nothing but a strategic decision to try and enable them to recover from the collapse in share prices and to quieten to voices of animal rights activists.”

After the film documentary Blackfish which included information and footage of injuries to trainers and two deaths, shares in SeaWorld dropped 37 per cent and the number of visitors fell by 17 per cent. In February 2010 Orca trainer Dawn Brancheau lost her life after an Orca attack at SeaWorld Orlando in Florida. At Loro Parque, in partnership with SeaWorld, a female trainer was severely injured after an Orca attack in 2007. At the end of 2009 the Orca trainer Alexis Martinez (29) was killed at the Spanish theme park after an Orca pushed him onto the bottom of the pool which was 12 metres deep. At the same time as the WDSF faced a criminal charge, Loro Parque manager Wolfgang Kiessling ordered the trainers to stop going into the pools with the Orcas.

The film Blackfish was released in Germany (which WDFS was also involved in) similarly denounces the disastrous conditions in which the marine mammals are kept in.

Jürgen Ortmüller, also finance expert, whose main profession is as a tax consultant, is warning shareholders against purchasing shares in the hope of rising share prices: "SeaWorld shares will possibly enjoy a short-term minimal increase. Last year SeaWorld was only able to pay a paltry 21 cents in dividend. Stock Brokers are not generally animal rights activists, so they may not appreciate that in the overall context, the decision which has just been announced regarding the shows is totally inadequate, it will not fool
anyone for long and will not halt the further decline of the company”.

SeaWorld, based in Orland in the US state of Florida, operates theme parks in San Diego, Orlando and San Antonio. There are eleven out of a total of 24 Orca whales in San Diego, but so far there has been no mention of making changes to the Orca shows in Orlando and San Antonio in the company announcement.

The decision in San Diego also stemmed from the fact that last week the Californian delegate Adam Schiff announced a draft law to abolish the keeping and breeding of Orcas in California.


?Background -‘Blackfish‘ – The film:

http://www.wdsf.eu/index.php/wdsf-aktuell-53/blackfish-der-film

SeaWorld Entertainment (SEAS) Stock Downgraded at BofA/Merrill Lync

Brancheau, Blackfish and San Diego shutdown: a SeaWorld in turmoil timeline




German translation:

SeaWorld's angekündigte Einschränkung der Orca-Show ist ein "fauler Kompromiss"


Am Montag, 9. November 2015, verkündete Seaworld-Chef Joel Manby, dass die umstrittenen Orca-Shows im kalifornischen San Diego nur noch bis Ende 2016 zu sehen seien. Ab 2017 soll die bisherige Attraktion mehr auf das „natürliche Verhalten“ der Wildtiere abgestimmt werden.?

Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) bezeichnet die Ankündigung als „faulen Kompromiss“. WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: "Die Shows gehen bis Ende 2016 weiter und anschließend nennen sie es nach einem Umbau der Anlage wahrscheinlich Präsentation der Orcas. Es handelt sich um nichts Anderes als um eine Strategieentscheidung, damit sich die abgestürzten Aktienkurse erholen können und um die empörten Tierschützer ruhig zu stellen.“?

Nach der Filmdokumentation Blackfish über Verletzungen von Trainern und zwei Todesfällen verlor die Seaworld-Aktie 37 Prozent und die Besucherzahlen gingen um 17 Prozent zurück.Im Februar 2010 kam im Seaworld Orlando in Florida die Orca-Trainerin Dawn Brancheau nach einem Orca-Angriff ums Leben.Im Loro Parque, der mit Seaworld kooperiert, wurde nach einer Orca-Attacke im Jahr 2007 eine Trainerin schwer verletzt. Ende 2009 verstarb der Orca-Trainer Alexis Martinez (29) in dem spanischen Vergnügungspark nachdem ein Orca ihn auf den 12 Meter tiefen Beckenboden gedrängt hatte. In zeitlichem Zusammenhang mit einer Strafanzeige des WDSF hatte Loro Parque-Chef Wolfgang Kiessling angeordnet, dass die Trainer nicht mehr zu den Orcas in die Becken dürfen. Der Film Blackfish, zu dessen Kinostart in Deutschland das WDSF eingebunden war, prangert ebenso die katastrophalen Haltungsbedingungen der Meeressäuger an.

Nach Angaben von Seaworld soll in Zukunft das „natürliche Verhalten der Tiere stärker hervorgehoben werden“. Jürgen Ortmüller, Finanzexperte und im Hauptberuf Steuerberater, warnt Aktionäre vor Zukäufen mit der Hoffnung steigender Aktienkurse: „Die Seaworld-Aktie wird vielleicht einen kurzfristigen minimalen Aufschwung erleben. Lächerliche 21 Cent konnte Seaworld im vergangenen Jahr pro Aktie nur ausschütten. Börsianer sind selten auch Tierschützer, sodass sie vielleicht nicht einschätzen können, dass die jetzige Entscheidung im Gesamtzusammenhang völlig unzureichend ist und den weiteren Niedergang des Unternehmens kaum aufhalten wird.“?

Sea World, mit Sitz in Orlando im US-Bundesstaat Florida, betreibt Themenparks in San Diego, Orlando und San Antonio. Elf von insgesamt 24 Schwertwalen befinden sich in San Diego. Von einer Abwandlung der Orca-Shows in Orlando und San Antonio war in der Unternehmensentscheidung bisher keine Rede.

Hintergrund der Entscheidung in San Diego war offenbar auch, dass in der vergangenen Woche der kalifornische Abgeordnete Adam Schiff einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Haltung und Aufzucht von Orcas in Kalifornien angekündigt hat.

Hintergrund - ‘Blackfish‘ – Der Film:
http://www.wdsf.eu/index.php/wdsf-aktuell-53/blackfish-der-film




Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF).

Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF)

Das WDSF kooperiert international mit Wissenschaftlern, Politikern, anderen Organisationen und Wal- u. Delfinschützern. Das WDSF ist keine Mitglieder/Spenden-Organisation und unabhängig von anderen Institutionen. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen die WDSF-Aktionen. Aufgrund des notariellen Gesellschaftsvertrages beziehen weder die WDSF-Geschäftsführung noch andere Personen Gehälter oder Zuwendungen. Der Verwaltungsaufwand ist daher äußerst gering. Das WDSF arbeitet in seinem Kuratorium: http://www.wdsf.eu/index.php/home/kuratorium ausschließlich mit ehrenamtlichen Helfern, Fachleuten, Wissenschaftlern und (Meeres-)Biologen zusammen.

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