Pressemitteilung

14.11.2012 17:48 Uhr in Kultur und Sport

Wenn Bruchteile von Sekunden entscheiden

Sonderausstellung im Uhrenmuseum Glashütte entwickelt sich zum Besuchermagneten


(Mynewsdesk) Die aktuelle Sonderausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte „Wenn Bruchteile von Sekunden entscheiden“ hat sich seit ihrer Eröffnung am 11. Oktober zum Besuchermagneten entwickelt. Die Inszenierung beleuchtet die Entwicklung der Zeitmessung im Sport, insbesondere bei den Olympischen Spielen, für die seit 1932 die Schweizer Firma OMEGA verantwortlich ist.

OMEGA - die Schwestermarke von Glashütte Original – hat dazu einmalige Exponate aus dem OMEGA-Museum in Biel nach Glashütte gebracht, die einen Zeitraum von über 80 Jahren dokumentieren und stellt diese erstmalig in Deutschland aus.

Historische und aktuelle Messgeräte belegen die rasante Entwicklung der Zeitmesstechnik von den Anfängen bis zu heutigen komplexen Anlagen. Attraktive und originale Exponate, wie z.B. die Stoppuhren von Olympia in Los Angeles 1932, Zielkameras von 1963 und 1992 oder die Stadionglocke von London 2012, zeigen anschaulich die Dimensionen der Zeitmessung bei sportlichen Wettkämpfen. Auch kuriose und zum Teil tragische Entscheidungen, wie der gestürzte Zieleinlauf von Eisschnellläuferin Anni Friesinger in Vancouver 2010, kommen in der Ausstellung zur Geltung.
Besucher der Ausstellung können aber nicht nur die damalige und heutige Zeitmesstechnik näher betrachten, sondern auch ihre eigene Reaktionszeit mittels eines interaktiven Messgerätes testen. Darüber hinaus können wintersportbegeisterte Gäste in einem Zweier-Bob Platz nehmen, der im Foyer des Museums steht.

Neben Fachleuten und Freunden der mechanischen Uhrmacherkunst haben bereits auch prominente Sportler und Trainer die Ausstellung besucht, wie z.B. die Skeleton-Weltmeisterin Diana Sartor, der zweimalige Olympia-Silbermedaillengewinner im Gewichtheben Mark Huster, Bob-Europameister Matthias Benesch, Olympia-Bobtrainer Gerd Leopold und der Generalsekretär des Landessportbundes Sachsen Ulf Tippelt.
Die Sonderausstellung ist noch bis zum 13. Januar 2013 zu sehen. Ein Begleitband „Great Olympic Moments in Time“ zum Preis von 24,90 Euro ist im Museumsshop erhältlich.


Hintergrundinformationen zum Uhrenmuseum:

Glashütte ist seit mehr als 165 Jahren ein bedeutendes Zentrum deutscher Uhrmacherkunst. Nach der Wiedervereinigung wurde die Kleinstadt südlich von Dresden erneut zum Synonym höchster Qualität, Präzision und Luxus „Made in Germany“. Um die reiche und wechselvolle Geschichte der Stadt zu vermitteln und ihr historisches Erbe zu bewahren, gründeten die Manufaktur Glashütte Original und die Stadt Glashütte im Jahr 2006 gemeinsam die Stiftung „Deutsches Uhrenmuseum Glashütte – Nicolas G. Hayek“. Unter dem Motto „Faszination Zeit – Zeit erleben“ inszeniert das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte nicht nur die lange Tradition des mechanischen Uhrenbaus, sondern verschafft auch einen emotionalen Zugang zum Phänomen Zeit. Auf 2 Stockwerken und 1000m² Ausstellungsfläche werden mehr als 400 einmalige Exponate präsentiert und multimedial erlebbar gemacht: Glashütter Taschen- und Armbanduhren verschiedener Epochen, Marinechronometer, historische Urkunden, Werkzeuge sowie astronomische Modelle werden kunstvoll in Szene gesetzt.

Seit seiner feierlichen Eröffnung im Mai 2008 ist das Museum zum Anziehungspunkt für Uhrenenthusiasten aus In- und Ausland geworden, die die Tradition und Perfektion der Glashütter Uhrmacherkunst hautnah erleben möchten.


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