Boris Becker und Sabine Christiansen besuchen ein Laureus Sport for Good Projekt auf Haiti Detailansicht
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Wie die Superstars des Sports zu wahren Helden werden
LAUREUS SPORT FOR GOOD
(medienservice exklusiv) Rendezvous mit der Geschichte. Days of Glory. Clash of the Champions. ‚Oscar des Sports’. Solche und ähnliche Superlative sind treffend, wenn sich vom 5. bis 6. Februar anlässlich des LAUREUS WORLD SPORTS AWARDS 2012 in London die gleichermaßen große wie hochkarätige LAUREUS-Familie aus Aktiven, Legenden, Schirmherren, Academy-Mitgliedern, Funktionären und Botschaftern zur einzigen weltweit angelegten Preisverleihung dieser Art trifft. Wenn ruhmreiche Sport-Legenden den Helden von heute begegnen. Gekürt werden Sportlerin, Sportler, Mannschaft, Newcomer und Comeback, Action- und Behindertenathlet/in des Jahres.
Allein die Liste der Nominierten liest sich wie ein ‚Who is Who’ des Weltsports. Auszug gefällig? Messi, Nowitzki, Vettel, Djokovic, Bolt, Höfl-Riesch, Kvitova, Cheruiyot, Pistorius, Köster, FC Barcelona, Dallas Mavericks, All Blacks ... – um nur einige Kandidaten zu nennen. Die Spannung ist groß. Welche Topstars kommen zu Ehren? Feststeht: Selbst der VIP-verwöhnten Metropole und Olympia-Stadt an der Themse wird durch LAUREUS im Februar eine Extra-Portion Glamour verliehen.
Indes: Roter Teppich, große Bühne und schillernde Trophäen sind nicht, worum es bei der LAUREUS SPORT FOR GOOD-Stiftung im Alltag geht. Abseits des einmal jährlichen Rampenlichts, der Blitzlichtgewitter und der glitzernden Show richtet sich ihr Fokus vielmehr auf jene, die an solchen Happenings nicht teilnehmen können, sondern vielmehr am anderen Ende des Spektrums unserer Gesellschaft und somit auch des Sports stehen. Die ohne entsprechende Förderung wohl stets das Nachsehen hätten: Sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt.
91 soziale Projekte, über den ganzen Globus verteilt, wurden von der Stiftung bis dato ins Leben gerufen und mit viel Nachdruck etabliert, betreut und gefördert. Über eineinhalb Millionen jungen Menschen, so hat die Stiftung nachgerechnet, konnte schon geholfen und ihre Lebensqualität verbessert werden: Sozialer Wandel – gelebt, nicht nur gefordert. Seit Stiftungs-Gründung 1999 wurden dafür über 40 Millionen Euro an Spendengeldern zusammengetragen und in die Zukunft junger Menschen investiert. Getreu des Mottos, das kein Geringerer als Nelson Mandela bei der LAUREUS-Taufe einst ausgab: „Sport hat die Kraft, die Welt zu verändern. Er hat die Kraft, zu inspirieren. Er hat die Kraft, Menschen zu vereinen, wie es sonst nur weniges kann. Sport kann Hoffnung erwecken, wo vorher nur Verzweiflung war.“ Wer die Weltgeschichte und die Historie des Sports parallel verfolgt, wer miterlebt hat, wie Sport selbst vor allem dort verbindet, wo die Politik mitunter spaltet, weiß: Mandelas Worte sind alles andere als ein oberflächlicher Slogan – sie haben Tiefgang. Tragweite. Und sie sind zur LAUREUS-Maxime geworden. Zu einer Art Vermächtnis.
Dieser gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Verantwortung sind sich folgerichtig auch DAIMLER mit seiner Marke Mercedes-Benz und RICHEMONT mit ihrer Marke IWC SCHAFFHAUSEN bewusst. Sie tragen ihr als Urheber der LAUREUS SPORT FOR GOOD-Foundation nachhaltig Rechnung. Und sie haben es seit 2001 Jahr für Jahr verstanden, mit bedeutenden Sportgrößen keinen Starkult zu betreiben, sondern auf vielfältige und effiziente Weise deren Strahlkraft zu nutzen, Aufmerksamkeit für die gemeinsame Sache zu erzeugen.
Den Vor¬stand der LAUREUS SPORT FOR GOOD-Stif¬tung Deutschland bil¬den Ha-rald Schuff, Vor¬sit¬zen¬der der Ge¬schäfts¬lei¬tung Mer¬ce¬des-Benz Ver¬trieb Deutsch¬land, und Hen¬rik Ek¬dahl, seines Zeichens Ri¬che¬mont SA, Ge¬ne¬ral Ma¬na¬ger IWC Nort¬hern Eu¬ro¬pe. Im deutschsprachigen Raum teilen sie sich die Belange mit den bei¬den Aca¬de¬my-Mit¬glie¬dern Boris Be¬cker und Franz Klam¬mer. Zum Ku¬ra¬to¬ri¬um hierzulande ge¬hö¬ren neben den LAUREUS-Bot¬schaf¬tern auch Hen¬ning Kley, Ge¬schäfts¬füh¬rer Deut¬sche Stif¬tungs¬Trust GmbH und Prof. Dr. Wal¬ter To¬kar¬ski, Rek¬tor der Deut¬schen Sport¬hoch¬schu¬le Köln. Dazu bestätigt Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb und Marketing wie effektiv die Laureus Projektarbeit seit der Gründung gewesen ist,
„Im Rahmen unserer weltweiten Sponsoringaktivitäten nimmt das Engagement für Laureus eine zentrale Rolle ein. Es ist unser wichtigstes und größtes Engagement im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR), das wir vor nunmehr 13 Jahren mitbegründet haben.
Für uns steht die Laureus Sport for Good Foundation im Mittelpunkt unserer Aktivitäten im Bereich der CSR. Sie ist innerhalb von Laureus die Plattform, wo national und international soziale Projekte umgesetzt werden. Zurzeit werden weltweit in mehr als 90 Projekten sozial und gesellschaftlich benachteiligte Kinder und Jugendliche mit Hilfe des Sports unterstützt und gefördert. Seit der Gründung, haben wir Geldmittel in Höhe von 40 Millionen Euro aufgebracht und damit das Leben von mehr als 1,5 Millionen Kindern und Jugendlichen in aller Welt verbessern können.“
Weltweit sind 47 Topstars des Sports für die Academy und Jury-Mitglieder sowie über 100 Botschafter im Einsatz, um die Projekte, meist an sozialen Brennpunkten, auch vor Ort zu begleiten und ihnen nicht nur Glanz zu verleihen, sondern aktiv mit anzupacken, die caritative Kraft des Sports zu nutzen – auch in Deutschland und Österreich, wo die Stiftung seit 2001 aktiv ist und derzeit neun soziale Sport-Projekte unterhält. Dabei kennen sie keine unüberbrückbaren Hindernisse, nur Herausforderungen: Ob Jugendkriminalität, Drogen, Gangs, HIV/AIDS, Diskriminierung, soziale Ausgrenzung, Landminen oder gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel Adipositas – LAUREUS geht dorthin, wo andere leider oftmals wegschauen. „Die Kinder sollen ermutigt werden, an Sport- und Bewegungsprogrammen teilzunehmen. Ihr Leben soll bereichert werden“, erklärt Edwin Moses, zweimaliger Olympiasieger und Vorsitzender der Academy.
Von der sozialpädagogischen Kraft der Stiftung und ihrer Projekte kann exemplarisch die heute 18jährige Annie Tagoe berichten. 32mal wurde die Britin der Schu¬le ver¬wie¬sen, bevor sie bei der LAUREUS-Track Aca¬de¬my die Leicht¬ath¬le¬tik für sich entdeckte – und dort entdeckt wurde. In der Folge verbesserten sich dank der um¬fas¬sen¬den Be¬treu¬ung ihre schu¬li-schen Leis¬tun¬gen zusehends: „Bevor ich mit dem Trai¬ning be¬gann, war mein Ver¬hal¬ten in der Schu¬le nicht das Beste. Ich habe den Un¬ter¬richt nicht ernst ge¬nom¬men und bin stän¬dig in Schwie¬rig¬kei¬ten ge¬ra¬ten. Nun habe ich einen Tutor, der mich drei¬mal die Woche un¬ter¬rich¬tet. Dafür bin ich sehr dank¬bar.“
Auch sportlich hat Annie Tagoe internationales Format erreicht: Bei den Olym¬pi¬schen Ju¬gend¬spie¬len 2010 in Sin¬ga¬pur be¬leg¬te sie den vier¬ten Platz über 100m und gewann mit der Staf¬fel Bron¬ze. Eine Geschichte, die das Leben schreibt. Eine Entwicklung, wie sie vielleicht nur die LAUREUS SPORT FOR GOOD-Stiftung möglich macht. Angesichts solcher Erfolge darf sie sich neben den zu kürenden Weltsportlern einmal im Jahr ruhig auch selbst feiern. 2012 obendrein in der Olympiastadt London. Frank Schneller
