Social Media Release

09.09.2010 11:35 Uhr in Medien und Wirtschaft

Stuttgart 21: Vom Netz auf die Straße

Twitter mobilisiert Massen: PR-Agentur LässingMüller untersucht Protest in Sozialen Netzwerken

(ddp direct) STUTTGART – Der Protest gegen Stuttgart 21 formiert und organisiert sich immer stärker – nicht nur vor dem Bauzaun, sondern vor allem auch in den Sozialen Netzwerken. Die meisten Beiträge wurden am 30. August 2010 gezählt. An diesem Montag demonstrierten Zehntausende gegen das Bahnprojekt. Das ist das vorläufige Ergebnis einer Untersuchung der Kommunikationsagentur LässingMüller Public Relations. Die PR-Experten aus Stuttgart haben vom 8. August bis zum 7. September 2010 8.500 Beiträge zu Stuttgart 21 in Sozialen Netzwerken analysiert. Seit dem offiziellen Baubeginn am 30. Juli wächst die Anzahl der Beiträge kontinuierlich an. Zu besonderen Ereignissen, wie der Demonstration am 18. August und dem Beginn der Abrissarbeiten am 25. August, stieg die Zahl der Beiträge steil an. Ein vorläufiger Höhepunkt wurde am 30. August 2010 erreicht. Die meisten der ausgewerteten Beiträge wurden unter Pseudonymen eingestellt, Politiker und Amtsträger halten sich fast völlig zurück. Bislang beherrscht das Für und Wider zum Projekt die Diskussionen, Äußerungen zur politischen Dimension, zur Protestform und zur Kommunikation sind noch recht selten, werden aber an Bedeutung gewinnen.

  • Wichtigstes Kommunikationsmittel ist Twitter.
  • Rund ein Drittel der bewerteten Beiträge wurden in Blogs (19,8 Prozent) und Foren (12,8 Prozent) veröffentlicht.
  • Die meisten Kommentare, zumeist von Gegnern von Stuttgart 21, wurden auf www.forum.spiegel.de gezählt.
  • Meisten Beiträge am 30. August 2010.
  • 8.500 Beiträge in Sozialen Netzwerken ausgewertet.
  • "Auffällig ist, dass sich der Protest nicht auf wenige Blogs und Foren konzentriert, sondern sehr breit angelegt ist und sich durch den Schneeballeffekt verbreitet. „Das spiegelt die breite Protestbasis wider und zeigt, warum es für die Befürworter so schwierig ist, konzentriert im Netz eine Gegenbewegung aufzubauen."

    Volker Simon, Geschäftsführer LässingMüller Public Relations GmbH

  • "Twitter wird vor allem genutzt, um auf Beiträge in Blogs und Foren aufmerksam zu machen. Aber auch um Sympathisanten zu mobilisieren, da Twitterbeiträge auch auf Mobiltelefonen empfangen werden können."

    Volker Simon, Geschäftsführer LässingMüller Public Relations GmbH

LässingMüller Public Relations

LässingMüller Public Relations ist Dienstleister für nachhaltige Marken- und Produkt-PR, Corporate Publishing und Online-Kommunikation. Zu den Kunden zählen unter anderen DEKRA Industrial, fischer Befestigungssysteme, fischertechnik, MAFELL und MAQUET.