09.07.2013 14:12 Uhr in Medien und Journalismus

Technik im Fokus: Bewerbungsfrist für Fotobeiträge und Fotostipendium endet in vier Wochen

(Mynewsdesk) Am 5. August 2013 endet beim PUNKT – Preis für Technikjournalismus und Technikfotografie die Einsendefrist für die Kategorien Foto und Fotostipendium. Fotografinnen und Fotografen haben die Chance auf Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Entsprechend der Zielsetzung des von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ausgelobten Preises werden Fotos und Projektideen prämiert, die durch die Darstellung von Technik das Interesse an Innovationen wecken.

Auch in diesem Jahr zeichnet die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften wieder exzellente Fotografie aus und vergibt ein Stipendium für die Realisierung einer Technikreportage. Im vergangenen Jahr überzeugte Andreas Meichsner mit seiner Bilderserie „Auf Herz und Nieren“ die Jury. Seine authentische Darstellung von Produkt-Prüfungen beim TÜV sei mit „einem Augenzwinkern“ aufgenommen und spiegle damit fotografische Leichtigkeit wider, so die Begründung. Bis 5. August können wieder Einzelfotos und/oder Fotoserien eingereicht werden.

Für ihr Konzept „Die Welt der Ingenieurin“ erhielt Valeria Brekenkamp das Fotostipendium 2012. Seit Beginn dieses Jahres porträtiert die freiberufliche Fotografin Frauen in Ingenieursberufen. Dafür traf sie u.a. eine Fahrzeugentwicklerin, eine Umwelttechnikerin und eine Wissenschaftliche Geschäftsführerin. „Ich möchte Persönlichkeiten zeigen, die entgegen gängiger gesellschaftlicher Rollenbilder sehr erfolgreich in einem technologiegetriebenen Umfeld arbeiten und damit zum Abbau von Vorurteilen und Klischees beitragen“, skizziert Brekenkamp ihre Zielsetzung.

Das acatech Fotostipendium soll dazu beitragen, anspruchsvolle Projekte mit Technikbezug zu realisieren. Damit sich die prominent besetzte Jury ein Bild von den Bewerbern und ihren Vorhaben machen kann, sollten neben einem Exposé, das die Idee der geplanten Reportage beschreibt, aussagekräftige Arbeitsproben und ein Lebenslauf eingereicht werden.

Über acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

acatech vertritt die deutschen Technikwissenschaften im In- und Ausland in selbstbestimmter, unabhängiger und gemeinwohlorientierter Weise. Als Arbeitsakademie berät acatech Politik und Gesellschaft in technikwissenschaftlichen und technologiepolitischen Zukunftsfragen. Darüber hinaus hat es sich acatech zum Ziel gesetzt, den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu unterstützen und den technikwissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Zu den Mitgliedern der Akademie zählen herausragende Wissenschaftler aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. acatech finanziert sich durch eine institutionelle Förderung von Bund und Ländern sowie durch Spenden und projektbezogene Drittmittel. Um die Akzeptanz des technischen Fortschritts in Deutschland zu fördern und das Potenzial zukunftsweisender Technologien für Wirtschaft und Gesellschaft deutlich zu machen, veranstaltet acatech Symposien, Foren, Podiumsdiskussionen und Workshops. Mit Studien, Empfehlungen und Stellungnahmen wendet sich acatech an die Öffentlichkeit. acatech besteht aus drei Organen: Die Mitglieder der Akademie sind in der Mitgliederversammlung organisiert; das Präsidium, das von den Mitgliedern und Senatoren der Akademie bestimmt wird, lenkt die Arbeit; ein Senat mit namhaften Persönlichkeiten vor allem aus der Industrie, aus der Wissenschaft und aus der Politik berät acatech in Fragen der strategischen Ausrichtung und sorgt für den Austausch mit der Wirtschaft und anderen Wissenschaftsorganisationen in Deutschland. Die Geschäftsstelle von acatech befindet sich in München; zudem ist acatech mit einem Hauptstadtbüro in Berlin und einem Büro in Brüssel vertreten.

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