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Aggressive Kinderspiele nicht unterbinden
Bargteheide (dapd). Ob Schwertkampf oder wilde Schießerei: Wenn Kinder spielen, ist längst nicht alles friedlich und nett. Wenn der Nachwuchs zu den imaginären Waffen greift, sollten Eltern entspannt bleiben, rät der Erziehungsexperte Jan-Uwe Rogge: "Aggressionen gehören zum Leben, und man muss lernen, sie zu kultivieren", betont er. Es sei normal, dass Kinder im Spiel auch mit aggressiven Persönlichkeitsanteilen experimentierten und ihre Grenzen austesten.
Der Autor des Ratgebers "Kinder dürfen aggressiv sein" empfiehlt Eltern, diese Spielarten zuzulassen. Einschreiten sollte man nur dann, wenn die Kleinen die spielerischen Grenzen überschreiten und beispielsweise die Erwachsenen "attackieren". "Dann sollte man dem Kind in einem ruhigen Moment erklären, dass man das nicht möchte", sagt der Experte.
dapd
