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03.09.2010 15:25 Uhr in Wirtschaft

Amtsgericht bestätigt Karstadt-Insolvenzplan

Karstadt betreibt in Deutschland 120 Filialen und beschäftigt rund 25 000 Mitarbeite

Essen (ddp). Der insolvente Warenhauskonzern Karstadt bleibt erhalten. Das Amtsgericht Essen bestätigte am Freitag den Insolvenzplan für das Unternehmen. Zuvor hatten die Gläubiger des Vermieter-Konsortiums Highstreet den Forderungen des Investors Nicolas Berggruen nach reduzierten Mieten zugestimmt. Laut einem Gerichtssprecher sind damit alle Voraussetzungen für die Annahme des Insolvenzplanes gegeben. Damit könnte für Karstadt das Insolvenzverfahren aufgehoben und das Unternehmen schuldenfrei weitergeführt werden, sagte er weiter.

"Herr Berggruen und sein Team haben beharrlich, konsequent und verlässlich die Verhandlungen geführt. Diese Tugenden sollten sich auch für die Zukunft von Karstadt als wertvoll erweisen", sagte Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg. Zugleich dankte Görg Mitarbeitern und Lieferanten. "Sie haben in vorbildlicher Weise dem Unternehmen die Treue gehalten und sich engagiert für die Fortführung Karstadts eingesetzt - allen Widrigkeiten zum Trotz."

Nun sollen bis 30. September alle Vorbereitungen getroffen werden, um die Kaufhauskette "schlüsselfertig" an die Berggruen Holding zu übergeben.

Karstadt betreibt in Deutschland 120 Filialen und beschäftigt rund 25 000 Mitarbeiter.

ddp