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22.03.2012 17:52 Uhr in Politik

Brunhild Kurth zur Kultusministerin in Sachsen ernannt

Tillich holt 57-jährige parteilose Pädagogin - Zwei Tage nach Rücktritt von Wöller


Dresden (dapd-lsc). Die ehemalige Schulleiterin Brunhild Kurth wird neue Kultusministerin in Sachsen. Das gab Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Donnerstag in Dresden bekannt. Die 57-Jährige tritt die Nachfolge von Roland Wöller an. Der CDU-Politiker hatte am Dienstag seinen Rücktritt erklärt. Zur Begründung gab er an, er könne geplante Kürzungen bei Lehrerstellen nicht mittragen.

Tillich sagte bei der Übergabe der Ernennungsurkunde, Kurth bringe als erfahrene Pädagogin und ehemalige Schulleiterin das richtige fachliche Wissens- und Erfahrungsspektrum mit. "Brunhild Kurth kennt den schulischen Alltag mit seinen wechselnden Herausforderungen ebenso wie die Kultusverwaltung mit ihren Behörden."

Der Ministerpräsident fügte hinzu, sie habe Führungserfahrung und sei erprobt im Umgang mit Kindern, Eltern und Lehrern. "Ein besseres Profil kann man sich für die anstehenden Fachfragen der sächsischen Bildungspolitik kaum wünschen."

Kurth erklärte unmittelbar nach ihrer Ernennung, Sachsen solle ein "exzellenter Bildungsstandort bleiben". Sie bezeichnete sich als eine Schulfachfrau. Sie sei auch "mit Leib und Seele" Lehrerin gewesen. Die enge Zusammenarbeit mit Lehrern, Schülern und Eltern liege ihr am Herzen.

Kurth, die parteilos ist, war zuletzt Leiterin der Regionalstelle Chemnitz der Sächsischen Bildungsagentur. Zuvor stand sie als Direktorin an der Spitze der Behörde, war aber auf eigenen Wunsch nach Chemnitz gewechselt. Im Kultusministerium hatte sie früher bereits drei Jahre lang als Referatsleiterin für Gymnasien gearbeitet. Vorher war sie nach Angaben der Staatskanzklei mehr als 25 Jahre an verschiedenen Schulen im Freistaat als Lehrerin und Schulleiterin tätig.

Tillich bekräftigte das Ziel, dass Sachsen auch "zukünftig den Spitzenplatz bei der Bildung" einnehmen wolle. Bildung habe im Freistaat höchste Priorität. Auf Kritik des zurückgetretenen Ministers ging er nicht ein.

Wöller war am Dienstag mit der Begründung zurückgetreten, dass die Landesregierung bei den Lehrern zu viel spare. Kürzungen von mehr als 100 Millionen Euro bei Lehrerstellen wolle er nicht mittragen, erklärte der 41-Jährige. Das Bildungspaket zur Finanzierung von Lehrer- und Referendarstellen war von der CDU/FDP-Koalition vor einem Vierteljahr beschlossen worden. Wöller hatte dem Plan zunächst zugestimmt, war dann aber auf Distanz gegangen. CDU und Staatskanzlei wiesen seine Vorwürfe als unberechtigt zurück.

dapd