EZB sieht mittelfristig gedämpfte Preisentwicklung in Eurozone Detailansicht
Achtung
Meldungen der dapd nachrichtenagentur GmbH sind lizenzpflichtig.
Testzugänge und Fragen zum Bezug von dapd Diensten und Produkten:
Kontaktformular
Thomas Gebert, Vertrieb
Tel: 030 / 231 22 - 250
Fax: 030 / 231 22 - 168
E-Mail: info[at]dapd.de
EZB sieht mittelfristig gedämpfte Preisentwicklung in Eurozone
Inflationserwartungen weiterhin fest auf einem Niveau verankert
Frankfurt/Main (dapd). Die Preisentwicklung im Euroraum wird nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) mittelfristig gedämpft bleiben. Wie es im Vorwort des am Donnerstag veröffentlichten EZB-Monatsberichts heißt, deutet darauf vor allem der geringe inländische Preisdruck hin. Bekräftigt werde dies durch die monetäre Analyse, die auf ein schwaches Geldmengen- und Kreditwachstum deute.
Die EZB verwies darauf, dass die Inflationserwartungen weiterhin fest auf einem Niveau verankert seien, das mit dem Ziel im Einklang stehe, die Preissteigerung mittelfristig unter, aber nahe zwei Prozent zu halten. "Die feste Verankerung der Inflationserwartungen ist nach wie vor von zentraler Bedeutung", teilte die EZB mit.
"Die jüngsten Wirtschaftsdaten für das Euro-Währungsgebiet fielen - teilweise bedingt durch temporäre Faktoren - besser aus als erwartet. Mit Blick auf die Zukunft dürfte sich die Erholung in moderatem Tempo fortsetzen, wobei weiter Unsicherheit herrscht", heißt es weiter.
Die übrigen Schlüsselformulierungen aus den jüngsten Bemerkungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wurden ebenfalls bestätigt, darunter die Einschätzung, dass die Risiken für die angehobenen Wachstumsprojektionen des EZB-Stabs abwärts, die Risiken der Inflationsprojektionen aber aufwärtsgerichtet seien.
dapd
