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21.03.2013 16:09 Uhr in Wirtschaft

Fernbuslinie zwischen Braunschweig und Hamburg gestartet

Unternehmen MeinFernbus wirbt mit günstigen Preisen


Braunschweig/Hamburg (dapd-nrd). Ein ungewohntes Bild bietet sich am Donnerstagvormittag am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) in Braunschweig. Wo bisher hauptsächlich internationale Fernbusse oft spät in der Nacht einen kurzen Zwischenstopp einlegten, steht ein grüner Reisebus mit der Aufschrift "MeinFernbus, Braunschweig-Hamburg, ab 11 Euro". Die niedersächsische Stadt hat seit Donnerstag eine neue Fernbuslinie. Viermal täglich pendeln die Busse künftig zwischen Braunschweig und Hamburg.

Die Landes-Nahverkehrs-Gesellschaft hatte die Buslinie zu Jahresbeginn genehmigt. Zuvor hatten Bundestag und Bundesrat die Expansion des Streckennetzes ermöglicht, indem sie die strengen Genehmigungsvorgaben für nationale Fernbuslinien lockerten.

Das Unternehmen MeinFernbus wirbt mit günstigen Preisen und Komfort wie kostenlosem WLAN und einem Audio-Video-Programm. Die direkte Fahrt von Braunschweig nach Hamburg dauert planmäßig 45 Minuten länger als mit dem ICE der Deutschen Bahn. Die Fahrpreise beginnen ab elf Euro, sind wie von Billigfliegern bekannt gestaffelt und liegen deutlich unter den Normalpreisen der Deutschen Bahn.

Neu ist die Situation am Donnerstag in Braunschweig auch für den Fahrer eines gerade ankommenden Bus der Firma Berlin-Linien-Bus. Sein Ziel ist München und die Parkbucht für Fernbusse bereits belegt. Wirklich vorbereitet scheint Braunschweig auf den neuen Wettbewerb der Busanbieter noch nicht zu sein.

Die Studentin Stefanie Deters ist eine der ersten Fahrgäste der neuen Linie nach Hamburg. Ihr Reiseziel ist Australien, am Abend will die 24-Jährige am Flughafen der Hansestadt in ihr Auslandssemester starten. Obwohl sie eine Bahncard besitzt, hat sie sich für die neue Fernbusverbindung entschieden.

"Ich reise mit viel Gepäck, mit der Bahn müsste ich mindestens einmal umsteigen", sagte Deters. Eine Direktverbindung nach Hamburg biete im Moment ausschließlich die neue Fernbuslinie. Die im Vergleich zum ICE etwas längere Fahrt stört sie nicht. "Ich habe Zeit", sagte Deters.

Für Justin Stumpe ist vor allem der "geringe Preis" der Grund für seine Entscheidung, mit dem Bus nach Hamburg zu fahren. "Mit dem Zug würde ich über 50 Euro zahlen, mit dem Bus nur 11 Euro", sagt der 16-Jährige, der mit Freunden das Nachtleben der norddeutschen Metropole erkunden will.

Gäbe es keine Busverbindung, würde er eine Mitfahrgelegenheit nutzen. "Aber der Bus ist praktisch genauso teuer, und man muss sich nicht mit unzuverlässigen und nervenden Mitfahrern auseinandersetzen", sagte Stumpe.

Stolz auf "seinen" Bus ist Fahrer Michael Psykala, der im Wechsel mit einem Kollegen zweimal täglich zwischen Hamburg und Braunschweig hin und her fährt. Der Bus sei kein normaler Reisebus, "sondern schon etwas Besonderes", sagte der 35-Jährige. Ein Videoprogramm mit einer Auswahl aus zehn verschiedenen Hollywoodfilmen sorgt auf Mini-Bildschirmen in der Rückseite jedes Sitzes für Unterhaltung, ähnlich wie im Flugzeug.

Auch das aktuelle Fernsehprogramm und die aktuelle Position des Busses könnten über die Bildschirme angezeigt werden, sagt Psykala. Für den kleinen Hunger während der Fahrt gebe es eine Snackbar. Er hofft, dass sich der Komfort herumspreche und künftig immer mehr Fahrgäste von der Bahn in den Bus wechselten.

Eine Umsteigerin von der Schiene auf die Straße ist Mareike Vietze, die mit ihrer Freundin "ein paar schöne Tage in Hamburg" verbringen will. Sie kommt eigens mit der Bahn aus dem 50 Kilometer entfernten Wittingen nach Braunschweig.

"Es lohnt sich sogar, mit dem Bus zu fahren, wenn ich vorher mit dem Regionalexpress anreise", sagt Vietze. Die Bahn sei bei "diesen Preisen" keine wirkliche Alternative. "Ohne Bus würden wir gar nicht fahren", sagte Vietze.

dapd