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Filmfestspiele spülen Millionen in Berliner Haushalt
Öffentliche Mehreinnahmen liegen in den kommenden Jahren bei 17 Millionen Euro
Berlin (dapd). Die Berlinale kurbelt die Wirtschaft in der Hauptstadt an. Die Filmfestspiele (9. bis 19 Februar) stoßen in den kommenden Jahren eine zusätzliche Wirtschaftsleistung von bis zu 122 Millionen Euro an, 84 Millionen Euro davon bereits in diesem Jahr, wie IBB-Chefvolkswirt Hartmut Mertens am Dienstag im dapd-Interview sagte. Nutznießer sind demnach vor allem Hotels und Gaststätten sowie der Einzelhandel.
Von diesem hohen Betrag komme natürlich auch einiges dem Land Berlin zugute, sei es in Form von Steuereinnahmen oder ersparten Sozialbeiträgen für Arbeitslose, die bei der Berlinale jobben, sagte Mertens weiter. In den kommenden fünf Jahren summierten sich die öffentlichen Mehreinnahmen auf 17 Millionen Euro. Dies sei weit mehr als die Berlinale an Förderung erhalte, fügte er hinzu. Allein in diesem Jahr fließen nach den IBB-Berechnungen sechs Millionen Euro zusätzlich in die Landeskasse.
Neben den Geldern wirkt die Berlinale aber auch als Jobmaschine. 370 Arbeitsplätze entstünden neu oder würden gesichert, sagte Mertens. Die Filmfestspiele seien "nach wie vor ein Wirtschaftsfaktor für Berlin, mit dem man auch in den nächsten Jahren fest rechnen kann".
dapd
