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    Chef-Job für Legospiel

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    Die Ritter belagern Burg Satzvey

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  •  26.08.2013 18:00 Uhr

    Tierschutzskandal bei Wiesenhof

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09.05.2011 07:11 Uhr in Vermischtes

Gegen Heimweh hilft ein Tröste-Tuch von Mama

"Wichtig ist, dass man ein Kind ernst nimmt"


Kürten (dapd). Im Leben von Kindern spielen sich täglich kleine Dramen ab: Der Sturz auf dem Spielplatz oder der Abschied von Mama an der Kita-Tür können die Kleinen ganz schön aus der Fassung bringen. Da ist es gut, wenn Erwachsene ein paar Tröste-Tricks auf Lager haben. "Wichtig ist, dass man ein Kind ernst nimmt, wenn es beispielsweise hingefallen ist und weint", sagt Ute Glaser, Autorin des Ratgebers "Die Eltern-Trickkiste". Selbst wenn der Sturz nicht so schlimm scheint, habe sich das Kind möglicherweise erschreckt oder sei traurig, weil es geschubst wurde.

Erwachsene sollten sich also bemühen, dem unglücklichen Sprössling durch Zuhören und Anteilnahme ihr Mitgefühl zu zeigen. Gegebenenfalls könne man ein Kühlpad zur Linderung anbieten - auch wenn die Verletzung eigentlich keiner Kühlung bedarf. "Solche Kühlelemente gibt es auch in lustigen Formen, die Kindern besonders gut gefallen", sagt Glaser. Ein Motiv-Pflaster könne ebenfalls tröstend wirken. Wichtig sei, dass man sein Verständnis für die Not des Kindes deutlich mache. " Man sollte dem Kind solche Hilfsmittel allerdings nicht aufdrängen, sondern sie nur anbieten. Oft beschließen die Kleinen dann auch, dass sie gar kein Verbandszeug brauchen", sagt die Pädagogin aus dem nordrhein-westfälischen Kürten.

Vielen Kindern fällt es besonders schwer, von ihren Eltern getrennt zu sein. "Gegen Sehnsucht in der Kita oder bei Übernachtungen bei Freunden hilft manchmal ein besonderes Tröste-Objekt von Mama oder Papa", sagt die Autorin. Das könne beispielsweise ein Kleidungsstück, ein Halstuch oder ein Armband sein, das dem Elternteil gehört. "Wenn das Kind so einen Schatz ausnahmsweise bei sich trägt, hat es in unsicheren Situationen das Gefühl, seine Eltern sind bei ihm", sagt Glaser. Um zu unterstreichen, wie besonders die Leihgabe ist, könne man ruhig ein bisschen hochstapeln und sagen: "Hmm, ich könnte dir ja auch dieses Tuch mitgeben - obwohl ich mich nur schwer davon trennen kann."

Ein gutes Mittel gegen Heimweh sei auch ein selbst gemachtes Tröstekissen. "Man schneidert einfach aus einem alten Kleidungsstück der Eltern - beispielsweise einem Sweatshirt - ein kleines Kissen, das man dem Kind mitgibt", beschreibt Glaser. Dieser Tröster sei unauffällig genug, so dass andere Kinder nicht mitbekommen, dass das Kind ein Anti-Kummer-Hilfsmittel im Gepäck hat.

dapd