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Gewerkschaft rechnet nicht mit Einschnitten für Beschäftigte
Nach der Übernahme des Karstadt-Konzerns durch den Investor Nicolas Berggruen
Oldenburg (ddp.djn). Nach der Übernahme des Karstadt-Konzerns durch den Investor Nicolas Berggruen hält ver.di-Vize Margret Mönnig-Raane die Beschäftigten für die «Gewinner dieser Einigung». Berggruen habe ein «erfolgversprechendes Konzept für die Zukunft» vorgelegt, sagte Mönig-Raane der Oldenburger «Nordwest-Zeitung» (Samstagausgabe). Nicht nur die 25 000 Angestellten bei Karstadt hätten jetzt Sicherheit, sondern auch 30 000 weitere Beschäftigte bei Lieferanten und Dienstleistern. Mönnig-Raane rechnet auch «nicht mit weiteren finanziellen Einschnitten». Die Beschäftigten hätten schon «zu viele Kröten schlucken müssen».
Die Gewerkschafts-Spitzenfunktionärin sieht «gute Aussichten, dass die Umsätze bald wieder steigen». Bei ver.di sei man der Überzeugung, dass in Deutschland nicht nur für eine große Warenhauskette Platz sei, «sondern mindestens für zwei».
ddp
