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  • Interessante Nachrichten zum Thema Wirtschaft

  •  02.09.2013 18:40 Uhr

    Mietmarkt als Wahlkampfthema

    Der Mietmarkt beschäftigt Deutschland aktuell ganz besonders. Dies, weil gerade in den Ballungsgebieten die Wohnkosten rasant ansteigen und bezahlbarer Wohnraum zur Mangelware geworden ist. Die Miete stellt bis zu 40 Prozent des monatlichen Haushaltseinkommens dar, so dass einkommensschwache ...

  •  02.09.2013 18:30 Uhr

    Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen

    Ein neuer Masterstudiengang im Gesundheitsbereich startet am 1. Januar 2014 an der Hamburger Fern-Hochschule (HFH). Durch das Programm „Management von Organisationen und Personal im Gesundheitswesen“ reagiert die HFH auf die Nachfrage nach Führungskräften in der ...

  •  30.08.2013 19:30 Uhr

    Ohoven will Öffnung der Rieser-Rente für Selbstständige

    Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, fordert die Riester-Rente auch für Selbstständige zu öffnen. „Wir begrüßen den Vorschlag der FDP, Unternehmern den Zugang zu dieser Form der privaten Altersvorsorge zu ...

  •  30.08.2013 17:00 Uhr

    Meerenge ist Heimat von Delfinen und Walen

    In der Strasse von Gibraltar leben das ganze Jahr über Meeressäugetiere wie gewöhnliche Delfine (Delphinus delphis), Blau-weiße Delfine (Stenella coeruleoalba), Große Tümmler (Tursiops truncatus) und Gewöhnliche Grindwale (Globicephala melas). Im Frühjahr ) ...

  •  30.08.2013 17:00 Uhr

    Vollständige Rohr-Isolierung ist ein Muss

    Eine vollständige Isolierung der Heizungsrohre spart knapp 15 Euro Heizkosten pro Jahr und Rohrmeter. In einem Einfamilienhaus mit einer durchschnittlichen Heizungsrohrlänge von 22,5 Metern im unbeheizten Bereich steckt somit ein jährliches Sparpotenzial von 335 Euro. Darauf ...

10.04.2011 09:53 Uhr in Wirtschaft

IZA-Direktor Zimmermann erwartet keinen Massenansturm aus Osteuropa

Befürchtungen unbegründet


Bonn (dapd). Der Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus Zimmermann, erwartet von der ab Mai geltenden Freizügigkeit für Arbeitnehmer keinen "Massenansturm" aus osteuropäischen EU-Ländern. Derartige Befürchtungen seien unbegründet, sagte Zimmermann der Nachrichtenagentur dapd. Allerdings werde auf diese Weise auch das Problem des Fachkräftemangels in Deutschland nicht gelöst.

Zimmermann fügte hinzu: "Die Zahl der Arbeitskräfte aus diesen neuen EU-Ländern, die demnächst bei uns Stellen suchen werden, wird maximal 50.000 bis 150.000 Zuwanderer im Jahr betragen." Dies sei "keine dramatische Entwicklung". Bereits jetzt gebe es eine Zuwanderung aus dieser Region "über andere Wege in einer Größenordnung von etwa 50.000 Personen jährlich".

Der IZA-Direktor rechnet deshalb nicht damit, dass mit der Freizügigkeit der Fachkräftemangel entschärft werden kann. Deutschland habe "es generell vernachlässigt, sich als attraktives Zielland darzustellen". Zimmermann betonte: "Deshalb bezweifle ich, dass die händeringend gesuchten Fachkräfte und Hochqualifizierten künftig verstärkt zu uns kommen. Sie haben anderswo attraktivere Perspektiven."

Zimmermann warb für ein Punktesystem, um die Zuwanderung von Arbeitnehmern aus dem nicht-europäischen Ausland "bedarfsgerecht zu steuern". Hauptkriterien sollten dabei der Bildungs- und Berufsabschluss, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung sowie die Integrationsbereitschaft sein. Zimmermann fügte hinzu: "Dieser Punktekatalog sollte wirtschaftsnah mit den Industrie- und Berufsverbänden entwickelt und flexibel neuen Entwicklungen angepasst werden."

Zimmermann kritisierte zugleich: "Bei der dringend notwendigen Reform des deutschen Zuwanderungsrechts spielen viele aus Union und SPD auf Zeit und erklären jetzt, man solle zunächst einmal abwarten, wie sich die Liberalisierung für Arbeitskräfte aus Osteuropa nach dem 1. Mai 2011 praktisch auswirkt. Aber dieses Verzögerungsmanöver kann man sich sparen."

dapd