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03.04.2010 09:40 Uhr in Vermischtes

Leipziger Jugendteam reist zum Moonbuggy-Rennen nach Alabama

Starke Konkurrenz mit 42 internationalen Teams

Leipzig (ddp-lsc). Ein in Leipzig trainierendes Jugendteam ist am Samstag zum diesjährigen NASA-Mondmobil-Rennen nach Huntsville, Alabama, aufgebrochen. Die drei deutschen und ein russischer Teilnehmer nähmen am 17. «Great Moonbuggy Race» vom 8. bis 10. April teil, sagte Ralf Henkel vom Leipziger Verein «International Space Education Institute» der Nachrichtenagentur ddp.

«Unser Ziel ist es, wie im vergangenen Jahr wieder den Titel als bestes internationales Team zu erkämpfen.» In der Gesamtwertung strebe man einen Platz unter den ersten drei Mannschaften an. Die Konkurrenz sei mit 42 internationalen Teams jedoch stark gewachsen, sagte Heckel. 109 Teams haben sich für das diesjährige Rennen angemeldet.

Mit dem «Great Moonbuggy Race» erinnert die NASA an die erste Erkundungsfahrt auf der Mondoberfläche im Juli 1971. Damals unternahmen die «Apollo 15»-Astronauten David Scott und James Irvin mit ihrem elektrischen «Lunar Roving Vehicle» mehrere Fahrten. Bei dem Wettbewerb in Huntsville müssen zwei Fahrer in selbstkonstruierten Mobilen per Muskelkraft einen Parcours bewältigen. Der Wettbewerb ist offen für College- und Universitätsteams und wird zumeist von US-Mannschaften dominiert.

2009 war das Leipziger Moonbuggy-Team Sechster unter 68 Mannschaften aus 20 Ländern. Zum diesjährigen «Team Deutschland» zählen Stefan Martini aus München und Stephanie Fleischer aus Oberschleißheim - beide 19 Jahre alt - sowie der 17-jährige Leipziger Max Frank und Iwan Therekov, 22 Jahre, vom Moskauer Luft- und Raumfahrtinstitut. Das «International Space Education Institute» nimmt seit 2007 an dem Wettbewerb teil - es war damals das erste ausländische Team überhaupt.

(ddp)