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Rundfunkrat fordert Überarbeitung des WDR-Telemedienkonzepts
Es geht auch um die Kosten für die Online-Rechte
Köln (ddp-nrw). WDR-Intendantin Monika Piel muss das Telemedienkonzept ihres Senders nachbessern. Der Rundfunkrat forderte Piel zu einer Reihe von Änderungen und Präzisierungen zum Konzept für das Online-Angebot «wdr.de» und das Teletextangebot «WDR Text» auf.
Wie das Gremium am Freitag in Köln mitteilte, geht es unter anderem um konkrete Angaben zur Verweildauer der Internetangebote und um die Präzisierung der Abgrenzung zwischen erlaubten und nicht-zulässigen Angeboten im Internet. Diese sind in der sogenannten Negativliste des Rundfunkstaatsvertrages festgelegt worden.
Eine Überarbeitung und Klarstellung verlangte der Rundfunkrat auch zu den Kosten für die Online-Rechte sowie die angemessene Berücksichtigung der Rechte der Produzenten. Gleichzeitig forderte das Gremium, dass es auch nach der Verabschiedung der Konzepte umfassend über deren Umsetzung, vor allem über die Kostenentwicklung der Online-Medien, unterrichtet wird.
Die Anforderungen an die Onlineauftritte und Videotexte der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten werden gemäß dem Rundfunkstaatsvertrag von den Rundfunkräten dieser Anstalten festgelegt. Sie folgen dabei Vorgaben der Europäischen Union. Ziel dieser durch Gutachter unterstützten Untersuchungen ist die Abgrenzung der gebührenfinanzierten Online-Angebote der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gegenüber den Angeboten der privaten Sender und der Verleger.
(ddp)
