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ZDF-Langzeitdoku begleitet Familie mit todkrankem Kind
Zehn Jahre mit der Kamera begleitet
Mainz (ddp). Mit dem Tod eines schwerkranken Kindes beschäftigt sich eine ZDF-Dokumentation am Dienstag (4. Mai, 22.15 Uhr). Rund zehn Jahre lang hat nach Senderangaben Autorin Iris Pollatschek eine alleinerziehende Biologin und ihre kleine Familie mit der Kamera begleitet. Der 45-minütige Film «Mira - mein Stern» läuft in der Reihe «37 Grad» und erzählt vom «Auf und Ab des Lebens, von Freud und Leid, von Geburt und Tod».
Der Film beginnt im Oktober 2000. Sally hat einen gesunden neugeborenen Sohn. Ihre Tochter Mira leidet an einer genetisch bedingten Stoffwechselkrankheit, die frühzeitig zum Tod führen wird. Die Langzeitdokumentation zeigt die Liebe und Zuwendung der Mutter zu ihren beiden Kinder und begleitet die Familie und «den Kampf und die Auseinandersetzung mit der Krankheit und die Vorbereitung auf Miras Tod» in den folgenden Jahren. Im Oktober 2008 stirbt Mira im Alter von 14 Jahren in einem Kinderhospiz. Im Februar 2010 bekommt Sally noch einmal ein Kind, ihren Sohn Louis.
(ddp)
